Genussvolle Interimslösung

Esslinger Sommerfest vom 2. bis 12. August auf dem Marktplatz – Zwiebelfest-Nachfolge mit acht Wirten

Seit dem 30. Juli läuft der Aufbau auf dem Marktplatz: Von Freitag bis Montag, 2. bis 12. August, gestalten acht Wirte im Herzen Esslingens das Sommerfest. Das Fest, das in diesem Jahr das traditionelle Zwiebelfest ablöst,   soll Werbung für die Stadt machen und ein jüngeres Publikum anziehen.

Neuer, frischer, offener,   zeitgemäß eben – so will der neue sommerliche Gastronomie-Event starten. Eine weiße Landschaft aus Pagodenzelten wird auf dem Marktplatz aufgebaut, schwäbische und internationale Gerichte bestimmen die Speisekarten. Auch das ist ein neuer Touch, den das sommerliche Fest als Zwiebelfest-Nachfolger bekommen soll. Von den acht Wirten kochen  vier schwäbische Gerichte, aus den Küchen der  anderen kommen süd- und nordamerikanische, hawaiianische und  italienische Spezialitäten.

Weiße Zelte

Jeder Wirt kann zwei der fünf mal fünf Meter großen Zelte aufstellen. Das Innere kann er so gestalten, wie er möchte. Mit Sitzplätzen wie im Restaurant, als Bar oder einfacher als Bistro. Jeder Gastronom erhält zusätzliche Nutzflächen für Küche und Lager. Die Möblierung erfolgt mit Biergarnituren, Fässern und Stehtischen, ergänzt durch Pflanzen. Insgesamt bieten die  Wirte in und vor den Zelten rund 3000 Plätze an, insofern unterscheiden sie sich zunächst nicht vom Vorgängerfest. Die Grundfarbe ist weiß, die Gestaltung lockerer und offener als zu Zwiebelfest-Zeiten. 

Vom Teller und aus der Hand

Nicht nur die Internationalität soll die Speisekarte bereichern. „Wir wollen auch ein breiteres und vor allen ein jüngeres Publikum ansprechen“, erklärt Wirte-Sprecher Salvatore Marrazzo. „Die heutigen Gäste möchten Auswahl und Vielfalt.“ Und sie wollen  entscheiden, ob sie groß essen gehen oder ob sie sich etwas auf die Schnelle leisten wollen. So will jeder Wirt seinen Gästen offenlassen, ob sie am Tisch Platz nehmen und ihr Essen serviert bekommen oder ob sie im Vorbeigehen etwas Leckeres auf die Hand bekommen wollen.

Ein Brücke schlagen

„Insgesamt wollen wir die Gäste wieder mehr für das Fest und für die Stadt Esslingen begeistern“, beschreibt Marrazzo das längerfristige Ziel des Sommerfests. Die acht Wirte organisieren die Veranstaltung in diesem und im nächsten Jahr. Ab 2021 will die Stadt als Veranstalter auftreten. Da wären die Wirte gerne mit im Boot, sie wollen nicht nur die Lücke füllen, sondern eine Brücke schlagen. „Für die Neuausrichtung des Fests wollen wir uns empfehlen“, erklärt Marrazzo.

 Die offizielle Festeröffnung findet am 2. August statt. Um 18.30 Uhr wird Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger den Fassanstich vornehmen und die Wirte vorstellen. Jeweils sonntags bieten die Wirte Aktionen  für kleine Gäste  und für Familien wie Fotobox und Kinderspielhaus an. An den beiden Montagen gibt es jeweils ab 18.30 Uhr Musik. „Keine Beschallung, sondern  gute Musik als Walking Acts“, kündigt  Marrazzo an.

An allen Tagen bieten die Wirte von 14.30 bis 17 Uhr  auch Kaffee und Kuchen an, in der Hoffnung, dass auch die Nachmittagsstunden gut besucht werden. 

Folgende Wirte nehmen am Fest teil: Steffen Kauderer und Christian List – Roter Hirsch,  schwäbische Küche; Annette Currle – Currles Culinarium, schwäbische Küche; Thomas Kielmeyer – Kielmeyers Besen, schwäbische Küche; Rauschenbergers Eventcatering – internationale und schwäbische Küche; Salvatore Marrazzo – Accanto und Cosmopolita, italienische  Küche; Fotios Anastasiou – Fleischmann, amerikanische und hawaiianische Küche; Savvas Savvidis – Jack Moody’s, amerikanische Küche; Ioannis Siavilas – Joe Pennas, südamerikanische Küche.   bob / Foto: Sommerfest-Wirte


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