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09.09.2010


Anzeigenschluss:07.09.2010

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Wunsch nach Hotel

Sparkassenakademie verlässt Neuhausen – Gemeinde überlegt weitere  Nutzung

 

In drei  Jahren verlässt die Sparkassenakademie ihren Neuhausener Standort am Horber Wald.
Wer das Gebäude und das Gelände am Ortsausgang von Neuhausen künftig nutzen wird, ist derzeit
noch offen. Im Rathaus in Neuhausen kann man sich gut vorstellen, dort ein Hotel unterzubringen.
Der Sparkassenverband hat Ende Juni beschlossen, die Akademie Baden-Württemberg in Stuttgart
neu zu bauen. Das bedeutet, dass der Verband seine beiden Akademien in Rastatt und auch in Neu-
hausen schließen wird. Das neue Gebäude wird zwischen dem Pariser Platz und dem Neubau der
städtischen Bibliothek voraussichtlich ab Herbst 2011 entstehen.
Im Herbst 2013 soll der Neubau der Sparkassenakademie Baden-Württemberg in Stuttgart eingeweiht
werden. Dann wird die Akademie das Gebäude in Neuhausen nicht mehr nutzen.
Stephan Schorn, der Pressesprecher des Sparkassenverbandes, betont, dass aus heutiger Sicht die Ver-
wendung des Geländes mit den Sparkassen oder einer ihrer Organisationen dann nichts mehr zu tun
haben werde. Neuhausens Bürgermeister Ingo Hacker bedauert den Wegzug, denn die Sparkassen-
akademie sei neben der THW-Bundesschule ein wichtiges Aushängeschild.
„Aus Sicht der Kommune ist eine Wohnbebauung oder eine gewerbliche Nutzung nicht vorstellbar“,
sagt Hacker. Die Gemeinde wird das Areal auch nicht kaufen. „Dazu fehlen die finanziellen Mittel“,
so der Bürgermeister. Eine Nutzung könnte dagegen in den Bereichen Forschung, Bildung, Ausbildung
oder Lehre liegen. Im Bereich des Möglichen liegen dabei sowohl eine komplette Sanierung als auch 
ein Abbruch mit Neubau – je nach Investor. 
„Eine weitere Akademie, vor allem aber ein Hotel können wir uns gut vorstellen“, so Hacker und ver-
weist auf die Lage im Grünen. Die Überlegungen, wie die  Akademie ab 2013 genutzt werden kann,
müssen jedenfalls von beiden Seiten angestellt werden. Der Sparkassenverband ist Eigentümer, die
Planungshoheit liegt jedoch bei der Gemeinde.
Für Hacker ist der Standort am Horber Wald sehr attraktiv für Investoren. „Es gibt sicherlich nicht
viele Grund-stücke in der Region Stuttgart mit einer so guten Verkehrsanbindung“, so Hacker.    bob

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Manch schwere Kopfverletzung könnte verhindert werden,
wenn Radfahrer sich mit einem Helm schützen würden.
Noch gibt es aber keine gesetzliche Vorgabe. Soll eine Helm-
pflicht für Radfahrer eingeführt werden? Stimmen Sie ab!

                                                                                                                              

               

Helmpflicht für Radfahrer?

Ergebnis

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Früher fertig geworden

Sanierung der Burgstaffel beendet – Wiedereröffnung zum Tag des Denkmals

 

Die Sanierung der Esslinger Burgstaffel ist beinahe abgeschlossen. Nach exakt zwei Jahren Bauzeit, in der Dachziegel und die hölzerne Dachkonstruktion dieses Baudenkmals stabilisiert und erneuert wurden, wird die Burgstaffel zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, und damit etwa sechs Wochen vor dem ursprünglich geplanten Termin wieder begehbar sein.

Die Esslinger Burgstaffel, ein überdachter Wehrgang, der von der Mittleren Beutau zur Hochwacht führt, wurde in den Jahren 1499 und 1500 erbaut. In reichsstädtischer Zeit war sie Teil des in der Neuzeit „Burg“ genannten umfangreichen Befestigungswerks, das die Stadt Esslingen nach Norden hin schützte. Nachdem die Ziegel und die hölzerne Dachkonstruktion, bedingt durch Witterungseinflüsse und menschliche Eingriffe, im Lauf der Jahrhunderte immer mehr Schäden aufwiesen, entschloss sich die Stadt Esslingen im Jahr 2006 zu einer umfangreichen Sanierung des Denkmals.

Nach zwei Jahren Planungs- und Vorbereitungszeit begannen Mitte September 2008 die Arbeiten, derzeit wird die Sanierung abgeschlossen. Ursprünglich war geplant, etwa Ende Oktober fertig zu sein, „aber wir lagen gut in der Zeit, dann rückte der Tag des offenen Denkmals am 12. September näher, und dann hat uns der Ehrgeiz gepackt“, erzählt Peter Reiner vom Hochdorfer Architekturbüro Aedis, das das Projekt Burgstaffel betreut. An diesem Tag wird die Burgstaffel wieder begehbar sein, verspricht Reiner.

Vieles an der Dachkonstruktion der Burgstaffel sei so kaputt gewesen, dass zumindest Teile des Dachs „in spätestens 20 Jahren eingestürzt“ wären, schätzt Architekt Reiner. So sei zwar ein sehr großer Aufwand vonnöten gewesen, aber „insgesamt war das eine sehr angemessene Art, mit so einem herausragenden Denkmal umzugehen“, stellt Reiner fest und freut sich, dass auch der finanzielle Rahmen von etwa 770 000 Euro eingehalten wurde. Insbesondere die Sanierung des hölzernen Dachtragwerks, die Erneuerung schadhafter oder durchgefaulter Lattungen und Sparren bei aufliegenden Ziegeln hätte den Zimmerleuten einiges an Kunstfertigkeit auf sehr beengtem Raum abverlangt. Die Sanierung der Dachdeckung selbst hätte sich nicht als bloße Reparatur erwiesen. Viele der historischen Mönch-Ziegel fehlten bereits. Von den wenigen übriggebliebenen wurde die Form abgenommen, danach wurden neue handwerklich gefertigt und in traditionellem Kohlebrand hergestellt.
„Das bietet optimalen Schutz für die historische Substanz“, sagt Reiner.  pbs

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Die Deutschen haben im internationalen Vergleich
mit die meisten Urlaubs- und freien Tage. Die
Wirtschaft fordert nun, dass Arbeitnehmer nur noch
fünf oder vier Wochen Urlaub bekommen.
Reichen fünf Wochen? 
                                                                                                                              
               

Reichen fünf Wochen Urlaub?

  • Nein! (100% )
  • Ja! (0% )
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Sterne leuchten im Park

Flammende Sterne: Feuerwerker aus Mexiko, Neuseeland und Deutschland

Am kommenden Wochenende leuchten über dem Ostfilderner Stadtteil Scharnhauser Park wieder die „Flammenden Sterne“. Das international besetzte Festival für Musikfeuerwerke macht zum nunmehr achten Mal auf dem Gelände der früheren Landesgartenschau Station. In diesem Jahr sind Feuerwerke aus Neuseeland, Mexiko und Deutschland zu sehen. Eingebettet ist das pyrotechnische Spektakel in ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik.Am Freitag und Samstag, 20. und 21. August, öffnet das Veranstaltungsgelände jeweils um 18 Uhr seine Pforten, am Sonntag, 22. August, bereits um 16 Uhr zum Familientag. An allen drei Festivaltagen beginnt das Rahmenprogramm um 18 Uhr. Der Countdown zu den drei Musikfeuerwerken startet jeweils um 22 Uhr, die Feuerwerke selbst beginnen um 22.30 Uhr. Davor und danach spielen auf den beiden Festivalbühnen verschiedene Live-Bands.

Den Auftakt machen am Freitag die Pyrotechniker von Fireworks Professionals Ltd aus dem 23 000 Kilometer entfernten Neuseeland. „Sie halten den Kilometerrekord“, freut sich Veranstalter Jürgen Wünsche von der Event- und Festivalmanagement GmbH auf die Gäste vom anderen Ende der Welt. Für Mexiko treten am Festival-Samstag David Silva Rios und seine Truppe von Pyro Produciones Pyromusicales S.S. an und am Sonntag der Lokalmatador und zweifache Weltmeister Joachim Berner von der Stuttgarter Firma Innovative Pyrotechnik. Berner, der im vergangenen Jahr bei den „Flammenden Sternen“ pausierte und auf Wunsch vieler Feuerwerkfans dieses Jahr wieder mit dabei ist, kennt bereits die Computerprogramme seiner beiden Kontrahenten aus Mexiko und Neuseeland. Sehr angetan zeigt sich Berner vor allem von dem mexikanischen Musikfeuerwerk. Zwar hoffe er, die Mexikaner schlagen zu können, doch werde es „sehr eng“.

Natürlich ist auf dem Veranstaltungsgelände im Scharnhauser Park an allen drei Festivaltagen schon ab dem frühen Abend wieder ordentlich etwas geboten: Auf mehreren Bühnen spielen Bands von Rock, Pop, Soul und Funk bis hin zu exotischen Rhythmen. Trommler werden den Feuerwerkfans kräftig einheizen. Feuerartisten wirbeln wie kleine Teufel übers Gelände und geben dem Publikum einen kleinen Vorgeschmack auf das Feuerspektakel am Himmel. Auch in diesem Jahr starten bei gutem Wetter an allen drei Tagen wieder Heißluftballons und kehren abends zum Ballonglühen in den Park zurück.       aka        

Info: www.flammende-sterne.de , Preise VVK: ab 9 Euro (Kinder ab 6 Jahren 6 Euro), Dauerkarten ab 25 Euro (Kinder ab 6 Jahren 12 Euro), Familien: 29 Euro Tageskarte.  

 

Abgestimmt

Die Bundesliga startet am Wochenende in die neue
Saison. Die Konkurrenz versucht, mit namhaften
Neuzugängen dem Meister auf die Pelle zu rücken.
Was meinen Sie, holen die Bayern dennoch erneut
den Titel?
 
                                                                                                                              
               

Packen es die Bayern?

  • Nein! (64% )
  • Ja! (36% )
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Weg mit Balkon

Neuer Uferweg macht Neckar zugänglich – Lücke im Radwegenetz geschlossen 

Esslingen rückt näher an den Neckar heran. Nach etwa zehn Monaten Bauzeit werden Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger und die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Roth am Dienstag, 31. August, den neuen Neckaruferweg entlang des Neckarfreibads offiziell eröffnen. Damit wird nicht nur eine etwa 400 Meter lange Lücke im Neckartalradweg geschlossen, sondern durch eine umfangreiche Renaturierung des Ufers auch dem Landschaftspark Neckar ein weiterer Mosaikstein angefügt.Zwei Jahre lang waren die Planer am Werk, etwa zehn Monate lang hatten Bauarbeiter und Maschinen das Sagen zwischen dem Fluss und dem Neckarfreibad, doch mittlerweile wächst das Projekt der Vollendung entgegen. Noch ist der neue drei Meter breite Rad- und Fußweg zwar mit hohen Bauzäunen abgeschirmt, doch bis auf einige abschließende Arbeiten wie etwa Absturzsicherungen am Flussufer ist nichts mehr zu tun. Der lange harte Winter hatte die Bauarbeiten erheblich verzögert. „Aber jetzt ist der Weg fertig, die Ufer-Renaturierung ebenfalls, und sogar das Gras, das wir eingesät haben, grünt schon. Der Einweihung steht nichts mehr im Weg“, berichtete der Landschaftsarchitekt Niels Ruthardt vom Grünflächenamt der Stadt Esslingen.

Die Renaturierung des Ufers stellte die Bauleute vor eine technische Herausforderung, denn beim Ausbau des Neckars zur Schifffahrtsstraße vor fast 50 Jahren wurde der Fluss in ein Betonkorsett gezwängt. Die an ihrem Sockel einen Meter dicke Betonmauer, die seitdem die Menschen vom Fluss fernhielt, wurde auf 400 Metern Länge in einem aufwändigen Verfahren abgebrochen. An ihrer Stelle entstand eine naturnahe, sanft abfallende Uferböschung, die mit heimischen Gehölzen besetzt wurde, Tieren und Pflanzen Lebensraum bietet und den Fluss Spaziergängern und Erholungssuchenden wieder zugänglich macht. Etwa in der Mitte des neuen Uferabschnitts wurde ein Balkon für einen freien Blick auf den Fluss angelegt, am Wasserhaus ein kleiner Platz mit Sitzgelegenheiten gebaut.

Der Uferweg schließt eine Lücke in der Radwanderroute Neckartalweg, die auf der Esslinger Gemarkung am Ufer entlang führen und das Thema Stadt am Fluss beleuchten soll, wie Ruthardt erläuterte.

Zum Freibad hin, das zum Ärger mancher Badegäste durch die Neugestaltung des Ufers einige Quadratmeter Liegefläche verlor, wurde eine Böschung angelegt, die neugierige Blicke von außen verhindern, aber freie Sicht vom Bad auf den Fluss zulässt. Einzig der Bauzaun, der das Freibad noch abschirmt, wird einige Wochen erhalten bleiben. An seiner Stelle wird im Herbst eine Hecke mit Zaun angelegt. „Das kann erst in der vegetationsfreien Zeit, also nach dem Ende der Badesaison, gemacht werden“, sagte Ruthardt.                                     pbs

 

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Viel Regen, häufig wechselhaft:
Baden-Württemberg hat mit dem späten Ferienbeginn
wieder einmal kein Glück, während im Juli noch Hitze
dominierte. Was meinen Sie, sollen die Sommerferien im
Südwesten nach vorne verlegt werden?
 
                                                                                                                              
               

Ferien verlegen?

  • Ja! (71% )
  • Nein! (29% )
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Feiern mit der Zwiebel

Esslinger Zwiebelfest mit gestrafftem Konzept –Kinderprogramm und Musik 

Am Freitag, 6. August, beginnt das Zwiebelfest auf dem Esslinger Marktplatz.
Das traditionelle Fest dauert bis 16. August. Neun Wirte werden dann ihre Laubenvor der historischen Kulisse auf dem Marktplatz aufbauen und Essen und Trinken rund um die Zwiebel  anbieten. Die neun Wirte aus Esslingen und Umgebung habenam Programm gefeilt, um verstärkt junge Familien mit Kindern an den Marktplatz zu locken.
So gibt es in diesem Jahr erstmalig ein Kinderbetreuungsprogramm, jeweils von 13 bis 17 Uhr. Am Sonntag, 8. August, bietet der SWE-Familientag von 13 bis 17 Uhr ein spezielles Spiel- und Kreativprogramm für Eltern und Kinder. Neu ist auch eine Feuershow als besonderer Programmpunkt am Freitag, 13. August. Die Wirte tischen Gerichte rund um die Zwiebel auf, schenken Wein und andere Getränke aus und wollen mit dem Programm dafür sorgen, dass wieder rund 150 000 Besucher aus der ganzen Region den Weg zum Esslinger Marktplatz finden. Erstmals in diesem Jahr hat die Reichenbacher Agentur Young Propaganda Werbungund Öffentlichkeitsarbeit für das Fest übernommen. „So können sich die Wirte auf ihr Kerngeschäft kümmern“, sagt Mitorganisatorin Sabrina Munz, Mitarbeiterin imPalm‘schen Bau. Tradition wiederum hat beim Fest das Zwiebelaufwiegen am Eröffnungstag, dessen Erlös sozialen Einrichtungen zugute kommt. In diesem Jahr wird der Verein Herzklopfen bedacht.
Info: www.esslingerzwiebelfest.de; das Programm:
Freitag, 6. August, 18 Uhr: Aufwiegen mit Guido Buchwald und dem  Kardiologen Matthias Leschke.
Sonntag, 8. August, 11 bis 17 Uhr: Spielprogramm für Eltern und Kinder von Spiel-o-Top, 16 bis 21 Uhr: Live-Musik mit D‘Rock Säck.
Dienstag, 10. August, ab 14 Uhr: Radio Energy Zwiebel Olympiade
Mittwoch, 11. August, 17 bis 21 Uhr: Live-Musik mit The Rumblers
Freitag, 13. August, 22 bis 22.15 Uhr: Feuershow
Samstag, 14. August, 19.30 Uhr, Modenschau mit New York Dance School,
19 bis 22 Uhr:  Blues und Folk mit Gitarrist Thomas Putze.
 

Abgestimmt

Kurzer Grundwehrdienst, reduzierte Truppenstärke:
Die Diskussion über die Einführung einer reinen
Berufsarmee wird derzeit wieder angeheizt. Was meinen
Sie, soll die Wehrpflicht abgeschafft werden?
 
                                                                                                                              
               

Wehrpflicht abschaffen?

  • Ja! (75% )
  • Nein! (25% )
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