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Aktiva-Messe 17.+18.9.2016

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Ausbildungsbetriebe stellen sich vor

Erschienen am 24.09.2015

Bauen & Wohnen

Erschienen am 07.07.2016

Lebensgefühl-Messe

Am 17.03.2016 von 18-22 Uhr

Aktuelles E Paper

Neueste Beiträge

Der kleine Prinz

NSU-Fahrer treffen sich am 2. und 3. Oktober in Linsenhofen – Scuderia NSU Süddeutschland wurde vor 25 Jahren gegründet

Der kleine Prinz

Am Sonntag und Montag, 2. und 3. Oktober, lädt der Verein Scuderia NSU Süddeutschland zum Treffen in Linsenhofen ein. Rund um die Kelter sollen die kleinen Flitzer aus der Neckarsulmer Produktion zusammenkommen.

Helmut Häußler, der Kassier des NSU-Clubs, erwartet wieder rund 60 Fahrzeuge aus dem Raum Süddeutschland und darüber hinaus. So wie vor fünf Jahren, als der Verein sein fünfjähriges Bestehen gefeiert hat. Da standen die kleinen Kisten aus der schwäbischen Autoproduktion um die Kelter herum oder fuhren auf kleinen Ausfahrten durch die Gegend. Prinz 1 bis 4, TT oder TTS, Sportprinz und Wankelspider, auch der RO 80 gehört zur NSU-Familie. Die kleinen Prinzen fuhren luftgekühlt mit Zweizylindermotoren, die späteren TT und TTS sowie die 1100er- und 1200er-Modelle waren mit Vierzylindermotoren ausgestattet. Dieses Jahr glaubt Häußler, könnten es beim Treffen noch mehr Fahrzeuge werden, und er rechnet damit, dass sich auch ein paar Zweiräder aus NSU-Produktion dazu gesellen werden.

„Der NSU war das Auto des kleinen Mannes, der es aber sportlich mochte“, sagt Helmut Häußler, der selbst einen NSU TT aus dem Jahr 1971 fährt. Das weiße Fahrzeug mit der roten Nase wird ebenfalls ausgestellt. Häußler hat mit seinem Vierzylinder früher an Rennen teilgenommen, gefahren wird heute nur noch bei besonderen Gelegenheiten. 7000 Mark hat er Anfang der 70er-Jahre für den Wagen bezahlt. 45 Jahre und 95 000 Kilometer später bescheinigt ihm ein brandneues Gutachten den Wert von 40 000 Euro. „Dieses Auto ist zuverlässig“, bestätigt der 66-Jährige. Und schränkt ein: „Vielleicht nicht ganz so wie ein VW Käfer.“ Wer seinen NSU aber gepflegt und gewartet habe, der konnte sich über ein flottes und modernes Fahrzeug freuen. Das überdies viel Fahrspaß versprach, wie Häußler verrät. Er selbst ist wie viele seiner Altersgenossen mit dem NSU über die Alpen nach Italien an die Adria geheizt. Eine stabile Kurvenlage, eine ordentliche Beschleunigung, leichtes Handling und letztlich das bekannt sportliche Image machen den Reiz des NSU-Fahrens aus.

An der Adria angekommen, fuhren die NSU-Kapitäne den Campingplatz NSU-Lido bei Cavallino nahe Venedig an, wo sie auf Gleichgesinnte trafen und sich über ihr Lieblingsauto austauschten. Dabei wird auch Technisches zur Sprache gekommen sein. „Faszinierend ist, dass die Technik einerseits einfach, aber ihrer Zeit immer voraus war,“ sagt Häußler und zählt auf: Unter der hinteren Haube röhrte ein Leichtmetallmotor, eine oben liegende Nockenwelle steuerte das Ventilspiel und im NSU RO 80 schwang ein Kreiskolbenmotor – ein sogenannter Wankel. Da nahm man in Kauf, dass der Wagen seitenwindempfindlich war, und dass im Winter ein Sandsack vorne im Kofferraum für mehr Stabilität auf rutschigen Fahrbahnen sorgen musste. Dass der Wagen leicht brannte, weil Benzin aus dem Vergaser lief und sich entzündete, wie man oft hört, schiebt Häußler aber auf mangelnde Wartung durch den Besitzer.

Die Firma NSU ist 1873 in Riedlingen an der Donau gegründet worden. Das Unternehmen siedelte sieben Jahre später nach Neckarsulm über. Gefertigt wurden in den ersten 20 Jahren Strickmaschinen, später kam eine Fahrradbauabteilung dazu, ab 1901 die Motorradproduktion, fünf Jahre später der Automobilbau, der jedoch 1929 wieder eingestellt und erst 1958 wieder aufgenommen wurde. 1969 fusionierte die Auto Union GmbH, Ingolstadt, mit der NSU Motorenwerke und nannte sich Audi NSU Auto Union AG. Lange Jahre haben NSU-Fahrzeuge an Rennen teilgenommen, so zum Bespiel in den 60er- und 70er-Jahren beim Neuffener Bergrennen.

Laut Häussler bedeutet NSU nichts weiter als Neckarsulm, und nicht wie häufig behauptet wird, Neckarsulmer Strickmaschinen Union. Der Veranstalter des NSU-Treffens, die Scuderia NSU Süddeutschland, begeht in diesem Jahr auch ihr 25-jähriges Jubiläum. 18 Mitglieder hat der Verein – die meisten kommen aus dem Nürtinger Raum. Andere stammen aus Pforzheim, Karlsruhe und ein Mitglied kommt aus Bayern.

Die ältesten sind um die 60 Jahre alt, die jüngsten 30 Jahre. Alle sind Besitzer von NSU-Fahrzeugen.    bob / Foto: Scuderia NSU

 

Info: mehr zum Verein Scuderia im Internet unter www.scuderia-nsu.de

Abgestimmt

Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart hat in den vergangenen
Jahren etliche Trainer verschlissen. Nun ist der Dortmunder
Nachwuchstrainer Hannes Wolf verpflichtet worden.
Schafft der VfB mit ihm den direkten Wiederaufstieg?

Abgestimmt KW 39

Foto: dpa

Endlich der Richtige?

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Messe „aktiva“ bildet Gesellschaft ab

Gut besuchte Vorträge – Schwerpunktthema „Gesund altern“ – Probe fahren mit Pedelecs – Intensive Gespräche an den Ständen

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Wer am Wochenende einen Gang durch das Wernauer Quadrium gemacht und die Aussteller der Messe „aktiva“ besucht hat, der hat sozusagen einen kleinen Rundgang durch unsere Gesellschaft gemacht. Der Wunsch, das Leben aktiv, gesund und sinnvoll zu gestalten, wächst bei den Menschen mit dem Alter. Und viele Männer und Frauen gehen diese entscheidende Lebensphase vor dem Ruhestand aktiv an: Dazu braucht es eine Menge Dienstleistungen sowie fundierte Informationen zu Gesundheit und Prävention. In Vorträgen wurden Themen vertieft – das nahmen die Besucher gerne an.

Schwäbischer Fleiß: Messebesucher Rolf Korinth, der Vorsitzende des TSV Wernau, hat sich die „aktiva“ interessiert angeschaut, schließlich schaue man ja immer nach einem potenziellen Nachfolger für den Schwäbischen Fleiß. Die Themen „Fit“ und „Gesund“ sind auch beim Verein hoch angesiedelt. Der TSV pflegt eine Kooperation mit Aussteller und Heilpraktiker Jürgen Sindlinger. Korinth: „Die Aussteller hier bei der ‚aktiva‘ bilden die Gesellschaft und den demografischen Wandel sehr gut ab.“

Heimspiel: Einige Wernauer Betriebe, wie Birgit Mayers Insektenschutzlädle, die Akkustik-Spezialisten Langer und Lindacher sowie die Fitness Oase haben ihre angestammten Räume wenige Minuten vom Quadrium entfernt.

Sport und Lebensfreude: Ein viel besuchter Stand war der von Ute Weiss. Die Ärztin hat mit dem Trainer Manfred Zick ein Buch über Altersdemenz geschrieben. Sie beschreiben Methoden, dem Schicksal Alzheimer zu entgehen. Und die Autoren beschreiben Möglichkeiten, die Symptome bei ausgebrochener Krankheit zu lindern. Das wichtigste Mittel gegen den geistigen Abbau: Sport und Lebensfreude.

Intelligente Badplanung: Wertvolle, weil handfeste Tipps für Menschen, die ihr Bad altersgerecht umbauen wollen, hatte Barbara Blum in ihren Vorträgen parat. Sie mahnte aber auch: Nicht jede von der Industrie angepriesene Lösung ist sinnvoll. Man sollte eher darauf achten, praktische und ästhetische Lösungen miteinander zu verbinden. Ist das Bad recht klein, kann man mit einheitlichen großen Fliesen an Wand und Boden optisch mehr Raum schaffen.

Bewegungsradius vergrößern: Steif und unbeweglich? Das muss nicht sein, sagte Aurelio Vacca in seinem Vortrag über das Therapiekonzept von „Gesundheit macht Freude“, der mit aktiven Übungen kombiniert war. Seine Testpersonen wurden mit Biophotonenspiegel ausgestattet, die die Zelle zur Erneuerung anregen soll. In Vorher-Nachher-Demos zeigte Vacca, wie sich der Bewegungsradius seiner Probanden vergrößerte.

Wundermittel Grüner Tee: Angelika Reichle hat ihre Tee- und Weinecke aus Kirchheim präsentiert. Sie weiß: „Grüner Tee ist ein echtes Wundermittel“. Aber auch ihre aromatisierten Tees im Ausschank waren heiß begehrt.

Aufs Rad geholfen: Petra und Jürgen Schulze von Zweirad Dietrich haben Kunden zur Messe eingeladen. Dort, vor dem Quadrium, wurden alle Testräder aufgebaut und die Kunden konnten bequem Probe fahren. Einige Kunden haben auch gleich Pedelecs gekauft.

Frau mit Schwert: Carola Orzulik erklärte in ihrem Vortrag das Prinzip der Macht („. . . eines unserer Grundbedürfnisse“) anhand eines Schwerts. Steht der Knauf für Ethos und moralische Kontrolle, so bedeuten Schneide und Spitze Entscheidungskompetenz und Energie.

Schöne Zähne: Ein umfangreiches Fachwissen besitzt der Neuhausener Zahnarzt Rainer Roos. Er sprach umfassend über Implantate, ihre Geschichte, das Material und die Verwendung. Sein Credo: bei Zahnverlust gleich handeln. Dann ist die Zahnlücke noch gut mit dem Implantat zu füllen.

Wissenschaftliche Studie: Der Aussteller Biotesys aus Esslingen hat sich der Gesundheit verschrieben. Das Unternehmen testet die Wirkweise von Lebensmitteln, Kosmetik und Medizinprodukten in Studien. Dazu werden immer Teilnehmer gesucht: So auch in Wernau. In der aktuellen Studie soll ein Wirkstoff gestestet werden, der bei   Erkältungskrankheiten eingenommen wird.

24-Stunden-Pflege: „So geht‘s nicht mehr weiter“ – das hört Michael Fitz von Promedica plus häufig. Dann kommt die Pflege zuhause zum Tragen. Promediaca organisiert die Betreuung durch ausländische Kräfte von A bis Z.  bob / Fotos: bob

 

 

Diese Mischung stimmt

ECHO-Messe „aktiva“ in neuen Veranstaltungsräumen – Viele Mitmachaktionen

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Die Messe „aktiva“ des Wochenblatts ECHO kann man fast schon als Klassiker bezeichnen. In diesem Jahr hat die Veranstaltung eine Premiere gefeiert: Die Wahl der neuen Location fiel auf das Quadrium in Wernau – und es war die richtige Entscheidung. Die 28 Aussteller und die zahlreichen Besucher an den beiden Tagen des Wochenendes haben die modernen, hellen und wertigen Ausstellungsräume der Wernauer Stadthalle geschätzt.

Diese Rückmeldung hat Andrea Gisdol gleich mehrfach gehört. Die Verkaufsleiterin des Wochenblatts ECHO hat auf ihren Rundgängen zufriedene Aussteller und gut gelaunte Besucher getroffen. War es am ersten Ausstellungstag am Samstag noch vergleichsweise ruhiger – im Kreis Esslingen stand an diesem Tag alles unter dem Motto Einschulung – so waren die Stände am Sonntag recht gut besucht.

„Wir führen hier sehr intensive Gespräche“, sagte Janina Lapmann vom Wernauer Seniorenzentrum St. Lukas. Die Fachleiterin der Abteilung Sozialdienste hat jedoch nicht nur Ältere beraten. Viele Angehörige in jüngeren Jahren erkundigten sich nach Möglichkeiten der Betreuung. Und sie fragten nach Präventionsmöglichkeiten, um lange in guter Qualität selbstständig leben zu können. Mit dem Projekt Vera, das älteren Menschen den Zugang zur digitalen Welt via Tablet ermöglicht, hat St. Lukas ein zeitgemäßes Angebot. Ebenso wie die überwiegende Mehrzahl der 28 Aussteller, die sich darauf spezialisiert haben, Menschen die Gestaltung ihres derzeitigen und künftigen Lebens zu erleichtern.

Was die Messe letztlich attraktiv machte, war die Branchenmischung. Besucher informierten sich über Gesundheitsthemen: Sie hörten vom Lösen von Verspannungen, über die Prävention zu Demenzerkrankungen, über das Kuren in Salzluft, über gesunden Tee oder über Kontaktlinsen für sofort. Sie gewannen Erkenntnisse über die Badplanung, über die Sicherheit im Haus und über Versicherungen.

Man konnte an einer Studie teilnehmen und sich einer Gesundheitsanalyse unterziehen. Besucher führten Gespräche über die Betreuung im Alter oder über die Möglichkeiten, Geld in seniorengerechte Immobilien zu investieren. Wer wollte, nahm an praktischen Übungen teil, kaufte ein Fahrrad oder ließ sich neue Reinigungsgeräte vorführen. Freizeitangebote machte die Panorama-Therme Beuren und Fairer Handel Wernau warb für bewusstes Einkaufen.

„Diese Mischung macht‘s“, sagte eine Besucherin, die nach eigenem Bekunden „immer die ‚aktiva‘ besucht. Man hat alles unter einem Dach und kann mit den Leuten hinter den Ständen sprechen“.

Wie immer bei der „aktiva“ waren auch die Kurse und Vorträge gut besucht. Einige Aussteller haben bereits ihre Zusage für die„aktiva“ 2017 gegeben, andere wiederum wollen nun auch bei der ECHO-Messe Lebensgefühl im Frühjahr teilnehmen. Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Das gastronomische Angebot muss noch besser werden. bob / Foto: bob

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Die Münchner Wiesn läuft – mit schärferen
Sicherheitsmaßnahmen. Rucksäcke sind dort
beispielsweise verboten. Was sagen Sie? Soll das
auch auf dem Wasen gelten? Stimmen Sie hier ab.

Cannstatter Wasen

Foto: dpa

Rucksäcke verbieten?

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Das Leben genießen

Messe „aktiva“ des Wochenblatts ECHO am Wochenende im Quadrium in Wernau

Zum Themendienst-Bericht "Gesundheit/Wellness/Psychologie/Familie/Ratgeber/KORR/" von Sabine Maurer vom 26. August: Vor Freude in die Luft springen - auch im Alltag gibt es vieles, was glücklich machen kann. (Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei. Das Bild darf nur im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bis zum 25. August 2010 verwendet werden. Quellenhinweis: "Diagentur/dpa/tmn") +++ +++

Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. September, lädt das Wochenblatt ECHO wieder zur Messe „aktiva – gesund und aktiv ins Alter“ ein, die dieses Mal im Tagungs- und Kongresszentrum Quadrium in Wernau stattfindet. Mit 28 Anbietern wendet sich die Ausstellung an erwachsene Menschen, die ihr Leben planen, gestalten und genießen möchten – jetzt und im Alter.

Wie gestalte ich mein Leben optimal? Wie bleibe ich lange gesund und mobil? Was brauche ich, wenn ich nicht mehr alleine leben kann? Diese Fragen stellen sich viele Menschen im sogenannten besten Alter: Zwischen 50 und 60 stellt man  nochmals Weichen, um spätere Jahre in vollen Zügen genießen zu können. Die Messe „aktiva“ richtet sich an diese Männer und Frauen, die sich vor wegweisenden Entscheidungen gründlich informieren möchten. Die Anbieter kommen aus den Bereichen Gesundheit und Vorsorge, Wellness und Fitness, Bewegung und Ernährung, Freizeit­gestaltung und Entspannung, altersgerechtes Bauen, Wohnen und Pflege, Sicherheit und altersgerechte Dienstleistungen.

Die Anbieter sind vor Ort mit ihren Ständen: Sie bringen eine Fülle an Informationsmaterial mit sowie Zeit, sich mit den Besuchern zu unterhalten, Fragen eingehend zu beantworten. Darüber hinaus hat das Planungsteam des Wochenblatts ECHO ein Vortragsprogramm aufgelegt, das die Themen der Veranstaltung vertieft. Referenten erläutern, wie man bei Arthrose sanft trainieren kann, wie man Problemen der Wirbelsäule mit neuen Methoden begegnen kann, sie zeigen Wege auf, wie man das persönliche Selbstbewusstsein stärken und den Zugang zu den individuellen Kompetenzen optimieren kann. Ebenso auf der Liste der Vortragsthemen stehen gesunde und schöne Zähne, wie man Leistung und Erfolg optimieren kann und wie man sich als älterer Mensch in der digitalen Welt zurechtfindet. Damit es die Messebesucher auch gemütlich haben, gibt es warmes Essen, Getränke, Kaffee und Kuchen – serviert von der Familie Staiger, die die gastronomischen Einrichtungen im Quadrium betreibt. Die Aussteller sind auf dem Platz vor der Halle, im Foyer und im Innenraum des Quadriums zu finden. Die Vorträge finden in den beiden abgetrennten Sälen statt.

Die Stadthalle in Wernau liegt günstig, sowohl was die Anreise mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln betrifft. Mehr als 100 Parkplätze stehen in der Tiefgarage unter dem Quadrium und im Außenbereich zur Verfügung. Weitere Stellplätze bietet das nahegelegene Parkhaus Stadtplatz. Vom Bahnhof Wernau gelangt man auf kurzem Weg zum Quadrium. Wernau liegt an der S-Bahn-Strecke S 1 von Herrenberg nach Kirchheim. bob / Foto: dpa

 

Info: „aktiva – Gesund und aktiv ins Alter“, Samstag, 17. September,  10 bis 17 Uhr; Sonntag, 18. September, 11 bis 17 Uhr; mehr unter www.ihr-wochenblatt-echo.de

Der Box-Opa will’s immer noch wissen

Firat Arslan kämpft am Samstag in Göppingen um eine neuerliche Chance auf einen WM-Fight

Der Box-Opa will's immer noch wissen

Sie treiben ihn immer noch um, und sie treiben ihn nach wie vor an: Zweimal hat Firat Arslan in den vergangenen vier Jahren umstritten verloren, als er um die Weltmeisterschaft im Cruisergewicht boxte. Die Niederlagen, die der Donzdorfer nicht als solche empfindet, sind Gründe, dass Arslan sich auch noch im ausgesprochen reifen Boxeralter in den Ring stellt. Am kommenden Wochenende will der Mittvierziger mit einem Sieg im Kampf um die Europa-Krone gegen den gebürtigen Albaner Nuri Seferi in Göppingen einen großen Schritt in Richtung neuerlicher WM-Herausforderung machen. Holt er auch diesen Titel, wäre er der älteste Cruisergewicht-Weltmeister aller Zeiten. Er sagt aber auch: „Wenn ich den Kampf gegen Seferi deutlich verliere, dann ist das das Ende meiner Box-Karriere.“

Arslan weiß, wie die süße Frucht eines WM-Triumphs schmeckt. Noch heute schmückt in seinem Heim in Donzdorf der Gürtel eine Vitrine, den er im Herbst 2007 nach seinem Sieg über Virgil Hill in Dresden in die Höhe streckte. Ein knappes Jahr später verlor er den Titel gegen Guillermo Jones. Doch seine eigentliche Leidenszeit sollte damit erst beginnen. Die Folgen eines Fahrradunfalls zwangen ihn bald darauf zu einer langen Kampfpause. Als Arslan dann im Juli 2010 in Stuttgart gegen Steve Herelius um die WBA-Interim-Weltmeisterschaft boxte, musste er – nach Punkten führend – völlig dehydriert wegen eines Kreislaufzusammenbruchs aufgeben. Doch der im bayerischen Friedberg Geborene mit türkischen Wurzeln kämpfte sich zurück ins WM-Rampenlicht.

Am 3. November 2012 galt WBO-Weltmeister Marco Huck in Halle als Favorit. Dass er am Ende der zwölf Runden von den drei Punktrichtern auch zum Sieger gekürt wurde, empfanden aber die meisten Experten als Skandal. „Ein absolutes Fehlurteil“, sagt Arslan. Den Rückkampf im Januar 2014 verlor er dann in Stuttgart durch K.o. „Ich wollte es mit Wut und Gewalt erzwingen, habe kopflos geboxt“, hadert Arslan immer noch. Doch es sollte nicht seine letzte Chance bleiben.

Am 16. August 2014 ging es gegen Yoan Pablo Hernández in Erfurt um die IBF-Weltmeisterschaft. Es war der dritte und letzte Kampf, den Arslan unter der Regie von Promoter Sauerland machte. Wieder siegte der Gegner – und wieder fühlte sich Arslan verschaukelt: „Hernández habe ich eigentlich auch besiegt.“ Und so machte er auch danach weiter, auch um diese „Ungerechtigkeiten wettzumachen“. Vom Alter will er sich dabei nicht aufhalten lassen.

Elf Tage nach dem Seferi-Kampf wird Arslan 46 Jahre alt, nicht erst jetzt wird er als Box-Opa bezeichnet. Das schreckt ihn nicht. „Ich bin kein Box-Ästhet, war immer ein Arbeiter. Meine Kraft- und Ausdauerwerte haben sich seit 2007 nicht verschlechtert“, sagt er. „Noch spüre ich die absolute Energie.“ Verletzungen beugt er, der einst auch für den BC Esslingen in der Bundesliga geboxt hat, durch intensive Vor- und Nachbereitung des Trainings vor. Ausreichend Schlaf, eine auf den Sport abgestimmte Ernährung – auch das zählt für ihn selbstverständlich zum Sportlerleben. Auch sein unbändiger Wille sei eine seiner Stärken. Und er trainiert härter als die meisten Konkurrenten. Seit einigen Jahren tut er dies vor allem in dem Gebäude in Donzdorf, in dem er Wohnhaus und Gym samt Boxring vereint.

Arslans Ehefrau Dilek erwartet im Januar Zwillinge. „Ich bin ein Familienmensch“, sagt der Kämpfer. Bei aller (Vor)Freude – vom Boxen werde ihn das nicht ablenken. Doch der gläubige Arslan hat nicht nur Titel und Geburt im Blick: „Ich will junge Menschen motivieren, will ihnen zeigen, dass man Ziele erreichen kann.“ Und das auch gegen Widerstände.

Arslan wuchs als Jüngster von sechs Geschwistern in Süßen auf. Die Mutter war nach der Trennung von ihrem Mann alleinerziehend. Das Leben sei damals ein harter Kampf gewesen, sagt Arslan. Bis zum Kindergarten sprach er kein Wort Deutsch, auch in der Schule wurde er gehänselt. „Ich bezeichne mich als Deutsch-Türke, liebe beide Länder.“ Mit 18 sieht er die Rocky-Filme, Boxen wird sein Sport. Der Spätstarter sieht darin auch die Möglichkeit des Aufstiegs – und formuliert schon damals das Weltmeister-Ziel.

Das hat er dann 19 Jahre später erreicht – und will es alsbald wieder. Dabei hat er den Rekord von Bernard Hopkins vor Augen. Der langjährige Mittelgewichtsweltmeister war 48 Jahre und 53 Tage alt, als er im Halbschwergewicht noch einmal den WM-Titel holte – Hopkins ist damit der älteste Boxweltmeister der Geschichte. Am Samstag, 17. September, tritt Arslan in der Göppinger EWS-Arena wieder in den Ring. Die Boxnacht veranstaltet er gemeinsam mit dem Hamburger Promotor Erol Ceylan. Doch ohne Fernsehvertrag werde dort nicht viel zu verdienen sein, sagt Arslan – wenn überhaupt: „Ich boxe aus Leidenschaft, nicht nur aus finanziellen Gründen.“

Den 39-jährigen Seferi, der in der Schweiz lebt, sieht er beim Hauptkampf des Abends, dem Fight um den vakanten WBO-Europameister-Titel im Cruisergewicht, leicht in der Favoritenrolle. „Es wird ein harter Kampf, aber ich glaube an meinen Sieg“, sagt Arslan. Da sein langjähriger Coach Dieter Wittmann erkrankt ist, wird Ted Lackner in Arslans Ecke stehen. Am Stil wird das nichts ändern: Aus einer Doppeldeckung heraus versucht der Donzdorfer den Gegner förmlich zu überrollen.

Dem Sieger am Samstag winkt dann eine WM-Chance. Arslan würde am liebsten nochmals gegen Huck boxen, er weiß um die publikumsträchtige Wirkung eines solchen Kampfes. Und er hat mit Huck noch eine Rechnung offen.           ch / Foto: dpa

 

Info: Karten für die Boxnacht in der Göppinger EWS-Arena mit zehn Profikämpfen (unter anderem mit Odlanier Solis und Manuel Charr) am 17. September, 19 Uhr, gibt es unter www.easyticket.de

Vom Acker ins Glas

Großer Zuspruch für Whisky-Spaziergänge in Owen – Werbung für die Region

Vom Acker ins Glas

Vor vier Jahren sind die Whisky-Brenner Thomas Dannenmann, Immanuel Gruel und Thomas Rabel aus Owen mit ihrem ersten Whisky Walk an den Start gegangen. Das Konzept eines geführten Spaziergangs durch Wiesen und Felder zu einer Destillerie erwies sich als erfolgreich. Mehr als 1800 Gäste haben bislang daran teilgenommen.

„Vielen Menschen fehlt Wissen über die Produkte und damit auch über den Whisky aus der Region. Das wollen wir ändern“, sagt Hans-Peter Schwarz. Er betreibt in Tübingen einen Laden und einen Internethandel mit Lebensmitteln aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Gemeinsam mit den Owener Brennern Thomas Dannenmann, Immanuel Gruel und Thomas Rabel hat er im Jahr 2012 das Konzept des Whisky Walks entwickelt. Auf einer geführten, 4,5 Kilometer langen Tour durch die Streuobstwiesen und die Getreidefelder am Hang oberhalb von Owen bis zur Destillerie von Thomas Rabel werden die Gäste mit Informationen über Pflanzen, Tiere und Landwirtschaft im Biosphärengebiet versorgt. Im Zentrum der bis zu sechs Stunden langen Spaziergänge steht freilich Wissenswertes zur Produktion des schwäbischen Whiskys vom Acker bis ins Glas, zum Getreide, zur Destillation und zu den Fässern und den dafür verwendeten Hölzern. Bis zu zehn Sorten werden während einer Tour verkostet.

Wie die Edelbrand-Sommelière und Tour-Führerin Angela Weis erzählt, werde der schwäbische Whisky aufgrund bestimmter Geschmacksmerkmale mit dem irischen verglichen. „Aber das Getränk ist ein Spiegel seiner Heimat. Der schwäbische Whisky trägt spezielle Duftnoten, die es so nur am Lagerort gibt“, erzählt sie.

Das wollten in den vergangenen vier Jahren bereits mehr als 1800 Gäste genauer wissen. „Wir hatten vier bis sechs Termine im Jahr geplant. Aber die Nachfrage ist enorm und wir waren schnell bei 20 Terminen jährlich“, sagt Schwarz. Die Gäste kämen aus ganz Deutschland, aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. „Viele der Gäste waren noch nie hier und sie bleiben dann auch mehrere Tage. So macht der Whisky Walk auch die Schwäbische Alb und das Biosphärengebiet bekannter“, sagt Schwarz.

Für die Brenner ist der Whisky Walk ein wichtiger Schritt nach vorne. „Wir können damit zeigen, dass wir hochwertige Qualitätsprodukte haben. Aber es gibt noch keinen regionalen Verband, der einheitliche Qualitätskriterien definiert und das auch besiegelt. Dafür sind wir einfach noch zu jung“, sagt Thomas Dannenmann.                pst / Foto: pst

Abgestimmt

Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert,
stark gesüßte Lebensmittel zu besteuern  und die Einnahmen
für Prävention zu verwenden. Was sagen Sie? Ist das richtig?

ARCHIV - ILLUSTRATION - Drei Gläser gefüllt mit roter Limonade, Cola und Energy-Drink stehen am 23.08.2016 in Berlin neben Zuckerwürfeln auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska/dpa (zu dpa: «Umfrage: Deutsche skeptisch bei Zucker-Steuer» vom 12.09.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: dpa

Süßes besteuern?

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Veteranen im Anflug

18. Oldtimer-Fliegertreffen auf der Hahnweide in Kirchheim

Veteranen im Anflug

Drei Jahre lang mussten sich die Freunde historischer Flugzeuge gedulden, nun hat das Warten ein Ende. Von Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. September, werden beim 18. Oldtimer-Fliegertreffen auf der Hahnweide in Kirchheim rund 350 Veteranen und Klassiker der Luftfahrt am Boden und in der Luft für Aufsehen sorgen.

Im September 1981 hat die Kirchheimer Fliegergruppe Wolf Hirth ihr erstes Oldtimer-Fliegertreffen auf dem Flugfeld Hahnweide ausgerichtet. Seitdem ist das Treffen, das in einem zweijährigen Rhythmus veranstaltet wird, stetig gewachsen. Mittlerweile gehört es zu den größten und bedeutendsten Flugzeug-Veteranentreffen in Europa. Die große Anzahl an Piloten, die ihre betagten Maschinen in Kirchheim präsentieren wollen, wie auch die bis zu 50 000 Zuschauer, die regelmäßig auf die Hahnweide kommen, brachten den Verein an seine Leistungsgrenzen.

Das turnusgemäße Treffen im vergangenen Jahr wurde daher abgesagt. Die Fliegergruppe verordnete sich eine Denkpause, um die Vorbereitung und den Ablauf des Treffens neu zu organisieren. Rund 700 Helfer sind dieses Mal, zentral koordiniert von einem Organisationsteam, im Einsatz. Überdies arbeitet im Hintergrund eine im
vergangenen Jahr gegründete Unterstützergruppe mit Rat und finanzieller Hilfe mit.

Etliche der Probleme, die bei den bisherigen Treffen aufgetreten waren, sollen der Vergangenheit angehören. So soll der Parksuchverkehr, der die Wohngebiete nahe der Hahnweide belastet hatte, vermieden werden. Shuttle-Busse vom Bahnhof und von einigen Parkplätzen in der Stadt aus werden die Besucher zur Hahnweide bringen.

Die rund 350 Luftfahrtklassiker, – ein Querschnitt der Geschichte der Fliegerei ab dem Jahr 1910 – fliegen aus Deutschland und zwölf weiteren europäischen Ländern ein und können morgens bis um 9 Uhr an ihren Parkpositionen besichtigt werden. Ab dann beginnt der Flugbetrieb mit Vorführungen.

Dabei können sich die Oldtimerfreunde auf Präsentationen legendärer Modelle wie der Bleriot XI aus dem Jahr 1910, der „Tante“ JU 52, der Dornier Do 27 oder auch einer Reihe von Doppeldeckern freuen. Etwa halbstündige Rundflüge mit einer JU 52 und einer Antonov AN 2 können vor Ort gebucht werden. Die Abende klingen mit Fliegerfesten aus.           pst / Foto: Fliegergruppe Wolf Hirth

Info: Oldtimer-Fliegertreffen, Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. September, Hahnweide Kirchheim. Der Eintritt kostet am Freitag 15 Euro, am Samstag und Sonntag jeweils 18 Euro, Kombiticket 35 Euro. Mehr unter www.oldtimer-hahnweide.de.