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fildErleben


Erschienen am 11.10.2017

Bauen & Wohnen


Erschienen am 27.06.2018

Ausbildungsbetriebe stellen sich vor

Erschienen am 29.09.2016

Unternehmen mit Tradition

Erschienen am 22.11.2017

Lebensgefühl-Messe 2018

Erschienen am 14.3.2018

Aktiva-Messe 2018

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Erlebniskino

Kino auf der Burg vom 26. Juli bis 4. August – Zehn Filme im Programm

Die Sommerferien nahen, und mit ihnen der Esslinger Klassiker: Das Kommunale Kino veranstaltet vom 26. Juli bis 4. August die 26. Auflage von Kino auf der Burg. Zehn Filme aus verschiedenen Bereichen werden wieder  Zuschauer aus der ganzen Region nach Esslingen locken.

Einen stimmigen Mix will das Team um Sibylle Tejkl  stets bieten, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. So haben es auch in diesem Jahr wieder Hollywood-Blockbuster, romantische, leise Filme, Arthouse-Produktionen, Actionfilme, Streifen mit hohem Anspruch und welche mit Spannung ins Programm geschafft. Es geht los mit „Kingsman: The Golden Circle“, einer originellen und temporeichen Agentenparodie (Donnerstag, 26. Juli, 21.45 Uhr). Am Freitag, 27. Juli, 22 Uhr, geht es weiter mit „Das Leben ist ein Fest“, ebenfalls eine Komödie. Sie schildert das Leben  aus der Sicht eines Angestellten in einem edlen Catering-Unternehmen.

 Das Drama   „Wunder“ erzählt von der tapferen Auggie, die mit einer Krankheit  geboren wurde,  die  Deformationen im Gesicht hervorruft (Samstag, 28. Juli, 22 Uhr).  „Greatest Showman“  orientiert sich lose an der Lebensgeschichte von P.T. Barnum, dem legendären Entertainer und Zirkusdirektor. Die Zuschauer erwartet ein „überlebensgroßes Spektakel“, kündigt das Programmheft an (Sonntag, 29. Juli, 22 Uhr).

Auch der erfolgreichste deutsche Film des vergangenen Jahres, „Fuck Ju Göthe 3“, mit seinem bewährten Starensemble findet Eingang ins Programm (Montag, 30. Juli, 22 Uhr). Am Dienstag, 31. Juli, 22 Uhr,  spielt das Kino „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“. Die „deutsche Kinoüberraschung“ bringt auch die  Regisseure des Streifens, Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier, auf die Burg (Dienstag, 31. Juli, 21.45 Uhr). 

Noch vor dem offiziellen Start und somit als Preview können Besucher am Mittwoch, 1. August, „Deine Juliet“ sehen. Das hochgelobte romantische Drama ist auf der Kanalinsel Guernsey angesiedelt und versteht sich als Hommage an das Lesen. Der mehrfach ausgezeichnete Kassenschlager  „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ steht am Donnerstag, 2. August, 21.45 Uhr, an, einer der beeindruckendsten Filme des Jahres, wie die Veranstalter sagen. Als   familiengeeignet wird „ Lebe lieber ungewöhnlich“ bezeichnet. Die Komödie erzählt von sechs Kids aus Patchworkfamilien, denen das Hin und Her ihrer getrennten und neu verheirateten Eltern auf die Nerven geht (Freitag, 3. August, 22 Uhr). Den Schlusspunkt am Samstag, 4. August, 22 Uhr, setzt „Swimming with Men“, eine britische Underdog-Komödie. Vor jedem Film gibt es Live-Musik und einen Vorfilm. Essen und Getränkestände sind vorhanden. bob / Foto: bul

 

Info: Karten zu 9,50 Abendkasse,  Online-Vorverkauf: 9 Euro, sonstiger Vorverkauf: 9,50 Euro. Mehr unter  www.kinoaufderburg.de 

Bücher, die den Urlaub schöner machen

Das Wochenblatt ECHO hat die passende Lektüre für Reisen zusammengestellt

Kleidung für warme Tage. Check. Kleidung für kühlere Tage. Check. Sonnencreme. Check. Regenschirm. Check. Genug zu lesen dabei? Check. ECHO-Mitarbeiter Olaf Nägele hat aus den regionalen Frühjahrserscheinungen einige Highlights herausgesucht, die den Urlaub ein bisschen schöner machen können.

Das Jubiläum zum 200. Geburtstag des Cannstatter Wasen ruft nicht nur Menschen in Feierlaune auf den Plan. Stuttgarts dunkle Mächte versuchen, ihre Claims bei dem Spektakel abzustecken und schrecken vor keiner Tat zurück. So wird einer der Untergrundbosse, tot und an die Fruchtsäule gefesselt, aufgefunden. Kurz darauf wird ein Auftragskiller ermordet. Schließlich bekommt die Angelegenheit durch eine Morddrohung gegenüber Ministerpräsident Siegfried Knarzmann auch eine politische Dimension. Kommissar Bolz ermittelt in dieser turbulenten Geschichte, die tief im Drogen- und Rotlicht-Milieu verortet ist und spannende Unterhaltung mit viel Lokalkolorit verspricht.
Michael Krug: Wasenknaller, Gmeiner Verlag, Meßkirch

Wandern in den Schulferien oder an freien Tagen? Das dürfte bei vielen Kindern lange Gesichter auslösen. Es sei denn, es wird der Familientourenführer von Melanie und Dieter Buck herangezogen. Darin werden 24 Wanderungen in der Region vorgestellt, die vor allen Kindern einen hohen Unterhaltungswert bieten. Zudem gibt es Tipps für Spiele und Beschäftigungen, die in der Bahn oder unterwegs für Kurzweil Sorgen.
Melanie und Dieter Buck: Auf geht’s, Kinder, Silberburg Verlag, Tübingen

Schwäbisch ist das eigentliche Hochdeutsch. Zumindest historisch betrachtet. Das ist eine der interessanten Erkenntnisse, die der Leser aus dem Sprachlehr-Buch „Schwäbisch offensiv“ gewinnen darf. Auf launige Weise befreit der Kulturwissenschaftler Wolf-Henning Petershagen das Schwäbische von seinem Deppen-Image, erklärt die Feinheiten der Aussprache sowie die dialektische Anwendung von Subjektiven, Verben und Adjektiven. Und endlich wird auch klar, warum es im Schwäbischen „Der Butter“ heißen muss.
Wolf-Henning Petershagen: Schwäbisch offensiv, Silberburg-Verlag, Tübingen und Karlsruhe

Imker Fleissig wundert sich: Seine Bienen stellen immer weniger Honig her. So wenig, dass Leonie Looping kein Glas mehr kaufen kann. Zusammen mit ihren Schmetterlingselfen-Freunden Luna und Mücke macht sie sich auf, um zu ergründen, woran das liegt. Auf ihrer Suche treffen sie auf Bienen, die alles andere als fleißig sind und eher einen verwirrten Eindruck machen. Des Rätsels Lösung liegt auf Acker Nummer 17 . . . und wird natürlich nicht verraten. Die fantasievolle, lustig bebilderte Geschichte mit aktuellem ökologischem Hintergrund eignet sich für Erstleser ab der zweiten Klasse und vermag es, auch die Kleinsten für Umweltproblematiken zu sensibilisieren.
Cally Stronk/Constanze von Kitzing: Leonie Looping: Das Geheimnis der Bienen, Ravensburger Buchverlag
Kim hat ein Nixen-Foto-Shooting im neuen Aqua Magic Center gewonnen und darf ihre Freundinnen Franzi und Marie mitnehmen. Während der Preisverleihung beobachtet Kim einen Streit zwischen der Reinigungstaucherin Amelie Funke und den Geschäftsführern des Aqua Magic. Wenig später erleidet die Taucherin im Haifischbecken einen Unfall. Die detekivischen Spürnasen Kim, Franzi und Marie sind gefordert, Licht ins Dunkel zu bringen. Wer noch kein Fan der drei !!! ist, wird es spätestens mit dieser spannenden Geschichte werden.
Mira Sol: Die drei !!! – Kuss der Meerjungfrau, Kosmos Verlag, Stuttgart
Vor einer dystopischen Kulisse – ein Meteoritenschauer und ein Tsunami haben die Erde zerstört – erleben der 16-jährige Raven und seine Gang ihre Abenteuer. Rivalisierende Banden bedrohen den Lebensraum der „Deserts“, haben es auf ihre Energie- und Wasservorräte abgesehen. Die Jugendlichen beschließen, nach Paxtonia zu fliehen, einen Ort, an dem Frieden herrscht. Doch der Weg dorthin führt durch die Dark­lands, einen Landstrich voller Gefahren. Das ein wenig an Mad Max erinnernde Endzeit-Epos dürfte vor allen Jungs begeistern.
Fabian Lenk: Darklands – Im Reich der Schatten, Kosmos-Verlag, Stuttgart
Mark Twain soll gesagt haben, die sanfte Schönheit Deutschlands begreife man erst bei einer Neckar-Floßfahrt. Die Autoren Jürgen Schedler und Ulrich Maier haben kein Floß, aber die Bahn bestiegen. Der Band „Mit der Bahn am Neckar entlang“ führt über 362 Kilometer an Städten vorbei, durch Landschaften, durch die keine Straßen führen, und streckenweise durch Naturschutzgebiete. Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Tipps für Wanderungen und auch Radtouren gibt es obendrein.
Jürgen Schedler, Ulrich Maier: Mit der Bahn am Neckar entlang, Silberburg-Verlag, Tübingen und Karlsruhe

Foto: on

Abgestimmt

Frankreich ist Fußball-Weltmeister, mit einer vorwiegend defensiv,
auf Umschaltsituationen ausgerichteten Taktik.
Ist der Spielstil richtungweisend?

Foto: dpa

Richtungweisend?

Ergebnis

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Günstig und öffentlich

Der VVS plant eine große Tarifreform ab April 2019

Mit der S-Bahn billiger nach Stuttgart: Das soll ab April 2019 wahr werden. Und auch auf anderen Strecken und mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln winken den Kunden günstigere Tarife. Voraussetzung ist, dass die geplante Tarifreform tatsächlich greift – das müssen die Gremien des VVS (Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart) noch beschließen.

Aus den bisher 52 Tarifzonen sollen im Zuge der Reform fünf Ringzonen werden: Die jetzigen Zonen 10 und 20 werden zu einer einzigen Kernzone verschmolzen, ebenso die am Rand des Verbundgebiets liegenden Zonen 6 und 7. Darüber hinaus sieht die Reform vor, dass die Sektorengrenzen innerhalb der Ringe komplett wegfallen. Das bedeutet, um ein paar Beispiele zu nennen: Von Plochingen oder Kirchheim in die Landeshauptstadt ist dann eine Zone weniger zu bezahlen; von Weilheim, Lenningen oder Neuffen aus sind es sogar zwei Zonen weniger. Die Strecke von Esslingen nach Ludwigsburg liegt bei zwei (statt bisher vier) Zonen, von Neuhausen nach Esslingen wäre es eine Zone.

Die Initiative für die Reform war von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn ausgegangen, der eine Verschmelzung der beiden inneren Zonen angeregt hatte. „Das ist ein ganz großer Aufschlag“, sagte der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas S. Bopp, bei der Vorstellung des Konzepts. Die Region wachse damit „sehr viel mehr zusammen“. Das System werde einfacher und günstiger, Stuttgart sei dann unter den zehn größten Städten in Deutschland diejenige mit den günstigsten Einzeltarifen. „Kein einziger Fahrgast wird bei dieser Reform schlechter gestellt“, betonte der Esslinger Landrat Heinz Eininger. Damit die günstigeren Preise nicht durch eine vorherige Erhöhung ausgehebelt werden, verzichtet der VVS zudem im Januar 2019 auf eine Tariferhöhung.

Rund 50 Prozent aller Nutzungen von öffentlichen Verkehrsmitteln in Baden-Württemberg fänden im Gebiet des VVS statt, berichtete Verkehrsminister Winfried Hermann. Das Land hat zugesagt, den Verbundpartnern bei der Umsetzung der Reform sechs Jahre lang unter die Arme zu greifen, denn der VVS verliert durch die neue Tarifstruktur 42 Millionen Euro jährlich an Einnahmen. Einen Teil hofft man durch steigende Fahrgastzahlen aufzufangen, zehn beziehungsweise acht Millionen (wegen des Starts im April) gibt das Land in den ersten drei Jahren dazu und in den folgenden drei insgesamt weitere 14 Millionen Euro.

Den Rest müssen die anderen VVS-Gesellschafter stemmen, wobei den beteiligten Verkehrsunternehmen ein Ausgleich zugesagt wurde. Bleiben die Landeshauptstadt, die Region  und die vier beteiligten Landkreise. In den Kreistagen habe man schon vorgefühlt, berichteten die Landräte und gaben sich optimistisch. „Das ist schon ein Kraftakt für uns alle“, räumte Eininger ein – zumal es wichtig sei, gleichzeitig zu investieren und den ÖPNV zu verbessern.  aia / Foto: aia

Großer Spaß in kleinen Boxen

Spiele für den Urlaub sollten klein und handlich sein – Empfehlenswerte Neuheiten auf dem Markt

Welche Spiele sind schön kompakt und können in den Ferien über so manchen Regentag hinwegtrösten? Wer auf der Suche nach kleinen und Reisetaschen-tauglichen Spielen ist, hat die Qual der Wahl. Expertin Tanja Liebmann-Décombe gibt Tipps zu besonders empfehlenswerten Neuheiten.

Für Zocker
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt für „Yu-ca-tan“ ganz besonders. Bei dem Würfelspiel geht es darum, auf eine Tipp-Karte zu setzen und dann zu würfeln. Die Karten wie auch die zwölf Würfel zeigen verschiedene Farben, Formen und Zahlen. Stimmt der Tipp mit dem Würfelergebnis überein – ein passender Würfel reicht aus –, gilt die Wette als gewonnen. Passende Würfel werden auf die Karte gelegt. Traut sich der Spieler, auf eine weitere Karte zu tippen, kann er die übrigen Würfel für einen erneuten Wurf nutzen. So geht das Wetten mit Glück und Mut immer weiter. Allerdings gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip: Wer einen Fehlwurf landet, erhält keine Punkte. Nervenaufreibend!
Yu-ca-tan von Carlo Emanuele Lanzavecchia, erschienen bei „moses“. Zwei bis fünf Spieler ab acht Jahren, etwa 15 Minuten, circa 10 Euro.

Für Mal- und Rätselfans
Die Schachtel von „Spiele für die Reise“ ist genial: Sie schaut aus wie ein Bus und lässt sich aufklappen. Im Innern liegen ein Stift und robuste Karten. Darauf abgebildet sind Rätsel, Bilder zum Bemalen, Ergänzen oder Nachzeichnen sowie Spielideen wie „Drei gewinnt“ und „Galgenmännchen“. Der Clou: Die Karten sind abwischbar und immer wieder verwendbar. Fazit: Ein toller Zeitvertreib für unterwegs.
Spiele für die Reise, erschienen bei „Die Spiegelburg“. Ein bis 99 Spieler ab sechs Jahren, etwa 10 Minuten/ 9 Euro.

Für Wortgewandte
Was findet sich im Garten und enthält die Buchstaben „F“ und „E“? „Feldmaus“ wäre eine Idee – wenn da nicht ein roter Würfel vorgeben würde, dass das gesuchte Wort kein „A“ enthalten darf. „Fliederbeeren“ wären ideal, doch kommt man darauf? Bei „Zack Zack“ sind clevere und wortgewandte Spieler gefragt. Besonders kniffelig wird es, wenn ein Zusatzwürfel die Silbenanzahl vorgibt. Fazit: sehr fordernd und für den Fall, dass einem ein gutes Wort einfällt, ungemein befriedigend.
Zack Zack von Michael Schacht, erschienen bei „Noris“. Zwei bis sechs Spieler ab acht Jahren, circa 15 Minuten/ 10 Euro.

Für Gedächtniskünstler
Hat sich da jemand verschrieben? „Dackel drauf!“ könnte eigentlich auch „Deckel drauf!“ heißen, denn genau dieses Kommando kommt, wenn der Startspieler entscheidet, dass sich die Mitspieler nun lange genug die in der Spielschachtel liegenden Würfelabbildungen eingeprägt haben. Danach gilt es, reihum aus einer zufällig gezogenen und zuvor bekannten Kartenhand diejenigen Karten abzulegen, die die gleichen Tierköpfe wie die auf den Würfeln zeigen. Doch Achtung: Lagen da nun zwei Schweine, Schafe oder Pferde? Gab es auch einen Dackel und eine Kuh? Wer sich unsicher ist, kann entweder passen oder riskieren, dass er alle abgelegten Karten samt Sonderkarte wieder auf die Hand bekommt. Fazit: eine echte Herausforderung und sehr spaßig.
Dackel drauf! von Carlo A. Rossi, erschienen bei „Ravensburger“. Zwei bis fünf Spieler ab acht Jahren, etwa 20 Minuten, circa 13 Euro.

Für Teamspieler
Tempo, Tempo – die Monster haben Bestellungen aufgegeben. Werden es die Spieler schaffen, sie zu bedienen? Gleich vorweg: „Fast Food Fear“ ist ein tolles Spiel für Leute, die mit Rasanz und Hektik umgehen können. Schließlich schlüpfen die Spieler in die Rolle von Mitarbeitern in einem Schnellimbiss-Lokal, wo Geschwindigkeit großgeschrieben wird. Karten geben vor, was die Monster wünschen, und damit ein Spieler die komplette Bestellung vorlegen kann, ist geschicktes Weitergeben und Tauschen von Karten nötig. Voraussetzung dafür, dass die Teamarbeit gelingt, ist eine gute Absprache zwischen den Spielern. Zudem gilt es, die Zeit im Blick zu behalten und immer dann eine Zeitkarte auszuspielen, wenn die Sanduhr umgedreht werden sollte. Fazit: Ein kooperatives Spiel, das mitunter recht chaotisch ablaufen kann.
Fast Food Fear von Dario Dordoni, erschienen bei „Kosmos“. Drei bis sechs Spieler ab acht Jahren, circa 15 Minuten, etwa 13 Euro.

Für Reaktionsschnelle
Ein rasantes Reaktionsspiel mit hohem Spaßfaktor gefällig? „Burger Party“ ist genau richtig, wenn bis zu fünf Spieler etwas Zackiges für zwischendurch suchen. Der Clou ist, dass die Packung für die runden Spielkarten ein auffallender Gummi-Hamburger ist, auf den alle schlagen dürfen, die denken, dass es bei den nach und nach umgedrehten Karten eine Übereinstimmung der Bilder gibt. Doch wehe, die Burger-Zutaten sind nur farblich, aber nicht wirklich gleich – etwa Gurken und Salat auf grünem Hintergrund. Statt Siegpunkten gibt es dann Minuspunkte. Gleiches gilt, wenn man zweimal hintereinander eine Zutat mit gleichem Farbhintergrund erwischt. Fazit: actiongeladen und lustig.
Burger Party, erschienen bei „Goliath“. Zwei bis fünf Spieler ab sechs Jahren, etwa 10 Minuten/ 19 Euro.

Für Schätzfreudige
Eine Pfeilkarte gibt die Farbe an. Liegt bei dem Schätzspiel „Illusion“ etwa ein grüner Pfeil aus, gilt es darauf zu tippen, wie hoch der grüne Farbanteil auf der soeben gezogenen Bildkarte ist. Fraglich ist: Wo die Karte ablegen, damit der grüne Farbanteil im Laufe der Kartenreihe zunimmt? Wer alles richtig macht und Fehler von anderen erkennt, hat gute Chancen auf den Sieg. Leider kann man sich aber auch arg täuschen. Fazit: Das Spiel ist kniffelig und zum Teil überaus überraschend.
Illusion von Wolfgang Warsch, erschienen bei „NSV“. Zwei bis fünf Spieler ab acht Jahren, etwa 15 Minuten, circa 9 Euro.

Für Glückspilze
36 Spielkarten und eine bunte Drehscheibe mit Pfeil – mehr bedarf es nicht, um mit „Spin it!“ zu erleben, dass Glücksspiele sehr viel Spaß machen können. Wer dran ist, dreht den Pfeil und schaut, welche Farbe gelegt werden soll. Hat der Spieler eine passende Karte auf der Hand, ist dies prima, denn so kann er sie ablegen, anstatt eine neue Karte zu ziehen. Sonderkarten bringen Tausch- und weitere Abwurfmöglichkeiten. Gewinner wird, wer als Erster keine Karten mehr hat. Fazit: einfach und kurzweilig; auch clevere Vierjährige können bereits mitmachen.
Spin it! von Kirstin Mückel, erschienen bei „Haba“. Zwei bis fünf Spieler ab fünf Jahren, etwa 15 Minuten/ 5 Euro.

Foto: Liebmann-Décombe

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Jogi Löw macht trotz der WM-Bilanz in Russland
als Bundestrainer weiter. Was denken Sie?
Gelingt mit ihm der Neuaufbau?

Foto: dpa

Neuaufbau mit Löw?

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Motocross-Spektakel

Vom 6. bis 8. Juli kommen Motorsportfreunde in Aichwald auf ihre Kosten

Am kommenden Wochenende steht auf dem Schurwald wieder ein Motocross-Spektakel an, es wird auf der Strecke „In den Horben“ in Aichwald wieder eine treue Fan-Gemeinde erwartet, und  abends wird im Festzelt wieder kräftig gefeiert werden. Beim sportlichen Programm am Samstag und Sonntag, 7. und 8. Juli, setzen die Veranstalter vom MSC „Eiserne Hand“ Aichwald nach der Neuausrichtung im vergangenen Jahr erneut auf  die international ausgeschriebene deutsche Seitenwagenmeisterschaft, die deutsche Meisterschaft der Open-Klasse und die Amateure des DMV-Zwei-Takt-Cups. Zu den Partys spielen am Freitag, 6. Juli, 20 Uhr, das „Hofbräu-Regiment“ und am Samstagabend die „VIP’s“.

In der  Seitenwagenmeisterschaft  führt das  Gespann Davy Sanders/Andres Haller die Gesamtwertung an. Als härteste Widersacher kristallisierten sich die Österreicher Benny Weiss/Patrick Schneider heraus. Jan Hendrickx, Weltmeister  2016, und Peter Beunk  starten in diesem Jahr nur in der deutschen Serie; sie belegen Platz drei.  Auch Club-Fahrer des MSC Aichwald sind mit von der Partie. Tobias Blank startet mit Beifahrer Pascal Knübben (Rang acht). Beifahrer Michael Klooz ist mit Pilot Christian Sieber unterwegs (Platz neun). Marcel Faustmann, der in Aichwald im vergangenen Jahr aufs Podium fuhr  und Vizemeister wurde, hatte Probleme, einen Beifahrer zu finden; nun tritt er mit Ronny Benning zum ersten Mal in dieser Saison  an. Mit dem vierten  MSC-Fahrer konnte man nicht unbedingt rechnen: Der 57-jährige Dietmar Schmid gilt als Sidecarcross-Legende, er fährt mit  Bruno Kälin.

Bei den DM Open dominiert bislang der Belgier Jens Getteman, der sieben der zehn Saisonrennen gewonnen hat. Härtester Verfolger ist der vierfache Open-Champion Filip Neugebauer aus Tschechien. Drittplatziert ist Mike Stender, der in Aichwald aber nicht antreten wird. Stender   verletzte sich vor zwei Wochen schwer am Knie. Aus deutscher Sicht sind die Brüder  Tim und Tom Koch sowie Dominique Thury mit Siegchancen ausgestattet. 

Das sportliche Programm rundet der DMV BRC MX 2-Takt-Cup ab, eine Serie, die Amateuren eine Plattform bieten soll. Hier dominiert Moritz Schittenhelm, der alle zwölf Saisonrennen für sich entschieden hat. ch / Foto: Beck

 

Info: Die Trainingsfahrten am Samstag beginnen um 9 Uhr. Nach dem Warm-up (9.15 Uhr) wird am Sonntag um 11.20 Uhr das B-Finale der DM Open gestartet. Ab 13 Uhr gehen dann Seitenwagen, Open-und Zwei-Takt-Fahrer zu ihren Meisterschaftsläufen auf die Strecke.

Ein Öfchen für den Körper

Ingwer ist Heilpflanze des Jahres – Wurzelwerk mit Potenzial – Indien ist Hauptproduzent – Pflanze hierzulande stark nachgefragt

  

Ingwer ist zur Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt worden. Die Gewürzpflanze versteckt ihre Gesundheitskraft in ihrem Wurzelwerk. Und das hat es in sich.
Der Ingwer-Shot ist gerade sehr angesagt: Das ist ein Gläschen gepresster Ingwersaft, pur oder mit Zitrone und Honig genossen. Hollywoodstars und -sternchen mögen das und twittern darüber. Es halte fit, mache schön und töte Bakterien, heißt es. So ganz falsch ist das nicht: Denn Ingwer ist nicht nur ein Trendgewürz, das das Immunsystem in Schwung bringen soll. Die Knolle gilt als ein Multitalent in Sachen Gesundheit: Die Heilpflanze 2018 kann nicht nur die Verdauung ankurbeln, sondern wirkt unter anderem auch muskelentspannend und schmerzlindernd. In der alten asiatischen Medizin wird Ingwer schon seit Jahrtausenden verwendet. In Europa war die Knolle zunächst nur als Gewürz bekannt, bevor sie sich auch als Heilmittel einen Namen machte.
„Aber in den vergangenen zehn Jahren ist die Nachfrage nach Ingwer kontinuierlich gestiegen“, sagt Peter Sanzenbacher, Gärtnermeister bei der Gärtnerei Hofgut Sirnau in Esslingen. Sanzenbacher ist bekennender Ingwer-Anhänger. „Ingwer bringt mich gesund über den Winter“, sagt er. Er nimmt Ingwer als kandierte Frucht regelmäßig zu sich. „Der hohe Vitamin-C-Gehalt schützt vor Krankheiten.“ Die Heilpflanze stärkt das Immunsystem und kann auch vorbeugend gegen Erkältungen wirken.
Hat man sich bereits einen Infekt eingefangen, können die Wirkstoffe der Knolle zumindest den Heilungsprozess beschleunigen und die Symptome lindern. Denn Ingwer hat auch eine fiebersenkende und schweißtreibende Wirkung, was unter anderem Schüttelfrost verringert sowie Hände und Füße schneller wieder warm werden lässt, eben wie ein kleiner Ofen im Körper. Die Scharfstoffe wirken außerdem schmerzlindernd und entzündungshemmend, so dass die Pflanze entzündliche Gelenkschmerzen positiv beeinflussen kann – unterstützend zur konventuionellen Therapie.
Die wertvollen Inhaltsstoffe befinden sich beim Ingwer im Wurzelstock. Dieser besteht aus bis zu drei Prozent ätherischem Öl, das unter anderem die Substanzen Beta-Eudesmol, Zingiberen und Curcumen enthält. Dass es beim Verzehr von Ingwer auf der Zunge brennt, liegt an den Scharfstoffen. Diese bewirken aber nicht nur ein Wärmegefühl. Ingwer kann noch viel mehr: Die in der Pflanze enthaltenen Substanzen helfen zum Beispiel gegen Reiseübelkeit und Brechreiz, und zwar vergleichbar gut wie chemische Mittel, sagen Experten – sowohl bei Unwohlsein in Flugzeug, Zug und Auto als auch auf dem Schiff. Früher, so ist es überliefert, haben Seeleute Ingwer in Stücken gegessen, um der Seekrankheit vorzubeugen. Auch bei Magen-Darm-Infekten könne Ingwer aufgrund seiner antibakteriellen und antiviralen Wirkung helfen.
Ingwer gibt es unter anderem als Tabletten, Kapseln und Tropfen. Man kann auch ein frisch geschältes Ingwerstückchen kauen oder ein Heißgetränk mit frisch geriebenem oder dünn geschnittenem Ingwer zubereiten – das geht auch mit kochendem Wasser. Damit die wertvollen ätherischen Öle aber nicht verdampfen, sollten die Tasse oder die Kanne bis zum Trinken abgedeckt werden.
Zur Vorsicht warnen Naturwissenschaftler der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH): Ingwer sei nicht für jeden geeignet. So können die Inhaltsstoffe etwa die Blutstillung beeinflussen. Wer also Medikamente einnimmt, die die Blutgerinnung hemmen, sollte Ingwer nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt verwenden. Das gilt auch für Patienten mit einem sensiblen Magen und Gallensteinen, denn durch die Scharfmacher wird auch mehr Magensäure gebildet. Ingwer kann auch andere Therapien beeinflussen. Deshalb sollten Patienten in jedem Fall vorher mit ihrem Arzt sprechen, sagt KKH-Apotheker Sven Seißelberg.
Ingwer ist auch für Pflanzenfreunde interessant. „Es sind einfach schöne Pflanzen“, sagt Gärtner Sanzenbacher und deutet auf eine hohe Grünpflanze mit lanzenartigen, stark grünen Blättern. Nichts an der eleganten schmucken Pflanze deutet auf ihre knorrige Unterwelt hin. Die Topfpflanze werde gerne gekauft, sei aber erklärungsbedürftig. So müssten Ingwerbesitzer wissen, dass Ingwer nicht winterhart ist. „Auch Früchte zu ziehen ist sehr schwierig, da sich die Rhizome erst nach zwei bis drei Jahren bilden“, sagt Sanzenbacher. Theoretisch aber ist es möglich, aus einer Ingwerknolle eine Ingwerpflanze zu ziehen. red/bob  / Foto links: Jens Schierenbeck, Foto rechts: bob

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Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft
steht Bundestrainer Joachim Löw in der Kritik.
Soll er sein Amt niederlegen?

Foto: dpa

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Knarre aus dem Haus

Straffrei: Bis zum 1. Juli können illegale Waffen abgegeben werden

Ein Revolver im Haus? Ein Butterflymesser oder ein Schlagring  in der Schublade? Illegale Waffen befinden sich oft durch Zufall im Haus – von Vorfahren übernommen oder geerbt oder man hat schlichtweg  vergessen, dass man sie besitzt.  Illegal sind sie trotzdem. Bis zum 1. Juli können solche Waffen bei den Kommunen abgegeben werden. Straffrei. Danach sind Bußgelder fällig.

Im Zuge der sogenannten Waffenamnestie besteht seit Juli vergangenen Jahres  bis zum 1. Juli  in diesem Jahr  die Möglichkeit, illegale Waffen abzugeben,  Gewehre, Pistolen, Revolver, Schlagringe, Butterfly-Messer und Munition legal zu entsorgen, ohne sich eine Anzeige einzuhandeln. Ausgenommen von Straffreiheit sind Kriegswaffen, deren Besitz einen erheblichen Straftatbestand darstellt.

Die Waffen werden beim Landratsamt in Esslingen  abgegeben, die Großen Kreisstädte  nehmen die Waffen vorort entgegen. In Kirchheim sind es bislang 17 Schusswaffen, bei der bislang  letzten Amnestie im Jahr 2009 waren es 13. Für den Leiter der Waffenbehörde in Kirchheim, Christoph Lazecky, ist das der normale Wert, der zu erwarten war.  So waren auch zwei  legale Luftgewehre darunter. Viele Waffen stammen aus vorangegangenen Generationen und aus  Zeiten, in denen der Besitz einer Waffe nicht genehmigungspflichtig war. „Bis in die 70er-Jahre waren die Waffengesetze sehr lasch, Schusswaffen konnte man leicht  im  Katalog bestellen“, sagt Lazecky. Neue Gesetze verschärften  die Bestimmungen und mancher Waffenbesitz wurde strafbar, wenn kein Berechtigungsschein vorliegt. Zu den Gegenständen, die nur dazu dienen, jemanden zu verletzten, gehören auch bestimmte Messer oder Schlagringe.

Meist sind es  ältere Menschen, die   Waffen aus dem Haus haben wollten. Das Fazit zieht  Christian Baron, der Leiter des Dezernats Gesundheit, Ordnung und Verkehr im Landratsamt Esslingen. „Viele nutzen die Gelegenheit, ihr Haus waffenfrei zu machen“, sagt Baron. So seien unter den bislang 150 abgegebenen Waffen etwa 50 legal. Zwei  Drittel der illegalen Waffen waren Langgewehre, ein Drittel Kurzwaffen, sprich Pistolen oder  Revolver.  „Die Zeit der Straffreiheit sollte jeder nutzen, illegale Waffen abzugeben“, rät Baron und fügt hinzu: „Illegaler Waffenbesitz ist kein Kavaliersdelikt.“

Streng genommen ist Freitag,  29. Juni, der letzte Stichtag.   „Wer noch etwas loswerden möchte, ruft uns am besten an, dann erklären wir auch, wie die Waffen in verschließbaren Behältnissen  transportiert werden sollen“, sagt Lazecky.

Sollte jemand nicht mobil sein, würde die Behörde die Waffen auch abholen. Auch die Polizei nimmt Material entgegen, muss laut Lazecky jedoch eine Anzeige  erstellen. Diese werde aufgrund der Amnestie zwar niedergeschlagen, aber zunächst habe man mit Formalitäten zu tun. bob / Foto: Landkreis Esslingen

 

Info: Waffenbehörde Kreis Esslingen, 1. Stock, Zimmer 104.  Bewohner der Großen Kreisstädte wenden sich an ihre Waffenbehörde vor Ort.