Alle Positionen doppelt besetzt

Zweitliga-Basketballer der Kirchheim Knights starten in die Saison – Vielversprechende Jugendarbeit

Am kommenden Wochenende starten die Kirchheim Knights  in die neue Zweitliga-Saison. Einige Neuverpflichtungen sollen eine erfolgreiche Punktejagd gewährleisten. Bei der Basketballjugend gibt es vielversprechende Entwicklungen.

Wenn am Samstag, 21. September, das erste Punktspiel der Knights auswärts gegen Schwenningen ansteht, hat das Team bereits eine längere und intensive Vorbereitungszeit hinter sich. Und die Knights haben einige neue Spieler verpflichtet. In den USA wurden die Scouts am Omaha College in Nebraska auf Mitchell Hahn aufmerksam.  Als weiterer Neuzugang soll der ebenfalls aus den USA stammende Erik Durham für möglichst viele Punkte sorgen. Durham verfügt bereits über Erfahrungen im europäischen Basketball. Nach seiner Ausbildung am Florida  State College in Jacksonville wechselte er im Januar 2018 zunächst nach Spanien zum Zweitligisten  CB Peñas Huesca. Bereits vier Monate später wurde Durham vom deutschen Pro-B-Ligisten Schwelm verpflichtet. Dort machte er mit einer hohen Trefferquote und einer teamorientierten Spielweise auf sich aufmerksam. Er gilt als Spezialist für die Bälle aus der Distanz.

Auch Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen warten  auf ihre Chancen. So sind der 17-jährige Tiziano Palmieri und der 18-jährige Mirsad Haziri in den erweiterten Kreis des Kaders der Knights vorgestoßen. Christoph Schmidt, der Geschäftsführer Sport der Knights, sieht das Team auf Erfolgskurs.  „Wir sind mit unserem Kader sehr zufrieden. Die Spieler haben sehr gut zusammengefunden und in der Vorbereitung hart gearbeitet. Jede Position  ist doppelt besetzt. Aus unserer Sicht sind wir derzeit stärker besetzt als in der Vorsaison. Wir werden anders auftreten. Unser Stil beinhaltet jetzt mehr Tempo.  Wofür es am Ende reicht, wird sich zeigen. Wir gehen aber in jedes Spiel mit dem Ziel, es zu gewinnen“, sagt Schmidt. In der Vorsaison der Pro A belegten die Knights nach Abschluss der Punktrunde Rang zwölf und verpassten die Playoffs recht deutlich.

 Auch in der Jugendarbeit gibt es spannende Entwicklungen. Dort war in den vergangenen beiden Jahren der Berliner Basketballtrainer Frank Acheampong als hauptamtlicher Jugendkoordinator tätig. Er wechselte nun aus privaten Gründen in seine Heimatstadt zurück. Acheampong hat in seiner Kirchheimer Zeit  Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des  Basketballs in der Teckstadt gestellt, unter anderem als  Coach des U-14-Teams der Spielgemeinschaft Stuttgart-Esslingen-Kirchheim.

„Wir  haben  ein großes Augenmerk auf die Nachwuchsarbeit gelegt. Daher arbeiten die Knights mit der Basketball-Abteilung des VfL Kirchheim sehr eng zusammen und wir sehen schon die ersten Ergebnisse. Unser Engagement beginnt im Kindergarten mit dem Basketballvormittag im Aukindergarten, geht über die Schul-AGs in Kirchheimer Schulen, die Ritterliga, Camps, die Kreissparkassen-Schooltour bis hin zum Spielbetrieb im Verein“, sagt Schmidt.  Ziel sei, talentierte Jugendliche in deren Vereinen zu fördern, denn alle wollten auch Eigengewächse bei den Knights spielen sehen. Wegen fehlender Hallenkapazitäten oder Trainer sei dies nicht immer möglich, daher sei der Weg der Kooperation mit Esslingen und Stuttgart eingeschlagen worden.  „Wir  glauben, dass es – vor allem wenn es darum geht, in der Jugend höherklassig zu spielen – tatsächlich ein guter Weg für die Zukunft ist. Vor Ort sehen wir aber auf alle Fälle die Vereine. Es ist auch ein guter Ansatz, um über den Tellerrand hinaus zu blicken und die Kapazitäten zu bündeln“ ist Schmidt überzeugt.  pst /Foto: Kirchheim Knights

Info: www.kirchheim-knights.de


Alle Sorten im Gartensaal

Fünftägiges Programm zur Eröffnung des „Erlebnis-Genuss-Zentrums“ im Freilichtmuseum

Das aus dem Jahr 1893 stammende Geislinger Gartenlokal der Familie Hafner erhält eine neue Bestimmung. Die ehemalige „Wilhelmshöhe“ beherbergt im Freilichtmuseum Beuren künftig das neue „Erlebnis-Genuss-Zentrum“ für regionale Kulturpflanzensorten mit Tradition. In den kommenden Tagen wird der in einem aufwendigen Verfahren zunächst abgetragene und dann wieder aufgebaute Saal mit einem  bunten Programm eingeweiht.

Der Gartensaal der „Wilhelmshöhe“ ist das 25. neue alte Gebäude auf dem Gelände des  Freilichtmuseums. In dem ursprünglich in Geislingen  als Ausflugslokal dienenden Gebäude wird in Beuren auf die wechselvolle Geschichte der „Wilhelmshöhe“ verwiesen, vor allem werden aber Kenntnisse über regionale Obst- und Gemüsesorten vermittelt.  Die Haus- und Wirtshausgeschichte(n) werden in  interaktiven Ausstellungen dargestellt. Im „Erlebnis-Genuss-Zentrum“ gibt es auch eine  Schauküche und einen Aktionsbereich. Mit der Präsentation und den Vermittlungsformen beschreitet das Freilichtmuseum eigenen Angaben zufolge neue Wege.

Nachdem der Gartensaal am Dienstag mit einem Festakt für geladene Gäste eingeweiht worden ist, steht dieser ab Mittwoch, 18. September, auch der Öffentlichkeit offen. Bis Sonntag, 22. September, wird diese mit Themenführungen, Mitmachaktionen, Tanz- und Musikvorführungen sowie Verkostungen an schwäbische Wirtshauskultur und regionale Sortenvielfalt herangeführt. Zahlreiche Institutionen sowie Partner beteiligen sich an dem fünftägigen Programm.

Am Mittwoch  steht beim ersten Thementag von 14 bis 18 Uhr regionales Gemüse im Zentrum von Schau und Aktionen. So besteht die Möglichkeit, Ketchup selbst herzustellen. In Führungen wird die Geschichte der „Wilhelmshöhe“ vermittelt, ebenso wie unter dem Titel „Ein altes Haus für die Zukunft“ die aufwendige Umsetzung des Gartensaals und auch Geschichten und Tipps zu „Ulmer Ochsenhorn“ oder dem Filder-Spitzkraut.  Auch sind zwei Foodblogger zu Gast.

Gaigel und Binokel

Der Donnerstag ist regionalen Obstsorten gewidmet. Es wird von 14 bis 18 Uhr einen kleinen Markt  und Infostände geben, auch Mitmachaktionen und drei Vorträge. Am Freitag wird der Blick auf das Wirtshausleben der 1950er-Jahre geworfen. Von 14 bis 18 Uhr gestaltet das Team „Wilhelmshöhe“ des Fördervereins Freilichtmuseum das Programm. In der Gruppe engagiert sich auch Inge Hafner, die Urenkelin des Saal-Erbauers. Es gibt Vortrag und Führung, Tanz und Wiener Kaffeehausmusik, auch können die Kartenspiele Gaigel und Binokel am Wirtshaustisch gepflegt werden.

Institutionen der Stadt Geislingen an der Steige, in der das Gebäude 125 Jahre  stand, sowie Projektpartner des „Erlebnis-Genuss-Zentrums“ stellen sich am Samstag von 11 bis 17 Uhr vor. Das Programm beinhaltet Führungen, Musik und Tanz, Infostände, auch einen Film, Workshop, Vortrag und Kochshows. Abgerundet wird das Veranstaltungsprogramm zur Eröffnung am Sonntag mit dem Markt der „Arche des Geschmacks“ in Zusammenarbeit mit der Organisation Slow Food. Vorgestellt und verkauft werden von 11 bis 17 Uhr selten gewordene Lebensmittel und vom Aussterben bedrohte Pflanzen. Neben den Marktständen und kulinarischen „Versucherle“ werden Experten über den Erhalt von seltenen und vom Aussterben bedrohten Sorten und Nutztieren berichten.

Mit dem „Erlebnis-Genuss-Zentrum“ will der Landkreis Esslingen mit seinem Freilichtmuseum auf das Verschwinden vieler Kulturpflanzen aus unserem Alltag verweisen und für den  Erhalt der Sortenvielfalt kämpfen und sorgen. In einer Pressemitteilung verweist das Landratsamt darauf, dass  Dreiviertel der weltweiten Kulturpflanzensorten bereits verloren seien, in Industrieländern sogar 90 Prozent. Nur genetische Vielfalt ermögliche es, neue Sorten zu züchten, die an sich  ändernde Umweltbedingungen angepasst sind. In der Ausstellung im  Gartensaal werden nun Ausstellung, Schauküche und Aktionsbereich unter einem Dach vereint. Ein Lehr- und Saatguterhaltungsgarten befindet sich zudem im Aufbau.  red /Foto: ali


Kerker, Felsen, Schneelandschaft

Württembergische Landesbühne wird 100 Jahre alt – Jubiläumsauftakt mit „Kabale und Liebe“ am 20. September 

Die Württembergische Landesbühne (WLB) wird 100 Jahre alt. Gestartet ist sie als  Schwäbische Volksbühne in  Göppingen. Das erste Stück, das die junge Bühne damals spielte, war „Kabale und Liebe“ am 20. September 1919.  Auf den Tag genau 100 Jahre später, am 20. September 2019, feiert   die WLB in der Stadthalle Göppingen mit einer Neuinszenierung von „Kabale und Liebe“ unter der Regie von Christine Gnann ihren 100. Geburtstag.

Am darauffolgenden Tag wird dann die Esslinger Premiere im Schauspielhaus zu sehen sein, mit der die WLB ihre Jubiläumsspielzeit eröffnet.   Die Volksbühne war ein Nachkriegskind, ihre  Gründung unter anderem angeregt durch den Industriellen Robert Bosch, der mit dem Land Württemberg den Verein zur Förderung  der deutschen Volksbildung gegründet hatte.   Die  Volksbühne hatte zunächst kein eigenes Haus, sie war von Anfang an als Wanderbühne konzipiert, die auch das weite Land mit Theater versorgen sollte. Sie spielte unter anderem in Esslingen und brachte der breiten Öffentlichkeit  Dramatik und Klassiker zur Aufführung. 1921 wurden „zur Steigerung des theatralischen Effekts und zur Förderung jenes zuschauenden Affekts“  Bühnendekorationen wie ein Kerker, fünf Felsen, eine Schneelandschaft und mehrere Zimmereinrichtungen angeschafft, heißt es in der Chronik. 

Erste Theaterdirektorin war Mathilde Erfurth. Sie hatte häufig mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, musste zum Teil auch Benefizvorstellungen geben, um  die Schauspieler honorieren zu können. 1925 beschloss der Gemeinderat, dass die Volksbühne den weiteren Betrieb des bereits existierenden Esslinger Stadttheaters bestreiten sollte. Genutzt wurden die Räume in der Strohstraße, in denen ab  Mitte des 19. Jahrhunderts   bis heute Theaterstücke aufgeführt werden. Den heutigen Namen erhielt das Theater 1933.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die WLB das erste Theater Deutschlands, das eine Konzession für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs erhielt. In den 70er-Jahren gründete die WLB das Kinder- und Jugendtheater, damit gehörte sie zu den ersten Theatern in Deutschland mit dieser Sparte. Einen  Höhepunkt in der Geschichte stellt  der Neubau der Spielstätte dar.  Im Sommer 1982 wurde das neue Schauspielhaus eröffnet. Neben dem großen Saal mit 460 Sitzplätzen werden  Podium I und II für den Spielbetrieb genutzt. 

Im Jahr 1990 wurde das ehemalige Schulgebäude auf dem Zollberg zu einer weiteren Spielstätte umfunktioniert. Neben der Studiobühne  beherbergt das Haus eine Jugendtheater-Spielstätte sowie Probenräume, Lagerräume und Werkstätten.

Die Jubiläumsspielzeit startet am 20. September. Für die jungen Zuschauer veranstaltet die WLB im Oktober ein internationales Kindertheater-Festival, bei dem sechs  meist professionelle Theatergruppen aus sechs europäischen Ländern ganz verschiedenartige Stücke für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren zeigen. Die Inszenierungen werden zum Teil von Workshops begleitet, sowohl die Vorstellungen als auch die Workshops finden auf Deutsch statt.

Restaurierter Dokumentarfilm

Ebenfalls aus Anlass des Jubiläums wird am 22. September  der restaurierte Dokumentarfilm „Wunder in Amerika“ im Kommunalen Kino gezeigt. Die Verfilmung des gleichnamigen Schauspiels von Ernst Toller und Hermann Kesten von 1931 hatte lange als verschollen gegolten, bis der ehemalige und wieder aktuelle Intendant der WLB, Friedrich Schirmer,  1978 das Soufflierbuch der Mannheimer Uraufführung wiederentdeckte und das Stück in der Regie von Pavel Mikulastik auf die Bühne der WLB brachte. Geplant ist außerdem ein neuer Dokumentarfilm über den  Arbeitsalltag der WLB.  bob /Foto: WLB

Info: mehr zum Programm unter www.wlb-esslingen.de.


Abgestimmt

Tempus fugit. . . Latein fördere das Denken,  Kritiker bemängeln die  tote Sprache. Was sagen Sie? Ist Latein zu lernen noch sinnvoll?

Foto: dpa

Tempus fugit. . . Latein fördere das Denken, Kritiker bemängeln die tote Sprache. Was sagen Sie? Ist Latein zu lernen noch sinnvoll?

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Familiär und traditionell

Neidlinger Zwetschgenmarkt und Zwetschgenmarktfest am 21. und 22. September – Pflege der Dorfgemeinschaft

Am Samstag und Sonntag, 21. und 22. September, finden in der Gemeinde Neidlingen der traditionsreiche Zwetschgenmarkt und das Zwetschgenmarktfest statt. Organisiert von  den Neidlinger Vereinen, steht das Wochenende neben dem allgemeinen Marktgeschehen  im Zeichen der Gemeinschaft und des gut nachbarschaftlichen Verhältnisses im Ort.

Der Neidlinger Zwetschgenmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück. Im Jahr  1629 wird der Ort erstmals als „Marktflecken“ genannt. Unterbrochen vom  Dreißigjährigen Krieg wurde dem Ort im Jahr 1710 das Marktprivileg neu verliehen. Die Gemeinde erhielt damit das Recht, einen „Jahr-, Roß- und Viehmarkt“ im Keltergarten abzuhalten. Aus diesem Marktrecht hat sich  der heutige Zwetschgenmarkt entwickelt.

Zwar hat sich der einstige Jahrmarkt  längst zu einem nunmehr zweitägigen Dorffest gemausert, doch vieles erinnert an seine Ursprünge. Nach wie vor zentral ist der Krämermarkt, der am Samstag in der unteren Kirchstraße stattfindet. Wie Neidlingens Bürgermeister Klaus Däschler erzählt, werden beim Zwetschgenmarkt etwa 35 Marktbeschicker erwartet, die oftmals schon seit Jahrzehnten am selben Standort ausstellen und ihre Waren anbieten. So finden sich landwirtschaftliche Produkte aus dem Ort und der Region wie Früchte, Edelbrände, Whisky und Liköre ebenso wie Bekleidung und Accessoires, landwirtschaftliche Artikel, Haushaltswaren, Schmuck, Holzspielzeug, Kunsthandwerk und Dekoratives für Haus und Garten.

Am Sonntag wird der Krämermarkt von einem Flohmarkt in der Kirchstraße abgelöst, ansonsten steht der Tag  im Zeichen der Dorfgemeinschaft und der Pflege der guten Nachbarschaft. „Für fast jeden Neidlinger hat der Zwetschgenmarkt Tradition. Dazu gehört einerseits das Markttreiben, aber auch die Begegnung und das Treffen von Menschen“, sagt Klaus Däschler. Menschen, die sich nur selten sehen, kämen zusammen. „Das Stehenbleiben, sich auszutauschen, sich etwas zu erzählen und  sich wertschätzen“ kämen wieder zu ihrer Bedeutung, sagt Däschler. In der familiären Atmosphäre biete sich die Gelegenheit, Erinnerungen, Erlebnisse und sogar Freundschaften wieder aufzugreifen. „All dies gehört zu den traditionellen Grundmauern des Marktfests“, sagt der Bürgermeister.

 Die  Verbundenheit der Bürger der Gemeinde mit ihrem Traditionsfest käme vielfältig zum Ausdruck, freut sich Däschler. Die Neidlinger Vereinsgemeinschaft ist  wie in den vergangenen Jahren die Hauptorganisatorin, etliche Bürger arbeiten ehrenamtlich mit und nehmen sogar Urlaub dafür. Die Freiwillige Feuerwehr und der TV Neidlingen sorgen für die Bewirtung. Die Landfrauen, die jahrzehntelang treibende Kraft bei der Organisation waren, unterstützen den Markt weiterhin, müssen sich aber aus Altersgründen etwas zurücknehmen.

Die Gemeinde unterstützt die Vereine logistisch, lässt Plakate drucken und „schaut einfach, dass alles rundläuft“, berichtet Däschler. Darüber hinaus erhalten die Neidlinger Schüler  eine Vespermarke. Die Grundschüler und Kindergartenkinder besuchen jeweils gemeinsam den Zwetschgenmarkt. Auch dies stärke die dörfliche Tradition, ist Däschler überzeugt.   pst / Foto: Gemeinde Neidlingen

Info: Neidlinger Zwetschgenmarkt und Zwetschgenmarktfest, 21. und 22. September, Kirchstraße Neidlingen; www. neidlingen.de.


Geflügelte Schätze

Fliegertreffen vom 13. bis 15. September auf der Kirchheimer Hahnweide – Mehr als 370 Veteranen der Lüfte werden erwartet

Von Freitag bis Sonntag, 13. bis 15. September, wird die Hahnweide bei Kirchheim wieder zum Mekka von  Flugveteranen und deren Fans. An den drei Tagen veranstaltet die Fliegergruppe Wolf Hirth das  nunmehr 19. Oldtimer-Fliegertreffen.

Mehr als  370 Maschinen aus Deutschland und dem benachbarten Ausland sind angemeldet.    Die historischen Flugzeuge mit ihren Piloten, die  oft mit sehr großem zeitlichem und finanziellem Aufwand liebevoll ihre Oldtimer pflegen und flugtauglich halten, sollen wieder Scharen von Zuschauern auf die Hahnweide locken. Kenner der Maschinen und Freunde der Oldtimer-Luftfahrt nutzen  das Treffen  dazu,  zu schauen, zu staunen und zu fachsimpeln.

Flieger werden aufsteigen und Vorführungen geben. Es werden auch Rundflüge angeboten, für Essen und Getränke sorgen die Ehrenamtlichen der  Fliegergruppe Wolf Hirth. 

Nachbau einer Legende

Die 19. Auflage des Oldtimer-Fliegertreffens auf dem Fluggelände bei Kirchheim verspricht nach Angaben der Veranstalter ein  Fest für junge und jung gebliebene Fans von Zeitzeugen der Luftfahrtgeschichte zu werden. Einmal mehr haben es die Wolf-Hirth-Mitglieder  in  ehrenamtlicher Arbeit geschafft, ein Kaleidoskop der unterschiedlichsten Flugzeugtypen aus dem „goldenen“ Zeitalter der Fliegerei zusammenzubringen. Angefangen vom Nachbau der legendären Blériot XI, mit der ihr Erbauer Louis Blériot am 25. Juli 1909 als erster Mensch den Ärmelkanal überflog, über Maschinen wie der Lockheed P-51D Mustang oder der Supermarine Spitfire bis hin zu  Gebrauchsflugzeugen wie Cubs und Cessnas, Zlins und Jaks, die viele Enthusiasten mit Leidenschaft hegen, pflegen und natürlich fliegen, gibt es am Boden und in der Luft allerhand zu sehen.

Blech, Chrom, Flugbenzin

Am Freitag reisen die Piloten mit ihren geflügelten Schätzen an, Samstag und Sonntag gibt es jeweils ab 9 Uhr bis in die Abendstunden ein abwechslungsreiches Flugprogramm. Von 7.30 bis 9 Uhr können die Besucher bei einem Rundgang über die Flightline auf Tuchfühlung mit Blech und Chrom gehen und dabei den Geruch von Öl und Flugbenzin genießen. Die Fans lassen sich vom Charme der Maschinen verzaubern. Am Freitag- und Samstagabend sorgen Fliegerpartys mit Livemusik für den zünftigen  Tagesausklang.

Auch tagsüber werden die Hahnweide-Besucher von Vereinen versorgt. Die über den Verkauf von Bier, Wurst und Kuchen  erzielten Einnahmen kommen  der  Jugendarbeit von verschiedenen Fliegergruppen zugute.

Das erste Oldtimer-Fliegertreffen auf der Hahnweide fand im Jahr 1981 statt. Seitdem hat sich die Veranstaltung zu einem der größten Treffen dieser Art in Europa entwickelt. Noch immer wird die gesamte Organisation von den Ehrenamtlichen der Fliegergruppe Wolf Hirth gestemmt. Der gewaltige Aufwand hat die Verantwortlichen dazu veranlasst, eine dreijährige Pause einzulegen. Doch nun fliegen die geflügelten Schätze wieder ein. bob/red – Foto: Markus Brändli

Info:  Der Eintritt kostet am Freitag 15 Euro, Samstag und Sonntag jeweils 18 Euro. Ein Kombi-Ticket für alle drei Tage kostet  35 Euro, Kinder bis zum Alter von 14 Jahren haben freien Eintritt. Für die Karten gibt es keinen Vorverkauf, sie werden direkt vor Ort verkauft. Parkplätze und ein Busshuttle vom Bahnhof und  den weiter entfernt liegenden Parkplätzen stehen kostenfrei zur Verfügung. Mehr dazu  unter www.oldtimer-hahnweide.de.


Jazzszene trifft sich in Esslingen

Hochkarätig besetzte Konzerte beim Festival vom 19. September bis 3. Oktober – Workshops für den Nachwuchs

Vom 19. September bis 3. Oktober findet in Esslingen  das nunmehr fünfte Jazzfestival mit  Auftritten internationaler und deutscher Musiker statt.  Damit untermauern die Organisatoren einerseits    Esslingens Ruf als Jazzlocation. Andererseits wollen die Veranstalter der Encounter Jazz gGmbH auch der Pflege des Nachwuchses dienen.

Auch zur fünften Auflage haben sich Stars der Szene  zum  Esslinger Jazzfestival verpflichten lassen – dank der guten Kontakte, die der Gründer des Festivals, Maximilian Merkle,  hat. Merkle  ist in Esslingen aufgewachsen und arbeitet heute in Berlin als Musikmanager.   Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzt das Festival verschiedene Räumlichkeiten in Esslingen sowie die der Spardawelt in Stuttgart.

Spielstätten  in der Altstadt

Sieben Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Die Musiker werden auch in diesem Jahr an verschiedenen Spielstätten in der historischen Altstadt auftreten. Das Festival wird mit einem Abend im Esslinger Münster St. Paul eröffnet. Am Donnerstag, 19. September, 20 Uhr,  ist dort das Mare Nostrum Trio    zu Gast. Die drei Musiker aus Frankreich, Sardinien und Schweden  fühlen sich nicht nur dem Jazz, sondern auch der Folk­lore ihrer Heimatländer verbunden.

Die nächste Station ist der Jazzkeller in der Webergasse. Dort spielen  am Freitag, 20. September, 20.30 Uhr, Gary Smulyan und das Ralph Moore Quintett. Smulyan wird als herausragender Baritonsaxofonist des aktuellen Jazz bezeichnet.

Im Kulturzentrum Dieselstraße   tritt   am Sonntag, 22. September, 20 Uhr, das Daniel Garcia Trio auf und startet damit das  Saisonprogramm. Der Pianist Garcia verbindet Jazz und Flamenco.

Der Saal der Württembergischen Landesbühne (WLB) ist am Samstag, 28. September, 20 Uhr, die  Spielstätte für den Solomusiker Michael Wollny. Sein Auftritt verspricht „Energie, Einfallsreichtum und herausragende Technik“, wie es in der Ankündigung heißt.  Ebenso  beherbergt  die WLB das Brad Mehldau Trio am 29. September, 20 Uhr. Pianist  Mehldau ist  laut New York Times der „einflussreichste Jazzmusiker der letzten zwanzig Jahre“.

Einen Außentermin macht das Jazzfestival am 2. Oktober, 20 Uhr, im Stuttgarter Spardawelt-Eventcenter für das Wolfgang Muthspiel Large Ensemble mit Ambrose Akinmusire. Zu der fünfzehnköpfigen Band gehören herausragende Solisten und ein  Streichquartett.

Am 3. Oktober, 19 Uhr,  kommt die Formation Rymden mit Wesseltoft, Berglund und Östrom  in die WLB. Die Besucher dürfen „treibende Rhythmen, melancholisch-atmosphärische Stücke und virtuos gespielten Jazz“ erwarten.

Am  28. und 29. September klingen die Festivalabende mit Jam-Sessions im Jazzkeller Esslingen aus, bei denen auch in diesem Jahr die Festival-Stars in intimer Atmosphäre  die Bühne betreten werden.

Um den Nachwuchs im Jazz zu fördern, setzen  die Veranstalter  auf ein  Fortbildungsprogramm. Erfahrene Dozenten bieten Workshopreihen für Studenten an. Dabei soll der Jazznachwuchs ein eigenes Programm erarbeiten, das im Anschluss dem Publikum auf den Bühnen des Festivals präsentiert wird.

Schirmherr Eberhard Weber

Nicht zuletzt dem aus Esslingen stammenden weltberühmten Ausnahmebassisten Eberhard Weber ist es zu verdanken, dass Esslingen ab den 60er-Jahren im Jazz eine bedeutende Rolle einnahm. Weber ist wieder als  Schirmherr des Festivals anwesend. bob / Foto: dpa

Info: Tickets für das Festival kosten zwischen 34 und 36,50 Euro, mehr Informationen unter www.jazzfestival-esslingen.de.


Abgestimmt

Nach dem tödlichen Unfall in Berlin fordern Politiker Maßnahmen gegen SUVs wie Fahrverbote oder erhöhte Parkgebühren. Ist das richtig?

Foto: dpa

Tempus fugit. . . Latein fördere das Denken, Kritiker bemängeln die tote Sprache. Was sagen Sie? Ist Latein zu lernen noch sinnvoll?

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Hilfe für Familien

Verein Anna feiert 25-jähriges Bestehen – Unterstützung für krebskranke Kinder und ihre Angehörigen

Der Verein Anna zur Unterstützung krebskranker Kinder entstand aus der Idee,  betroffenen Familien in ihrer durch die Krankheit belasteten Situation zur Seite zu stehen. Im Jahr 1994 gegründet, entwickelten sich rasch Freizeitangebote und Gesprächsrunden, reittherapeutische Angebote und Kunsttherapie kamen hinzu. Mittlerweile hat sich ein landesweites kunsttherapeutisches Netzwerk etabliert. Am Sonntag, 15. September, feiert der Verein in Aichtal sein 25-jähriges Bestehen.

Die Diagnose Krebs bei einem der Kinder ist für  Familien ein extremer Einschnitt in das bisherige Leben. Lange Klinikaufenthalte und die Therapie belasten die betroffenen Kinder, Eltern und Geschwister leiden unter der psychischen Ausnahmesituation. Doch wirkungsvolle Unterstützung  ist oft dünn gesät. In der Situation will der Verein Anna Unterstützung anbieten.

1994 gegründet und nach einem an Krebs verstorbenen Kind benannt, stand der Verein von Beginn an in Kontakt  mit dem Olgahospital Stuttgart, später auch mit der Kinderklinik Tübingen. Die kleinen Patienten der Kliniken und ihre Familien erhielten auf dem Baiersbachhof in Aich die Möglichkeit, sich mit Tieren zu beschäftigen. Mit der Zeit entwickelten sich Familientreffen und Gesprächsgruppen, Ausflüge und Feste wurden organisiert. Ab dem Jahr 1997 wurden  Urlaubsaufenthalte für Familien auf Bauernhöfen angeboten. Daraus entstand das Angebot an Reitstunden für ältere Kinder. Gleichzeitig stellte der Verein eine Kunsttherapeutin für die  mobile Betreuung von Geschwistern erkrankter Kinder ein. Dies war ein entscheidender Schritt zur Entwicklung eines  Netzwerks für Kunsttherapie.

2012 erlebte der Verein einen wichtigen Einschnitt, als der Vertrag für sein Domizil auf dem Baiersbachhof auslief. Schließlich wurde ein Haus in Aich gefunden und renoviert. 2014 zog der Verein in das Anna-Haus ein. Dort treffen Familien  ehrenamtliche Betreuer an, die für Gespräche bereitstehen. An Freitagnachmittagen treffen sich im Anna-Haus auch Familien und ihre Kinder für gemeinsame Feste und Aktivitäten, zum Basteln, Spielen und für ruhige Auszeiten vom Alltag.

 Im Anna-Haus wird auch die Verwaltung der  Vereinsaktivitäten organisiert. Zentral ist dabei das kunsttherapeutische Netzwerk, das  in großen Teilen Baden-Württembergs etabliert ist. Wie Jürgen Friedrich, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, erläutert, wird der Verein von den onkologischen Abteilungen der Kliniken im Land über Familien mit Unterstützungsbedarf informiert. „Das therapeutische Angebot  findet in der Familie statt, denn die Eltern sollen nicht noch zusätzliche Belastungen haben“, sagt Friedrich.

Rund 250 Mitglieder hat der Verein, etwa 25 Ehrenamtliche kümmern sich um die Betreuung der Familien und organisieren die Aktivitäten. Neben den Gesprächsgruppen, der Kunsttherapie und dem Reitangebot werden auch mehrere Familienfreizeiten im Jahr mit bis zu 70 Teilnehmern, Mütter- und Vätertage und  Tage nur für Geschwister angeboten. „Es ist wichtig, dass die Familien  rauskommen aus ihrem Alltag“, sagt Friedrich.  pst /Foto: Verein Anna

Info: 25 Jahre Verein Anna,  Feier am 15. September, 10 Uhr, Festhalle Aich; nachmittags Tag der offenen Tür, Seifenkistenrennen,  Unterhaltungsprogramm (www.annaverein.de).


Brüche und Umbrüche

Zum Tag des offenen Denkmals gibt es im Landkreis zahlreiche Aktionen – 53 Programmpunkte in Esslingen  – Industriezeitalter im Fokus

Am Sonntag, 8. September, wird bundesweit wieder der Tag des offenen Denkmals veranstaltet.  Das übergreifende  Thema „Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“  lässt sich in Esslingen   besonders gut nachvollziehen, aber auch andere Städte und Gemeinden im Landkreis haben in dieser Hinsicht einiges zu bieten.

In Esslingen führen  53 Programmpunkte Besucher durch die Stadt, die beileibe nicht nur mittelalterlich geprägt ist, sondern ihr Bild über mehrere Stil-Epochen  gewonnen hat.  Das Programm soll den Blickwinkel erweitern – insbesondere auf die Moderne, damit sind vor allem die  1950er- und 1960er-Jahre gemeint. An vier solcher  Bauten wird in Führungen  zeitgeistgeprägter Baustil erläutert: an   der Schelztorsporthalle, am Theodor-Heuss-Gymnasium sowie an  der  Kirche  St. Augustinus  und an der  Christuskirche.

Roher Beton

Bei der Vorstellung des Programms schwärmte Esslingens   Erster  Bürgermeister Wilfried Wallbrecht mit Blick auf die Schelztorsporthalle von der   „Weite, Leichtigkeit und Lichtfülle der vom Industriebau auf die Sportstätte übertragenen Kon­struktion“. Moderne lässt sich auch am Theodor-Heuss-Gymnasium nachvollziehen.  Der Baustil mit rohem Beton lässt die Schule zunächst abweisend wirken, ein geschickter Grundriss und die Verarbeitung von Holz lassen das Strenge aber in Wertigkeit und geistige Offenheit  übergehen. 

Geschichten erzählen auch die Kirchen:  1925  erbaut, findet man in der Südkirche  moderne,  jugendstilgeprägte Formen. In St. Augustinus und der Christuskirche, in den 50er- und 60er-Jahren erbaut, kommen die Erwartungen der Gläubigen an ihr Gotteshaus zum Ausdruck: Flüchtlinge, die nach dem Krieg hierzulande eine neue Heimat suchten, haben ihre Kirche als beschützenden Raum gebaut. In der Frauenkirche erinnert eine Ausstellung an das Wirken der Baumeister Ulrich von Ensingen und Joseph von Egles.

Umbrüche lassen sich in Esslingen auch anderswo  entdecken: Eine Führung thematisiert das Zusammenspiel historischer Gebäude mit modernen Elementen am Beispiel Pliensau- und Bahnhofstraße.  Eine andere Führung nimmt sich die Stadt als Gesamtanlage vor, der Titel: „ Ein Denkmal steht selten allein: die Stadt als Denkmal.“   Andreas Panter, der   Leiter der Abteilung Denkmalschutz in Esslingen, verweist auf die Brüche in der Stadt: „Die Brüche sind kein Durcheinander, sondern etwas, das die Kommunikation der Menschen untereinander fördert.“

David Nonnenmann wird das Programm der  kürzlich in Esslingen gegründeten Jugendbauhütte vorstellen, deren Leiter er ist. Hochwachtstipendiatin Friderike Fischer stellt ihre Forschungsergebnisse zu mittelalterlichen Wandmalereien in Esslingen vor. Die Kinderbiennale bietet Führungen für Kinder an. Im vor der Modernisierung stehenden  Bebenhäuser Pfleghof  zeigen die Denkmalpfleger  die Bausubstanz anhand der jüngsten Untersuchungsergebnisse auf.

Insgesamt enthält das Esslinger Programm vier Stadtrundgänge, 29 Objektrundgänge, zwei Kinderführungen  sowie 18 weitere Kulturangebote. Rund 200 Ehrenamtliche gestalten den Tag mit. Für neun der Programmpunkte ist eine Anmeldung erforderlich. Die kostenlosen Karten gibt es erst  am Sonntag  ab 10 Uhr bei der Stadtinformation. Am Nachmittag können die Besucher vor dem Alten Rathaus zudem die Konzerte im Rahmen des zweiten Esslinger Glockenspielfestivals genießen.

100 Jahre Bauhaus

Einen Schwerpunkt der Aktionen in Kirchheim bildet das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“, etwa im Vortrag von Barbara Honecker im Rathaus (15 Uhr). Ebenfalls im Rathaus wird anhand von historischen Postkarten und  Gemälden  sowie aktuellen Fotos die Entwicklung der Stadt nachgezeichnet. Bei einer Fotoaktion kann man sich vor historischer Kulisse ablichten lassen; daraus werden Postkarten erstellt, die an Bilder aus Großmutters Fotoalbum erinnern. Bei einer Fotoexkursion mit Claus Jahn wird das vielseitige architektonische Flair der Stadt eingefangen.

Ab 14 Uhr  wird drei Stunden lang der Zugang zum Rathausturm gewährt. Mit ähnlich guter Aussicht lockt der Turm der Kirchheimer Martinskirche, auch gibt es Führungen zu  „200 Details“ der Kirche. Zwischen 14 und 17 Uhr zeigt der Verein Historische Dampftechnik Kirchheim in der Boschstraße zwei Dampfpflug-Lokomobile aus dem Jahr 1909 und eine Dampfstraßenwalze von 1934. Für Kinder werden „Bauhaus-Basteln“ und eine „Familien-Fachwerk-Rallye“ geboten. Abgerundet wird das Programm durch drei  Stadtführungen. Anmeldungen sind für keine der Veranstaltungen in Kirchheim notwendig.

Auch andere Gemeinden öffnen ihre Schatztruhen: In Aichwald sind es die  Kirchen,  in Plochingen sind Führungen im Hundertwasserhaus unter dem Regenturm vorgesehen. In Lenningen sind Martinskirche und das Schlössle in Oberlenningen geöffnet. Im Schlössle gibt es neben spontanen Führungen und Einblicken in das Museum für Papier- und Buchkunst auch „alte moderne Musik“. Ostfildern stellt in einer Führung Denkmale im Stadtteil  Ruit vor.

Auch Nürtingen widmet sich am Sonntag  dem frühen  Industriezeitalter und stellt das in den 1920er-Jahren erbaute Kraftwerk vor. Darüber hinaus stehen dort Führungen durch die Altstadt und  das Museum, das älteste Haus Nürtingens,  den Blockturm, die Laurentius-Kirche samt Bibliothek und Türmerwohnung auf dem Programm.  bob/ch – Foto oben: Stadt Esslingen /Foto unten: bob

Info: www.tag-des-offenen- denkmals.de