Ein facettenreicher Abend

ECHO-Messe Fild(er)Leben bei Elements in Denkendorf – Schwerpunkte Gesundheit und Schönheit

Die Messen des Wochenblatts ECHO sind gemeinhin sehr  nutzerorientiert. Beratungen, Informationen und Inspirationen stehen obenan. Das  pralle Paket wird dann in einem angenehmen Rahmen präsentiert –  so geschehen in der vergangenen Woche mit der Messe Fild(er)Leben  im Haus Elements im Denkendorfer Indus­triegebiet Lichtäcker. „Sehr gut besucht, sehr informativ, viele interessierte Besucher und sehr zufriedene Aussteller“, zieht ECHO-Verkaufsleiterin Andrea Gisdol eine erste Bilanz.

Markt der Möglichkeiten

27 Aussteller haben den Markt für das bessere Leben gestaltet.  Viele Branchen waren vertreten, so wurde es ein vielfältiger und unterhaltsamer Abend. Für die Unterhaltung  sorgte einmal mehr eine Modenschau, dieses Mal ohne Laufsteg, aber mit Models, die sich „unters Volk“ mischten und so die neuen Kollektionsteile  auf lockere Art präsentierten. Die Mode kam von Viva Fashion & Food, das Geschäft hat seine Räume in der Gottlieb-Daimler-Straße am Kreisverkehr im Denkendorfer Unterdorf. Die Inhaber Karin und Giuseppe Inga haben das Sortiment ausgesuchter italienischer Mode durch  sizilianische Weine,  Feinkost aus Italien sowie durch Wohnaccessoires und Ge­schenkartikel ergänzt.

Mode, wenngleich aus zweiter Hand,  ist auch das Metier von Nadine Kaiser, die in Nellingen Mo’s Modebühne betreibt. Sie zeigte hochwertige, kaum bis nicht getragene Mode, mit der sie Interesse und Wertschätzung für Second-hand-Textilien fördern will. Ihre Standpartnerin, Designerin  Katharina Hauptkorn,  steuerte ihre handgefertigten  Unikate bei.

Der Schönheit haben sich Kosmetik-Anbieter verschrieben: Ringana, die mit frischen natürlichen Kosmetik-Produkten ohne Konservierungsstoffe warb; Tanja-Simone Wess,  selbstständige Beraterin bei der Juchheim GmbH, informierte über  „Effektkosmetik ohne Tierversuche, Hormone und Parabene“;  die Firma Mary Kay mit Hautpflege und Make-up-Beratung; Cryomed, die gemeinsam mit Vitalbrunnen Altbach vorführte, wie man durch  gezielte Kälteeinwirkung Kilos verliert. Das Hairfree Institut warb für eine makellose Haut nach einer Haarentfernung.

Gute Gespräche

Da war der Schritt zur Gesundheit nicht weit: „Wir führen gute Gespräche“, sagte Britta Goll am Stand von Hyla, dem Luftreinigungssystem. Das Thema sei zeitgemäß und das Reinhalten der Luft zu Hause vielen Menschen ein Anliegen. Gesundheit war auch das Thema von Physio am Zollberg und Hörgeräte Langer. „Gesundes Essen“ stand bei Bioland Gemüsehof  Wörz auf dem Programm. Die beiden Mitarbeiter im Bonlandener Betrieb, Marcella Gutbrod und Robert Schelsky, freuten sich über die rege Nachfrage nach Bio-Gemüse und -Obst. „Wir hatten noch nie so viele Bestellungen der ‚Grünen Kiste’“, sagten sie.

Wer es sich zu Hause schön machen will, der schaute am Stand von Warmies mit den gemütlichen Sofakissen vorbei. Dianas Backstüble war von Besuchern belagert wie immer. Dort erfuhren sie, dass Diana Wyrich im März nach Reichenbach in die Fußgängerzone umziehen wird. „Dort habe ich eine größere Küche, kann mein Sortiment erweitern und auch Kinder-Backkurse anbieten“, sagte sie. Schönes gab es auch am Stand von Ebergetix Schmuck und Goldschmiedin Christine Hartmann zu sehen. Katja Schillinger am Stand von  Juwelier Witzig präsentierte die neuesten Kollektionen: „Silber, hochwertig verarbeitet mit Diamanten, und  alles in Handarbeit erstellt“, erklärte sie. Wer sein Haus modernisieren will, sah sich bei Epple und Axent um und ließ sich bei ETS  über intelligente Haus- und Klimatechnik sowie bei Rohrreinigung Esslingen über Praktisches beraten. 

Erhellendes zum Erben

Bei Fragen zu  Geldanlagen und Immobilien  stellten sich Link Immobilien, Deutsche Vermögensberatung und Klamt Immobilienbewertung  als Experten vor. Nadine Klamt, Juristin und Gutachterin für Immobilienbewertung, hielt einen gut besuchten Vortrag zum Thema „Erben und Vererben“. Dort redete  sie ihren Zuhörern ins Gewissen: „Ich will Ihnen ein wenig ein schlechtes Gewissen machen“, sagte sie – als Aufforderung, sich rechtzeitig mit den Themen Testament und  Vererben zu beschäftigen. Gleichzeitig räumte sie mit allerlei Missverständnissen bezüglich Verfügungen, Vermächtnissen und Letztem Willen auf: „Vieles ist nicht wirksam. Lassen Sie lieber einen Notar darüberschauen. Denn egal, was Sie niederschreiben, das Gesetz steht immer darüber“, sagte sie.

In der Mitte der Räumlichkeiten bei Elements gab es viel Platz zum Sitzen, zum Relaxen oder sich die warmen Speisen der  Metzgerei Widmayer schmecken zu lassen. Getränke Bayha schenkte Sekt, Saft und Weine aus.  Vor der Tür  hatte das Autohaus Kakaris die  aktuellen Nissan-Modelle platziert.  bob  / Fotos: bob


Abwasserrohre über der Straße

In der Esslinger Geiselbachstraße wird der Kanal aufwendig saniert –  Vollsperrung ab März 2020

Ein ungewöhnliches Bild bietet  sich dem Betrachter derzeit in der Geiselbachstraße: Blaue Rohre werden hoch aufgeständert über die Straße geführt – ein Hauch von Centre Pompidou in Paris. In Esslingen fließt aber zur Zeit das Abwasser aus den  Stadtgebieten Rüdern, Sulzgries, Krummenacker und Neckarhalde (RSKN) durch die Rohre, da  der  Kanal unter der Geiselbachstraße  saniert wird. Die Arbeiten sind mit Einschränkungen für Anwohner, Verkehrsteilnehmer   und auch die Bauarbeiter verbunden: Es gibt eine Einbahnstraßenregelung, Parkplätze fallen weg  und die Bautätigkeiten sind nur  in einem begrenzten Raum möglich.  Ab  März kommenden Jahres wird die Straße  dann für 15 Monate  sogar komplett gesperrt.

Im Jahr 2017 haben Untersuchungen gezeigt, dass der Geiselbachkanal reparaturbedürftig ist. Die Verkehrsbelastung und starker Regen haben ihm zugesetzt. Zur ersten Absicherung sind daraufhin in der Straße Stahlmatten in die Fahrbahn eingelassen worden, um die Stabilität zur erhöhen.

Die Aufgaben bei der Sanierung sind höchst komplex. Es gilt,  das marode und einbruchsgefährdete Kanalsystem unter der Geiselbachstraße zu   sanieren und im weiteren Verlauf teilweise neu aufzubauen. Gleichzeitig muss die Entwässerung der nördlichen Stadtteile gesichert sein,  Regenmengen müssen aufgefangen und abgeleitet, Versorgungsleitungen und rund 200 Hausanschlüsse gelegt werden. Außerdem werden ein zusätzlicher Fremdwasserkanal sowie eine Brunnenleitung verlegt. Schließlich wird im nördlichen Teil der Geiselbachstraße  auch   noch die Fahrbahndecke  erneuert. Der erste, kürzlich  begonnene Bauabschnitt betrifft die untere Geiselbachstraße bis zu Mittleren Beutau  und Ringstraße.  Dort wird der rund 100 Jahre alte Kanal auf einer Länge von rund 270 Metern verstärkt.

Dazu bringen  die Arbeiter glasfaserverstärkte Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von rund zwei Metern in das Kanalgewölbe ein, Spalten im Bauwerk werden mit einem Betongemisch verfüllt. Etwa 100 Kunststoffrohre werden so in den Untergrund eingelassen.  Diese seien Spezialanfertigungen, erklärt Projektleiter Daniel Weiss vom Tiefbauamt. Um die genauen Rohr-Abmessungen zu erhalten, hat ein  Dummy  aus Holz im Kanalgewölbe Modell gestanden. Für derartige Anfertigungen gibt es in Deutschland nur zwei Hersteller.

Während des ersten Bauabschnitts ist die Geiselbachstraße wie schon seit geraumer Zeit nur stadteinwärts zu befahren.  Wer in Richtung der nördlichen Stadtteile will, muss  den vorgegebenen  Umleitungen folgen. 

Laut Weiss sind fünf Arbeiter gleichzeitig unter Tage beschäftigt, einer bleibt draußen, um bei Bedarf seine Kollegen zu warnen. Denn bei einem sogenannten Starkregenereignis wird auch der  Kanal wieder geflutet.  

Der erste Abschnitt kostet 2,5 Millionen Euro. Er dauert bis ins Frühjahr 2020. Der nächste Abschnitt wird mit 3,5 Millionen Euro veranschlagt. Im oberen Teil der Straße muss der Kanal nämlich erneuert werden. Er ist auch wesentlich älter als im unteren Teil, enthält etliche denkmalgeschützte Baufragmente – etwa Teile der ehemaligen Stadtmauer und eines Stadttors. „Hier müssen die Arbeiten unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes erfolgen, um die Fundamente nach Möglichkeit zu erhalten“, erklärt Weiss. Auch der dauerhafte und   unbeschränkte Zugang der Anwohner sowie der Rettungskräfte zu allen Häusern im Baufeld müsse gewährleistet sein. „Logistisch ein Herausforderung“, sagt Weiss.

Mit dem  neuen Straßenaufbau und -belag kostet die gesamte Sanierung 9,1 Millionen Euro. Ab März 2020 wird der Straßenabschnitt für 15 Monate komplett gesperrt. Die Stadtverwaltung will unter anderem mit einer Taktverdichtung und größeren Bussen bei der Linie 111 gegensteuern.   bob / Foto: bob


Große Literaten

Nobelpreisträgerin Herta Müller eröffnet das 25. Literaturfestival LesART – Auch Deniz Yücel in Esslingen zu Gast

Zur  25. Auflage des Esslinger Literatur-Festivals LesART haben sich die Veranstalter der Stadtbücherei mit einer namhaften Gästeliste und einer spannenden Mischung ein besonderes Geschenk gemacht, auf besondere Auftritte darf sich natürlich auch das Publikum freuen. So eröffnet Nobelpreisträgerin Herta Müller am 7. November  die LesART, am darauffolgenden Wochenende gibt es im Alten Rathaus ein großes Jubiläumsprogramm für Jung und Alt. Ansonsten gilt wie all die Jahre: Viele große Namen aus der Literaturszene und vielversprechende Jungautoren kommen zur LesART nach Esslingen. In diesem Jahr stehen 27 Veranstaltungen auf dem Programm, weitere 19 Veranstaltungen finden beim Jubiläumswochenende statt. Insgesamt treten  33 Autoren, neun Musiker, ein Schauspieler,  ein Illustrator und ein Figurentheater beim Festival auf.

Neben Herta Müller ist mit dem Journalisten und Autor  Deniz Yücel ein weiterer Prominenter zu Gast. Yücel stellt am 16. November seine Analyse über die jüngste Entwicklung in der Türkei sowie die Funktionsweisen autoritärer Regime vor. „Die LesART  hat immer den  Anspruch, politisch motivierte  Literatur zu bieten“, sagte Programmleiterin   Renate Luxemburger. Das wird  auch bei Herta Müller deutlich. Die aus  der  rumänischen Diktatur geflohene Schriftstellerin thematisiert wie kaum eine ander das Leben  unter totalitärer Herrschaft. Sie wird ihr neues Buch „Im Heimweh ist ein Blauer Saal“ vorstellen. Zeitkritik hat auch der bekannte Spiegel-Blogger Sascha Lobo im Gepäck. Er geht am 26. November der Frage nach, warum die Welt  plötzlich aus den Fugen geraten zu sein scheint. Mit Navid Kermani kommt überdies am 15. November einer der einflussreichsten Denker Deutschlands zum wiederholten Mal zur LesART.

Brisanter Stoff

Kriminalgeschichten mit politisch hochbrisantem Stoff  schreibt Wolfgang Schorlau. In diesem Jahr stellt er seinen erst im Frühjahr erscheinenden Venedig -Krimi „Der freie Hund“  vor. Diesen ersten Teil einer neuen Krimiserie hat er mit Co-Autor Claudio Caiolo, der  am 22. November auch dabei sein wird, geschrieben. Literaturkritikerin  und Autorin Thea Dorn stellt zum Pre-Opening am 6. November wiederum ihr Buch „Deutsch, nicht dumpf“ vor. Sie wehrt sich gegen die Vereinnahmung des Begriffs „Heimat“ durch die Rechten.

Andere bekannte  Schriftsteller  sind die Büchnerpreisträger Terézia Mora (21. November) und Lukas Bärfuss (8. November) sowie Marlene Streeruwitz (13. November), eine der bedeutendsten österreichischen Autorinnen der Gegenwart. Vielfach preisgekrönte Autoren wie Raoul Schrott (12. November), Rafik Schami (17. November), Anke Stelling (20. November), Alina Bronsky (23. November) und Norbert Gstrein (28. November) sind ebenfalls  vertreten.

Mit Angela Lehner kommt am 29. November eine Autorin nach Esslingen, die mit ihrem Debütroman sowohl für den deutschen als auch den österreichischen Buchpreis nominiert wurde. Am 30. November geht die LesART mit dem Literaturfest zu Ende. Das ist wie jedes Jahr  die Plattform für Esslinger und regionale Autoren. Das Kinderprogramm bietet in diesem Jahr sowohl bekannte als auch neue Autoren. Angesprochen werden Kinder und junge Menschen im Vorschulalter bis zur Sekundarstufe.  Für die jüngsten Besucher ist Paul Maar  mit einem Märchen-Theater dabei. Auch dabei reicht das Programm von unterhaltenden Elementen  bis hin zur Schulung der Medienkompetenz in Zeiten der Fake News, wie Organi­satorin Bettina Langenheim erklärte.  Ein besonderes Paket hat die Stadtbücherei mit dem Jubiläumswochenende geschnürt. Workshops, Ausstellungen, Lyrik,  Zeitgespräche, Konzerte und mehr richten sich an junge und ältere Besucher.  bob / Fotos: dpa

Info: Ab Donnerstag, 24. Oktober,  können Karten für die einzelnen Veranstaltungen bei der Stadtbücherei reserviert und gekauft werden. Das geht über persönliches Erscheinen, Telefon oder Mail. Karten für die Erwachsenen-Veranstaltungen kosten 8 Euro, die Kinder- und Jugendlichen-Veranstaltungen sind zwar frei, es müssen aber Karten besorgt werden, Telefon: 07 11/35 12-23 37.


Von der Natur lernen

Lindenschule in Unterlenningen ist eine von sieben Projektschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Die Lindenschule in Unterlenningen ist auf dem Weg, eine von sieben „Biosphärenschulen“ im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu werden –  die vorerst einzige im Landkreis Esslingen. Seit Herbst 2018 arbeiten die 120 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern und den drei Projektpartnern daran. Läuft alles nach Plan, dann wird die baden-württembergische Kultusministerin und Schirmherrin der Aktion, Susanne Eisenmann, im Februar 2020 der Schule das Zertifikat überreichen.

„Ziel ist es, den Kindern zu zeigen, dass wir unsere Natur bewahren müssen und achtsam mit den Ressourcen umgehen“, sagt Melanie Amann, die Rektorin der Lindenschule. Bereits im Februar 2018 hatte sie wie alle Grundschulrektoren im Biosphärengebiet eine Mail von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit einer Ausschreibung erhalten. „Wir hatten damals aber noch andere Projekte am Laufen“, begründet Amann, weshalb sie nicht sofort darauf reagiert hat. Als einige Wochen später noch einmal eine ähnliche Mail ankam, dachte die Rektorin: „Die haben vielleicht nur auf uns gewartet.“ Im Juli vergangenen Jahres unterschrieb sie schließlich eine entsprechende Vereinbarung mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet und gehörte fortan zu den sieben Pilotschulen, die sich an dem Projekt beteiligen.

Seither ist viel geschehen. Unter dem Motto „Vom Acker auf den Teller“ bauten die Erstklässler im eigens angelegten Schulgarten Kartoffeln an und beobachteten, wie diese gediehen. Für den letzten Tag vor den Herbstferien plant die Schule ein Erntefest, an dem die Kinder die Kartoffeln zu einer Suppe verarbeiten und ihren Eltern und Mitschülern bei einem gemeinsamen Mittagessen servieren. Für Heidi Segeritz, die die verschiedenen Aktionen als Lehrerin begleitet, geht es dabei auch darum, „dass die Kinder lernen, woher die Lebensmittel eigentlich kommen“. Inzwischen gibt es im Schulgarten ein Bienenhotel und es wurde eine Wildblumenwiese ausgesät. Es gedeihen Minze und Zitronenmelisse, mit denen die Kinder ihren Sprudel verfeinern oder Kräutertees kochen, und für den Küchenabfall gibt es einen selbst gebauten Kompost.

Die Zweitklässler gingen gemeinsam mit Heidi Schubert, der Streuobstpädagogin des Landkreises, auf die Streuobstwiesen, lasen Äpfel auf und produzierten mit einer kleinen Presse ihren eigenen Saft. Vor Ort beobachteten sie die Bienen, sahen, wie Äpfel langsam reiften, und für das Erntefest machen die Zweitklässler als Nachtisch Apfelmus. Und dann haben die Kinder noch einen Obstbaum gepflanzt.

„Vom Korn zum Brot“ lautet das Thema, mit dem sich die Drittklässler derzeit beschäftigen. Im November säten sie auf dem Gelände des Freilichtmuseums in Beuren Getreide aus. Schließlich dürfen sie die Ähren ernten, das Korn selbst dreschen und in die Owener Mühle zum Mahlen bringen. „Später werden wir dann mit dem Mehl beim Erntefest gemeinsam backen“, erzählt Amann.

Bei der Markungsputzete

„Wir hatten schon vorher viel in diese Richtung getan, doch fehlte einfach die entsprechende Struktur und wir wussten, dass das unser Thema ist“, sagt die Rektorin. So waren die Kinder bereits im April zu einer Markungsputzete aufgebrochen. Besonders freut sich Heidi Segeritz über die „tollen Rückmeldungen“, die sie heute noch bekommt. „Noch immer berichten Schüler, dass sie auf ihrem Schulweg wieder einmal vom Fahrrad gestiegen sind und Müll weggeräumt haben“, sagt sie.

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb verspricht sich als Initiator eine „intensive und langfristige Zusammenarbeit“ mit Grundschulen sowie weiteren außerschulischen Partnern, wie es auf einem Plakat heißt. In Unterlenningen ist neben der Streuobstpädagogin und dem Freilichtmuseum auch der Sulzburghof mit im Boot. Für Amann und ihr Lehrerteam ist gerade diese Gemeinsamkeit von Eltern, Lehrern, Schülern und Projektpartnern „das Besondere an diesem Projekt“.  aka / Foto: Lindenschule


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