Das Leben positiv gestalten

Messe „aktiva“ des Wochenblatts ECHO am 9. und 10. März im Alten Rathaus in Esslingen

Sie  hat sich in den zurückliegenden Jahren etabliert und ist mittlerweile fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders: die „aktiva“. Die vom Wochenblatt ECHO organisierte Messe findet in diesem Jahr am  Samstag und Sonntag, 9. und 10. März, im Alten Rathaus in Esslingen statt. Die Veranstaltung thematisiert die grundlegenden Säulen im Leben – Gesundheit, Wohlbefinden, Sicherheit und  Zukunftsplanung. Das kommt beim Publikum gut an, das schon  im vergangenen Jahr die damals erstmalig bespielten Räume  im Alten Rathaus rege besuchte.  Rund 20  Aussteller sind in diesem Jahr dabei.

Neue Impulse

„Wir haben einen hohen Anspruch an die Veranstaltung“, stellt ECHO-Verkaufsleiterin Andrea Gisdol klar.  „Es geht darum, das Leben in jeder Phase positiv zu gestalten. An dieser Stelle wollen wir unterstützen und neue Impulse vermitteln.“  Vertreten sind bei der Messe Aussteller, die mit soliden, bewährten und auch neuen Konzepten Menschen auf diesem Weg begleiten und anregen.

Die Aussteller kommen aus der näheren Umgebung und vertreten die Branchen Gesundheit, Wellness, Vorsorge, Lebensplanung, Sicherheit, Wohnen, Hygiene, Fitness, Beauty, Digitales Leben, Mobilität und Senioren – kurzum: Die „aktiva“ bietet ein Potpourri an Angeboten, die helfen, das Leben positiv und selbstbestimmt zu gestalten.  Der lockere  Aufbau der Stände im  Alten Rathaus lässt viel Raum um  zu schlendern und zu schauen, aber auch, um sich in Gesprächen und bei Testaktionen über die Angebote  der Betriebe zu informieren.

Auch in anderer Hinsicht gibt es eine interessante Mischung: Neben etlichen „Stammausstellern“, die stets dabei waren oder seit etlichen Jahren mitmachen, gibt es Anbieter, die erstmals auf der „aktiva“ vertreten sind. Das erweitert das Spektrum, gibt dem Angebot mehr Tiefe. 

„Die Location Altes Rathaus tut der Messe sehr gut“, betont Andrea Gisdol. Im vergangenen Jahr hat die Messe  zum ersten Mal dort stattgefunden. „Wir waren alle positiv überrascht, wie gut das angekommen ist“, sagt Gisdol. Die besondere Atmosphäre des mittelalterlichen Gebäudes habe  viel zum Wohlfühlen beigetragen. Als weitere Vorteile nennt Gisdol die zentrale Lage des Gebäudes und dessen gute Erreichbarkeit. So wurde und wird auf ein direktes Catering in den Rathaus-Räumen verzichtet, da in der Nachbarschaft zahlreiche Cafés, Bistros und Restaurants zu finden sind. Und am Samstag können Besucher ihren Gang zum  Wochenmarkt mit einem  Besuch der „aktiva“ verbinden.

Vortragsprogramm

Wie immer darf das Publikum bei der „aktiva“ auch weiterführende Informationen erwarten. Bei der Messe wird dies  gemeinhin mit  Vorträgen gemacht. Im Obergeschoss des Alten Rathauses werden dem Publikum die Referate der Aussteller präsentiert. So beantwortet ein Zahnarzt Fragen der Besucher. Guter Schlaf,  Rückengesundheit, Ruhestandsplanungen, gesundes Wasser, Begleitung im Alter und die Betreuung zu Hause sind die Themen weiterer Vorträge, die an beiden Tagen zu hören sind.   bob / Foto: bob

Info: Messe „aktiva“ des Wochenblatts ECHO, Altes Rathaus in Esslingen, Samstag und Sonntag, 9. und 10. März, jeweils 11 bis 17 Uhr (www. ihr-wochenblatt-echo.de).


Umzüge und Faschingspartys satt

In Neuhausen und Wernau steht der Höhepunkt der närrischen Zeit bevor – Auch „Berghandballer“ feiern

Die Narren sind unterwegs, das dürfte niemandem entgangen sein. Am kommenden Wochenende erreicht die Fasnet ihren Höhepunkt: In den Hochburgen Wernau und Neuhausen finden die größten Umzüge im Landkreis Esslingen statt, begleitet von zahlreichen Partys. Und die Spielgemeinschaft der Handballer aus Hegensberg und Liebersbronn verlegt ihre schon traditionelle Faschingsparty heuer in die Wagenhallen nach Stuttgart. Aber auch andernorts wird gefeiert: Rathausstürme, Schulstürme, Narrengerichte und Hexentänze – eine Menge närrischer Termine geht schon im Lauf der aktuellen Woche über die Bühne. In verschiedenen Gemeinden haben bereits Umzüge stattgefunden.

Wernau

Am Samstag, 2. März, ab 14 Uhr, ziehen mehr als 70 Narrengruppen mit mehr als 3200 Hästrägern und Guggenmusikern aus ganz Baden-Württemberg und der Schweiz auf der gesperrten Ortsdurchfahrt durch Wernau. Auch dieses Jahr erwarte man wieder „mehrere Zehntausend Zu­schauer“, sagt Marcel Reith, erster Zunftmeister der Wernauer Narren. „Der eigene Umzug ist für uns als Verein natürlich immer das Highlight der Fasnetsaison.“ Zusammen mit den Neuhausener Narren rufen die Wernauer auch in diesem Jahr zu maßvollem Alkoholkonsum auf: Die Aktion „Feiern mit Vernunft – Fasnet ist mehr als Vollrausch!“ soll dazu beitragen, dass das öffentliche Feiern nicht aus dem Ruder läuft und für alle Beteiligten lustig bleibt. Erstmals hat die Stadt Wernau zudem entlang der Umzugsstrecke ganztägig ein Verbot von Getränken verhängt, die mehr als 15 Prozent Alkohol oder Branntwein enthalten. Die Polizei wird kontrollieren.

Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sind in Wernau angehalten, für 2,50 Euro eine der „Umzugskrawatten“ zu erwerben. Dieser Beitrag trägt zum Fortbestand der Fastnacht in Wernau bei. Die Krawatte informiert zudem über die Namen und Narrenrufe aller mitlaufenden Gruppen.

Wichtige Termine am Wochenende sind in Wernau auch die Alemannische Nacht mit Narrengericht, Hexentanz und Narrentreiben vor dem Quadrium und in der Stadthalle am Freitag ab 19 Uhr. Am Samstag nach dem Umzug wird in verschiedenen Lokalen gefeiert, um 20 Uhr beginnt der Fasnetsball in der Stadthalle.

Neuhausen

Auf der Liste des Narrenbunds Neuhausen für seinen großen Umzug am Sonntag, 3. März, stehen 90 teilnehmende Gruppen. Hästräger und Guggenmusiker sind ebenso dabei wie das Prinzenpaar, der Elferrat und Tanzgarden. Zu den Besonderheiten der Filder-Fasnet-Hochburg zählen die aufwendig gestalteten Wagen, die Jahr für Jahr von einigen Gruppen neu gebaut werden. Start des Umzugs ist um 13.33 Uhr, die Strecke verläuft durch die Adenauer-, die Kirch-, die Markt-, die Bahnhof- und die Wilhelmstraße. Fürs Zuschauen wird ein Beitrag von drei Euro erhoben. Traditionell gibt es neben dem großen Umzug auch einen für Kinder: am Faschingsdienstag ab 13.33 Uhr mit anschließender Kinderfasnet in der Egelseehalle. Schon am Fasnetsfreitag, 1. März, ab 19.11 Uhr, steigt im Vereinsheim des Narrenbunds die M & B-Fang-das-Licht-Party, wobei M und B für Masken und Brauchtumstanz stehen. Auch an anderen Stätten in Neuhausen wird in diesen tollen Tagen kräftig gefeiert.

In Wernau wie in Neuhausen gibt es an diesem Wochenende Straßensperrungen für den Verkehr.

Handballer-Party

Der Esslinger Hegensberg hat sich im vergangenen Vierteljahrhundert ebenfalls zu einem „Hotspot“ entwickelt. Die Faschingsparty der Handballer ist immer weiter gewachsen, bis die Sporthalle deutlich zu klein dafür wurde. Jetzt wagt die Spielgemeinschaft Hegensberg-Liebersbronn ein Experiment, das sie mit „Berghandballer-Fasching goes Gassi“ überschreibt: Am Samstag, 2. März, wird zur Kombination aus Fasching und Mega-Handball-Party in die Wagenhallen in Stuttgart geladen. Denn zum 125-jährigen Bestehen des TV Hegensberg wolle man mal was Größeres anpacken, sagt Organisator Hermann Beck. In den Wagenhallen, die den Esslingern günstige Konditionen boten, haben bis zu 2000 Menschen Platz.

Die Party findet auf zwei Ebenen statt: Der „Main Floor“ lädt mit einem DJ, Hits aus den 90ern und Party-Klassikern zum Tanzen und Feiern ein. Viel leiser geht es auf dem „2nd Floor“ zu, denn hier findet eine „Silent Disco“ statt: Die Tänzerinnen und Tänzer bekommen einen Kopfhörer und können zwischen drei Kanälen wählen: Entweder Mallorca, NDW & Schlager oder House, EDM & Elektro oder aber die Musik vom Main Floor. Solche Kopfhörerpartys sind vor allem bei jüngeren Menschen sehr angesagt, und die Spielgemeinschaft vom Berg sitzt an der Quelle, denn Vereinsmitglied Jan Pfirrmann gehört zu den wenigen Großveranstaltern in Deutschland auf diesem Sektor. Eingeladen sind natürlich nicht nur Handballer, sondern auch alle anderen, am besten kostümiert. Diese Party beginnt um 22 Uhr, Tickets für 10 Euro gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf unter www.megahandballparty.de.  aia / Fotos: bul

Rathausstürme und andere Feierlichkeiten

Nicht nur in den Hochburgen treibt die Fasnet ihrem Höhepunkt entgegen. So werden vielerorts die Rathäuser gestürmt, bevorzugt am „Schmotziga Dorschdich“ (28. Februar): etwa in Altbach (15.30 Uhr), in Deizisau (18 Uhr), in Aichtal (11.11 Uhr), in Neuhausen (19.11 Uhr), in Wendlingen (18 Uhr), in Wernau (12 Uhr) und in Wolfschlugen (18.15 Uhr). Die „Kolba Hexa“ in Baltmannsweiler starten ihren Rathaussturm am Freitag, 1. März, um 15 Uhr.

Doch es gibt noch weitere närrische Feierlichkeiten. Am Donnerstag, 28. Februar, laden die „Täleshexen Aichtal“ ab 20 Uhr zur Hexennacht in die Festhalle Aich, es spielen die „Party Schwaben“. Bei der Faschingsparty des TV Altbach am Samstag, 2. März, 19.30 Uhr, gibt es in der Gemeindehalle eine Schlager-Party und Musik von der Partyband „No Exit“. Der Kinderfasching des Altbacher Sängerkranzes findet dann am Rosenmontag, 4. März, 14.01 Uhr, ebenfalls in der Gemeindehalle statt. Einen Kinderfasching gibt es auch am Sonntag, 3. März, 14 Uhr, im Bürgerhaus Hohengehren; und  am Faschingsdienstag ab 14.01 Uhr auch einen in der Köngener Lindenturnhalle.

Der „Fasching für alle“ der Behindertenförderung Linsenhofen findet am Faschingssonntag ab 13.30 Uhr in der Gemeindehalle Oberboihingen statt. Am 4. März wird ab 19 Uhr wiederum zum Rosenmontaglieder-Mitsing­abend ins Kirchheimer Wachthaus geladen.


Abgestimmt

In Bayern sollen über ein Volksbegehren der Artenschutz verbessert und  ein Gesetz zum Bienenschutz erwirkt werden. Ähnliches wird für Baden-Württemberg initiiert. Machen Sie hierzulande bei „Rettet die Bienen“ mit?

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Teil der Esslinger Kultur

Synagoge in Altstadt besteht seit 200 Jahren – Festakt im Juni – Torarolle teils mit Spenden aus Bürgerschaft finanziert

Die jüdische Gemeinde Esslingen hat vor 200 Jahren ein Haus in der Esslinger Altstadt  gekauft und als Synagoge eingerichtet. Dieses Jubiläum wird 2019 gefeiert – mit etlichen Veranstaltungen über das gesamte Jahr verteilt. Die zentrale Festveranstaltung findet am   2. Juni statt.

Die Veranstaltungsreihe besteht aus Vorträgen, Filmen,  Konzerten, Theater und  dem Festakt, mehrere Esslinger Kultureinrichtungen und Vereine gestalten diese mit. Mit den  Veranstaltungen  soll  die Vielfalt jüdischen Lebens gezeigt werden,  und auch wie sich jüdische Kultur in die Esslinger Kulturlandschaft integriert hat. 

800 Jahre Geschichte

Das Haus Nummer 3 im Heppächer in der Esslinger Altstadt beherbergt die Synagoge der Israelitischen Gemeinde Württemberg (IRGW).  Das denkmalgeschützte Gebäude gehört aufgrund seiner bewegten Geschichte zu den bedeutendsten Baudenkmälern Esslingens und repräsentiert die seit rund   800 Jahren andauernde Geschichte der Juden in der Stadt. Der Fachwerkbau diente ab dem 15. Jahrhundert als Zunfthaus der Schneider. Die 1806 neu gegründete jüdische Gemeinde in Esslingen kaufte das Gebäude im Jahr 1819 und nutzte es als Synagoge.

Während der November-Pogrome  im Jahr 1938 überfiel ein Nazi-Mob das Haus, verwüstete die Innenausstattung,  stahl und zerstörte religiöse Kultgegenstände. Dass das Haus nicht in Brand gesetzt wurde, lag wohl an seiner Lage in der Altstadt in nächster Nähe zu einer Brennstoffhandlung.  1940 wurde die jüdische Gemeinde schließlich zum Verkauf des Gebäudes gezwungen.

Nach dem Krieg kaufte die Stadt Esslingen das Gebäude von der  Jewish Restitution Successor Organisation (JRSO) unter der Prämisse, dass  eine sich später bildende jüdische Gemeinde bei der Suche nach Räumen für ein Gemeindezentrum von der Stadt unterstützt wird. 

Einweihung 2012

Das geschah im Jahr 2012, als  die Stadt das Haus im Heppächer auf Erbbaugrundlage an die IRGW übertrug. Beim feierlichen Einzug in das neue jüdische Gemeindezentrum überbrachte Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger einen Thoraschrein als Geschenk. Die Torarolle selbst wurde vier Jahre später,  im Jahr 2016,  in die Synagoge getragen.

Die Spendenbereitschaft der Esslinger Bevölkerung ist dem IRGW-Vorstandsreferenten Lars Neuberger noch gut in Erinnerung. „Der Esslinger Landtagsabgeordnete Wolfgang Drexler  hatte gehört, dass die IRGW für ihre Zweigstelle in Esslingen Geld für die Beschaffung der Torarolle sammelt, und hat seinerseits eine Spendenaktion unter   Esslinger Bürgern, Kirchengemeinden und Vereinen in Gang gesetzt“, berichtet Neuberger. „Innerhalb kürzester Zeit hatten wir das Geld für die Torarolle zusammen.“ Mittlerweile ist die jüdische Kultur fest in Esslingen etabliert. Und das Interesse daran sei groß, sagt Neuberger. So ist aus der Galaveranstaltung zur Einbringung der Torarolle mit Klezmermusik eine feste jährliche Veranstaltung geworden. „Unser Geschenk für Esslingen“, nennt es Elena Braginska, die als Repräsentanz-Mitglied der IRGW  die Esslinger Synagoge  ehrenamtlich betreut. 

Heute ist die Esslinger Synagoge mit seinen 280 Mitgliedern eine Zweigstelle der IRGW in Stuttgart –  eine von dreien neben  denen in Ulm und in Heilbronn.  Eine hauptamtliche Betreuung für Esslingen wird  derzeit gesucht. Zuvor hat Rabbiner Yehuda Puschkin als mobiler  Gemeinderabbiner auch Esslingen betreut. Er ist nun  Ortsrabbiner in der mit 1400 Gläubigen  mitgliederstärksten Gemeinde in  Stuttgart.  Laut Neuberger hat es bereits einige Bewerbungsgespräche gegeben, eine Entscheidung werde zu einem späteren Zeitpunkt fallen.  bob / Foto: bob

Info: Festprogramm mit Führungen, Vorträgen, Konzerten,  Filmen und Theater. Am Sonntag, 2. Juni, 17 Uhr, zentraler  Festakt im Gemeindehaus am Blarerplatz, mit Reden und Musik verschiedener Ensembles. Mehr unter  www.irgw.de. 


In der Freizeit an der Ladentheke

Bürger betreuen das Altdorfer Geschäft mit Postagentur im Ehrenamt

Für ein Paket bis in den Nachbarort? Für viele kleine Orte ist das längst Realität. In Altdorf hat die Gemeinde die Initiative ergriffen und den kleinen Zeitschriften- und Schreibwarenladen nebst Postagentur in der Ortsmitte zum Jahresbeginn in kommunaler Hand übernommen.

Als sich im vergangenen Jahr abzeichnete, dass die bisherige Betreiberin des Schreibwarengeschäfts „Schatzkiste“ aus persönlichen Gründen ihren Laden aufgeben muss, war für Bürgermeister Joachim Kälberer klar: Es muss eine Lösung her. Altdorf ohne eigene Poststelle – das war nicht nur für ihn und den Gemeinderat undenkbar. Über Monate hinweg führte die Gemeinde Gespräche mit verschiedenen Betreibern. Und kassierte immer wieder Absagen.

Damit stand Altdorf vor einem  Dilemma. Schließt der Laden, dann ist auch die Postagentur unwiederbringlich verloren. Darum beschloss der Gemeinderat, das Geschäft inklusive Postfiliale mit Unterstützung von Ehrenamtlichen selbst zu übernehmen. Ganz neu ist das nicht, wie Kälberer berichtet: „Es gibt einige Albgemeinden wie Hülben, die diesen Schritt schon vor einigen Jahren gegangen sind.“ Dort haben die Altdorfer Freiwilligen hospitiert und sich Tipps für den Betrieb geholt.

Seit Jahresbeginn läuft die „Schatzkiste“ nun im Eigenbetrieb der Gemeinde. Zu den gewohnten Öffnungszeiten sorgt ein Team aus elf Frauen und Männern dafür, dass der Laden läuft. Sie nehmen Paketsendungen entgegen, verkaufen Stifte und Briefmarken, füllen die Regale auf und putzen nach Ladenschluss durch.

Die Resonanz auf das ehrenamtliche Engagement ist groß. „Wir haben sogar Kunden, die extra nach Altdorf kommen, um uns so zu unterstützen“, sagt Stefan Röper, der dienstags die Vormittagsschicht macht. Auch aus dem Ort erfährt das Projekt gute Resonanz. „Zum Beispiel holen zwei ältere Herren aus dem Ort bei uns jeden Tag ihre Zeitung“, sagt Röper. Klar bleibt da auch immer Zeit für einen kleinen Schwatz. „So ein Laden ist ja auch immer ein Treffpunkt“, weiß Röper.

Dann kommen die Schulkinder

Am Nachmittag kommen die Schulkinder, um sich mit neuen Heften oder anderen Dingen für die Schule einzudecken. „Und das Süßigkeiten-Regal ist natürlich immer ein Anziehungspunkt“, lacht Elke Knapp, die ebenfalls zum Team der Ehrenamtlichen gehört.

Am Sortiment hat sich durch den Betreiberwechsel zunächst nichts geändert: Neben Schreibwaren steht den Kunden nach wie vor der komplette Post-Service rund ums Verschicken von Briefen und Paketen zur Verfügung. Dazu gibt es Zeitschriften, Grußkarten und Bastelartikel. Kleine Geschenkideen und Spiele gehören ebenso wie aktuelle Buchtitel zum Angebot. „Wir bestellen auch gerne Titel für unsere Kunden“, sagt Röper. Möglich macht das eine Kooperation mit einer Nürtinger Buchhandlung.

Neu ist das Mietregal: Für zehn Euro pro Monat kann man hier Handgemachtes zum Verkauf anbieten. Das erste Brett ist bereits vermietet, demnächst kommt ein weiteres hinzu. Als besonderer Service ist geplant, zum Schulbeginn Boxen mit allem, was die Schüler für den Unterricht brauchen, anzubieten. „Da wollen wir mit der Altdorfer Grundschule zusammenarbeiten“, berichtet Röper.

Der Start des  Ehrenamtsprojekts ist also  gelungen. Das Team hofft, dass die Altdorfer ihre „Schatzkiste“ weiter unterstützen und sich der Laden nachhaltig betreiben lässt. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Ehrenamtliche finden“, wirbt Röper für die Mitarbeit im Laden. Das Engagement zahlt sich zudem doppelt aus: Macht die „Schatzkiste“ Gewinn, streicht den nicht etwa die Gemeinde ein, sondern wird der für einen guten Zweck gespendet.  mo / Foto: mo


Abgestimmt

In der sportlichen Krise hat der VfB Stuttgart den Sportvorstand ausgetauscht. Thomas  Hitzlsperger folgt auf Michael Reschke. Ist Hitzlsperger der richtige Mann?

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Der richtige Mann?

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Unerreichbare Bahnsteige

Aufzüge am Esslinger Bahnhof werden erneuert und  repariert – Gehbehinderte müssen umplanen

Bis Ende April laufen  die Arbeiten zur Reparatur und zum Austausch von Aufzügen am Esslinger Bahnhof. Wer nicht gut zu Fuß ist, erreicht die an den Gleisen 7 und 8 ein- und abfahrenden Züge und  S-Bahnen  derzeit nicht.

Der  Aufzug zum S-Bahnsteig 7/8 ist teilweise  mit Holz verschalt, die Zugketten hängen regungslos im gläsernen Schacht. Der Lift wird derzeit ausgebaut und erneuert. Dabei  werden der vorhandene Aufzugsschacht, die Stromversorgung und anderes  an die neue Anlage und   Technik angepasst. Der jetzt für den Austausch anstehende Aufzug ist seit dem Jahr 2001 in Betrieb, die Lebensdauer ist je nach Anlage unterschiedlich. „In der Regel ist ein Austausch nach durchschnittlich 15 Jahren vorgesehen, je nach Zustand und Ausfallhäufigkeit der Anlage“, erklärt eine Sprecherin der Bahn. Der neue Lift wird eine  Tragfähigkeit von 630 Kilogramm haben, was acht Personen entspricht, und er fährt mit einer  Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde.

Rund 300  000 Euro investiert die Bahn in die Erneuerung der  Technik in Esslingen. Der Aufzug war schon länger störanfällig und immer wieder ausgefallen. Er wird erst jetzt ausgetauscht, weil man nicht in der Zeit der Esslinger Großveranstaltungen  wie Zwiebelfest und Weihnachtsmarkt arbeiten wollte,  erklärt  die Bahnsprecherin.

Auch der Aufzug an den Gleisen  2 und 3 am Bahnhofsvorplatz  ist betroffen. Er wurde   im Jahr 2012 in Betrieb genommen und befindet sich   laut  Bahn  in einem guten Zustand. Nagetiere haben jedoch die   Verkabelung der Steuerung angefressen und  beschädigt. Jetzt wird ein neuer Schaltschrank samt Steuerung verbaut. Das Teil  sei bereits im September  bestellt worden, die Herstellerfirma habe jedoch eine sehr lange Lieferzeit, erklärt die Bahn die Verzögerung.  Zwischenzeitlich wurde die Steuerung so weit instandgesetzt, dass der Betrieb wieder möglich ist.

Zusätzliche Beschilderung

Für die Zeit der Reparaturen können Reisende  der S-Bahn-Linie 1, die nicht oder schlecht gehen können, den Bahnhof Esslingen barrierefrei nur mit einem Umsteigen  auf die Linienbusse an den Bahnhöfen Obertürkheim (Linie 101) und Zell (Linie 102 und 103) erreichen. Mobilitätseingeschränkte Reisende der RE-Linie 100 Richtung Stuttgart und Plochingen können alternativ die Regionalzüge an den anderen Bahnsteigen nutzen.

Die anderen Bahnsteige und der übrige Zugverkehr sind nicht betroffen und stehen barrierefrei zur Verfügung. Zusätzliches Servicepersonal steht zur Information der Reisenden am Bahnhof Esslingen  bereit. In Obertürkheim und Zell weisen des Weiteren  Beschilderungen auf die Busse hin.

Taxi-Shuttle möglich

Einen kostenlosen Taxi-Shuttle für gehbehinderte Fahrgäste hat die Bahn bei vorheriger Anmeldung zugesagt. „Er kann dann eingesetzt werden, wenn die anderen Alternativen wie Ausweichbahnhöfe und Busverbindungen nicht greifen“, erklärt die Sprecherin der Bahn. Wer Sicherheit in seiner Reisekette herstellen möchte, sollte sich frühzeitig über die DB-Mobilitätsservice-Zentrale informieren.

Trotz der Störungen sieht sich die Bahn technisch gut aufgestellt:  „Grundsätzlich werden Aufzüge bei der DB regelmäßig durch unseren Dienstleister gewartet“, erklärt die Bahnsprecherin.  „Sofern bei einem Anlagentyp gehäuft Probleme festgestellt werden, werden in Zusammenarbeit mit dem Hersteller und unserem Wartungsdienstleister auch die Wartungsintervalle angepasst und verbessert“, heißt es. So sollen  Störungen  automatisch gemeldet und der Schaden innerhalb von zwei  Stunden in einem Ballungsraum wie Esslingen oder in vier  Stunden außerhalb behoben werden.  bob / Foto: bob

Info: Reisende können sich über die App „Bahnhof live“ oder   akustisch und visuell  über die App „DB Barrierefrei“ über die Funktionsfähigkeit von Aufzügen informieren. Mehr unter www.vvs.de oder über die DB-Mobilitätsservice-Zentrale, Telefon 01 80/6 512 512.


„Ein Kraftakt“

Ruiter Medius-Klinik  wird bei laufendem Betrieb umgebaut und erweitert– Interimsbau mit 128 Betten

Vor Kurzem  haben die umfangreichen Sanierungs- und Neubauarbeiten der  Medius-Kliniken am Standort Ruit begonnen.  Als nächster großer Schritt  wird ein Interimsbau auf das Dach der Tiefgarage gesetzt. Er soll Betten, Operationssäle und medizinische Abteilungen  aufnehmen, damit der Betrieb während der Bauarbeiten weiterlaufen kann. 

Für rund 112 Millionen Euro  wird die Klinik in Ruit saniert und teilweise neu gebaut. Das gesamte Programm, aufgeteilt  in zwei Bauabschnitte,  soll sich bis Ende 2025 hinziehen. Den Auftakt für den Interimsbau bildete im Herbst 2018 ein „Kranhub“. „Inzwischen sind die vorbereitenden Maßnahmen wie die Verlegung von Parkplätzen größtenteils abgeschlossen. Wegen vorhandenen Leitungen, die nicht überbaut werden dürfen, läuft derzeit eine kleine Umplanung, die eine weitere Baugenehmigung nach sich zieht“, erklärt Jan Schnack, der stellvertretende Leiter der Abteilung Kommunikation der Medius-Kliniken. Innerhalb von sechs Monaten soll der Interimsbau dann bezugsfertig sein. Schnack schätzt, dass die ersten Patienten dort im Spätsommer einziehen. 

Der Interimsbau beherbergt 128 Zimmer – das ist genau die Anzahl an Betten, die im Zuge der Arbeiten wegfallen. Der Modulbau mit 40 vorgefertigten Elementen ruht auf einem Stahlgerüst über dem Dach der Tiefgarage der Klinik.  Zuleitungen für Wasser, Strom, medizinische Gase und andere Medien werden vorab montiert und dann vor Ort verbunden.

 Neben dem Neubau von Patientenzimmern sollen durch die Sanierung und den Umbau der Funktionsbereiche vor allem auch die Abläufe patientenfreundlicher werden. Derzeit ist beispielsweise die Radiologie auf drei Ebenen unterteilt, die Operationssäle sind in zwei unterschiedlichen Bereichen untergebracht.

Eigener Eingang

 Der Interimsbau ist über Verbindungsflure mit dem bestehenden Erweiterungsbau verknüpft und verfügt über einen eigenen Aufzug. Er hat zudem im Erdgeschoss einen eigenen Eingang. Je Zimmer gibt es eine Nasszelle, für jedes Bett ein Entertainmentsystem. „Die Patienten werden im Interimsbau einen erhöhten räumlichen Komfort genießen“, versichert Jan Schnack.

Der Interimsbau macht es letztlich möglich, den Klinikbetrieb  während der Bauarbeiten  in vollem Umfang weiterlaufen zu lassen. Der neue Bettentrakt  entsteht dann auf der Fläche vor dem   bereits 2011 errichteten Gebäudeteil. Im daran anschließenden zweiten Bauabschnitt wird mit dem zweiten alten Bettentrakt ebenso verfahren.

Schnack geht davon aus, dass die Errichtung des Interimsbaus zu keinen größeren Einschränkungen für Patienten, Personal und Besucher führen wird.  Für 2025 ist das Ende der Arbeiten geplant. Dann kann der Interimsbau wieder rückgebaut werden.

Thomas Kräh, der Geschäftsführer der Medius-Kliniken,  weiß, was auf die Klinik zukommt: „Das wird ein Kraftakt. Wir werden dafür sorgen, dass der Betrieb mit hoher Qualität weiterläuft und die Patienten möglichst wenig von den Baumaßnahmen tangiert werden, aber ganz ohne ‚Baumusik’ wird es nicht gehen.“

Zuschüsse vom Land

Die Modernisierung wird rund 112 Millionen Euro verschlingen.  Einen  Zuschuss vom Landkreis gibt es nicht, das Land gibt 51,4 Millionen Euro aus dem Landeskrankenhausbauprogramm zum ersten der beiden Bauabschnitte.

Die Medius-Kliniken haben in den vergangenen Jahren etliche Neuerungen  durchgezogen: In Ruit wurde bereits 2011  erweitert,  in Kirchheim im Jahr 2017  die Psychiatrie neu gebaut. Die Psychiatrie in Plochingen wurde 2014 geschlossen. In Nürtingen ist der im Jahr 2010 beendete Klinikneubau schon jetzt zu klein. Bauliche Erweiterungen sind laut Schnack in absehbarer Zeit notwendig.  bob / Foto: bob

Info: In den Medius-Kliniken werden jährlich 46 000 Patienten behandelt, es gibt 1040 Betten an drei Standorten, 23 Fachkliniken, 21 Zentren  und rund 130 Azubis.


Praxisnahe Wahlübung

Verwaltungsschüler und Landratsamt-Azubis schlüpfen bei einem Planspiel in neue Rollen

Europawahl und zugleich Kommunalwahl: Am 26. Mai sind die Baden-Württemberger zur doppelten Stimmabgabe aufgerufen. Bei den Wahlen zu den Gemeinderäten, zum Kreistag und zur Regionalversammlung dürfen schon 16-Jährige ihre Kreuzchen auf den Stimmzetteln machen. Spätestens Ende Mai sollte man also die Begriffe „kumulieren“ und „panaschieren“ schon einmal gehört haben. Beim umfangreichen Planspiel „Du hast die Wahl in Wahlingen“ der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) haben vor Kurzem gut 100 Verwaltungsschüler und Azubis des Esslinger Landratsamts im Alter von 17 bis 21 Jahre Kommunalwahl gespielt und ihr politisches Wissen durch praktische Übungen erweitert.

Einen Tag lang schlüpfen die Auszubildenden in ganz unterschiedliche Rollen, darunter Parteikandidaten, Journalisten und Mitglieder von Bürgerinitiativen. „Etwa ein Viertel der Teilnehmer sind Erstwähler“, erklärt Anja Off, die kommissarische Leiterin der Verwaltungsschule Esslingen. Sechs kommunale Listen und zwei Bürgerinitiativen gibt es für die Kommunalwahl im fiktiven, gut 8000-Einwohner zählenden Ort Wahlingen. 18 Sitze sind im Wahlinger Gemeinderat zu besetzen. Die Parteien und ihre Kandidaten orientieren sich im Wahlkampf inhaltlich dabei an den realen Parteien. Die CDU wird so beispielsweise zur CVP, die AfD zur PfD.

Zur Debatte stehen fünf Themen: die Seebad-Erweiterung inklusive des neuen Sportplatzes im Naturschutzgebiet, freies WLAN, der Umbau des Jugendzentrums zum Integrationszentrum, die Videoüberwachung sowie Nachtbusse. Pro Partei werden ein Spitzenkandidat aufgestellt, ein Wahlprogramm erarbeitet, Wahlplakate und Schaubilder für den „Bürgerinfotag“ vorbereitet. Die Spitzenkandidaten werden für die  große Podiumsdiskussion fit gemacht, um im Anschluss bei der sehr realitätsnah durchgeführten Wahl möglichst viele Stimmen zu sammeln. Es gibt originalgetreue Stimmzettel, auf denen schließlich fleißig kumuliert und panaschiert werden kann, um die insgesamt 18 Stimmen für den Wahlinger Gemeinderat individuell zu verteilen.

Teils extreme Meinungen

„Allein durch ihre Ausbildung sind die Teilnehmer schon ziemlich gut informiert. Wichtiger als Theorie ist daher die praktische Simulation, dass sie sich in ganz neue Rollen reinversetzen und dort dann teils auch extreme Meinungen vertreten müssen, die mit ihren persönlichen ansonsten gar nichts zu tun haben“, erklärt Thomas Franke, bei der LpB Fachreferent Politische Tage und zudem in der Stabsstelle für die Erstwählerkampagne zur Kommunalwahl.

Nach einer Zusammenfassung der wichtigsten Positionen durch die drei Radio-Journalisten Ute Bauer (die im realen Leben Roksana Wrobel heißt), Frank Zähringer (Georg Stumpp) und Markus Hauser (Judith Rupp) geht Thomas Franke mit den Teilnehmern vor der eigentlichen Wahl nochmals die Abläufe und die wichtigsten Grundsätze der Verfassung durch: Was bedeutet denn „Freie Wahl“ (der Wähler kann seine Stimme selbst und unbeeinflusst abgeben), wie definieren sich in diesem Zusammenhang Begriffe wie „Gleich“ (jede Stimme zählt gleich viel) oder „Unmittelbar“ (ohne Wahlmänner wie zum Beispiel in den USA)“. Die Antworten kommen schnell, die Theorie sitzt. Jetzt muss nur noch der Stimmzettel so ausgefüllt werden, dass er gültig ist. Schließlich wandert dieser in die bereitstehende Wahlurne, um anschließend ausgezählt zu werden.

Lara Walter darf bei den anstehenden Kommunalwahlen zum ersten Mal wählen: „Dass wir das heute einmal so realitätsnah durchspielen und noch mal Begriffe wie kumulieren und panaschieren wiederholen und lernen, wie das funktioniert, gibt einem bei der realen Wahl dann schon Sicherheit“, findet die 17-Jährige. Marisa Waschiczek ist an diesem Tag in die Rolle einer fiktiven PfD-Gemeinderatskandidatin geschlüpft und vertritt dabei an die AfD angelehnte Inhalte. Eine Herausforderung, wie die 18-Jährige beschreibt: „Da musste ich Positionen vertreten, die so gar nicht meiner eigenen Meinung entsprechen. Das waren zum Beispiel so Punkte wie ‚Ausländer müssen besser mit Kameras überwacht werden’. Das ist gar nicht so einfach, sich da hineinzuversetzen.“ Auch Waschiczek wählt in diesem Jahr erstmals.

Repräsentatives Ergebnis

In die Rolle des CVP-Spitzenkandidaten Bernhard Zimmermann (angelehnt an die CDU) schlüpfte Franziska Unger (17): „Er ist zum Beispiel für die Erweiterung des Seebads, gerade im Hinblick auf die Tourismusförderung, und gegen das Integrationszentrum, da sich da die Jugendlichen benachteiligt fühlen“, beschreibt die Erstwählerin ihre Rolle. Mit derart  realen Themen habe man sich schnell wie in einer richtigen Gemeinde gefühlt. „Ich finde es wichtig, zur Wahl zu gehen, und gut, dass man mitentscheiden kann“, sagt Unger.

Das Wahlergebnis im fiktiven Ort Wahlingen sei sehr repräsentativ, resümiert LpB-Mitarbeiter Thomas Stein nach der Auszählung: „Die Pendants von CDU und Grünen sind stärkste Kräfte, jene von SPD und den Liberalen dagegen schwach. Die Linken- und AfD-Pendants haben den Einzug in den Gemeinderat geschafft.“ Außerdem habe es auch ein paar ungültige Stimmzettel gegeben, weil sich der ein oder andere doch verrechnet hat: „Im Hinblick auf die reale Wahl war das also eine gute und wichtige Übung“, so Stein.  eis / Foto: eis

Info: Das Planspiel kann bei der Landeszentrale für politische Bildung für alle Schularten abgerufen werden.


Abgestimmt

Tabakkonzerne werben hierzulande so frei wie nirgendwo in der EU.  Das Gesundheitsministerium plant, dies  einzuschränken. Ist das gut so?

Foto: dpa

Gegen Tabakwerbung?

Ergebnis

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