Abgestimmt

Robin Dutt hat vor wenigen Tagen sein Amt als Sportvorstand
beim VfB Stuttgart angetreten. Was meinen Sie, ist er den diesem
Arbeitsfeld zufallenden Aufgaben eines Managers gewachsen?

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Kann Dutt Manager?

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Zerlegt, abtransportiert, recycelt

Firma demontiert Nürtinger Klinikaltbau Stück für Stück – Ruine ist schadstofffrei


Seit einem Dreivierteljahr läuft der Abriss des alten und asbestbelasteten Nürtinger Krankenhauses. Ein aufwendiges Unterfangen, bei dem vieles in Handarbeit erledigt werden muss. Projektleiter Matthias Schwarz hat dem Wochenblatt ECHO Einblick in die Arbeiten gewährt.

Hinter den weißen Planen lässt sich nur erahnen, was gerade geschieht. Nahezu komplett umschließt der Sichtschutz das, was vom Krankenhaus übrig ist. Nicht viel mehr als ein Gerippe aus Betonplatten und Stahlträgern steht nach rund zehn Monaten Bauzeit noch. „Eigentlich ist das ja kein Abriss, sondern ein kontrollierter Rückbau“, erklärt Matthias Schwarz vom Bauunternehmen Fischer aus Weilheim. Mit einem Abrissbagger kann der Projektleiter hier nichts anfangen: „Die Maschine würde in den Keller durchkrachen.“ Nur rund zwölf Zentimeter dick sind die Betonplatten zwischen den ehemaligen Stockwerken – viel zu wenig für tonnenschweres Abrissgerät. „Das Gebäude ist eine komplette Stahlkonstruktion, auf der die Betonplatten nur aufgelegt oder angehängt wurden“, erläutert der Spezialist. Also „tanzt“ der Bagger nur ums Gebäude herum.

Alles andere wird vornehmlich per Hand gemacht. Ein mühsames Geschäft, das die rund 30 Männer bei Wind und Wetter leisten. Mit dem Schneidbrenner trennen sie jeden einzelnen der Stahlträger ab. Rund 400 von den Dingern sind das pro Etage. Die Betonplatten werden mit einer speziellen Säge auf Maß gebracht. Mit dem Kran werden Stahl und Betonteile dann nach unten gebracht und per Lkw abtransportiert.Bevor jedoch die Bauarbeiter den Klinikaltbau fachgerecht zerlegen konnten, galt es erst einmal zu entrümpeln. „Krankenbetten, Stühle, Schreibtische waren noch drin“, erzählt Schwarz. Dann schlug die Stunde der Asbestspezialisten der Firma Gesu aus Eschbach. Mit großer Sorgfalt wurde die in den 70er-Jahren vor allem zum Brandschutz und zur Wärmedämmung verwendete mineralische Naturfaser aus dem Gebäude entfernt. Spezialstaubsauger und Bindemittel sorgten dafür, dass beim Ausbau keine Schadstoffe nach außen drangen. Im Juli dann das ersehnte Signal: Der Altbau ist schadstofffrei. Seither schrumpft das ausgediente Krankenhaus von Tag zu Tag ein Stückchen mehr.

Für Schwarz ist das Projekt eine große Herausforderung: „Wir haben hier hochsensible Bereiche“, erklärt er. Zum einen ist die Baustelle nur wenige Meter neben dem Klinikneubau. Im Erdgeschoss des alten Krankenhauses ist zudem die Physio­therapie untergebracht. Dieser Gebäudeteil soll erhalten bleiben. „Der Betrieb dort ging während der gesamten Bauzeit weiter“, berichtet Schwarz. Ebenso wie im Archiv, wo Unterlagen über Patienten aus Nürtingen ebenso wie aus Ruit und Kirchheim lagern. Das stellte Schwarz und sein Team mitunter vor knifflige Aufgaben. So musste beispielsweise mit einer Dachabdeckung über rund 6000 Quadratmeter Fläche dafür gesorgt werden, dass es ins Archiv und in die Therapieräume nicht reinregnet.

Damit nicht genug: In den Katakomben unter dem Altbau laufen zudem wichtige Leitungen, die nicht nur das neue Klinikum, sondern auch das benachbarte Personalwohnheim versorgen. Hier unten entstand während der Bauzeit eine neue Heizzentrale. Schwarz ist froh, dass die Entflechtung der Versorgungsleitungen ohne größere Pannen vonstattenging. Dabei konnte sich der Projektleiter jederzeit auf die Unterstützung der Haustechnik des Krankenhauses verlassen: „Wir arbeiten Hand in Hand“, lobt Schwarz.

Wenn er und seine Leute im März die Baustelle räumen, werden sie rund 15 000 Tonnen Masse bewegt haben. Dazu kommen weitere 6000 Tonnen von den Innenausbauten wie Zwischenwänden oder Holzverkleidungen. Der Großteil davon wird übrigens wiederverwendet. Den Beton recycelt das Unternehmen Fischer selbst. Auch die Stahlträger gehen zurück in den Wertstoffkreislauf.                 mo / Foto: mo


Abgestimmt

Frankreich und die Welt stehen unter dem Schock der Terroranschläge
von Paris. Hierzulande werden Rufe nach schärferen Gesetzen zur
Terrorabwehr laut. Soll dies, etwa mit der Vorratsdatenspeicherung,
vollzogen werden?

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Schärfere Gesetze?

  • Ja! (67% )
  • Nein! (33% )
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Versorgung gesichert

Alle Praxen im Aichwalder Ärztehaus sind vermietet – Modellcharakter

Mit einem kommunalen Ärztehaus will Aichwald dem drohenden Ärztemangel vorbeugen. Die Gemeinde hat für knapp drei Millionen Euro einen Neubau im Schanbacher Zentrum erstellt, in dem sie mehrere Praxen kostengünstig an Mediziner vermietet. Das Konzept scheint aufzugehen, alle Flächen sind vermietet. „Wir freuen uns total, dass es so geklappt hat“, sagt Bürgermeister Nicolas Fink. „Damit erfüllt sich genau das, was wir erhofft hatten.“

Allgemeinärztin Edda Hoffmann und Zahnarzt Jörg Lachmann sind bereits ins Ärztehaus eingezogen. Beide hatten vorher andere Räume in Schanbach. Dritte im Bunde ist Christiane Lopes: Die Internistin, die bisher Oberärztin in einem Stuttgarter Krankenhaus war und in Baltmannsweiler wohnt, wird Anfang Januar die Praxis im ersten Geschoss beziehen. Zwei Räume auf dieser Etage sind momentan für die Diakonie- und Sozialstation reserviert, die während der Sanierung des Rathauses in Aichschieß ein Ausweichquartier braucht.

Hoffmann und Lopes wollen als Gemeinschaftspraxis zusammenarbeiten, sich also gegenseitig vertreten und aushelfen. Das ist Teil des Konzepts: Die Praxen im Haus seien alle groß genug, dass die Ärzte sie sich mit Kollegen teilen oder auch Fachärzte dazuholen können, sagt Fink. Damit wolle man die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, sagt der Bürgermeister, sodass es attraktiv ist, in Aichwald Arzt zu sein. Ebenfalls Teil des Konzepts ist die Barrierefreiheit des Gebäudes, das eine Tiefgarage und einen Aufzug hat. Hinzu komme modernste Technik für die Mediziner. Beim Potenzial der Räume sei  „noch einiges denkbar“, meint Fink. Aber auch mit der jetzigen Situation – mit drei Ärzten Anfang 40 – muss sich die Gemeinde vorläufig keine Sorgen machen.

Momentan ist noch von „Probebetrieb“ die Rede, offizielle Eröffnung des Ärztehauses ist am 21. März. Eine ganze Reihe von Kommunen hat sich schon nach dem Modell erkundigt. Zwar gebe es noch keine konkreten Nachahmer, aber viele Gespräche, berichtet der Rathauschef. Auch in Aichwald hat der Prozess vom ersten runden Tisch mit den örtlichen Ärzten bis zur Fertigstellung mehr als sechs Jahre gebraucht. Dass die Gemeinde selbst investiert und vermietet, ist ungewöhnlich, sie ist als schuldenfreie Kommune mit stabilen Finanzen aber auch in einer komfortablen Lage. Fast drei Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Ein kleiner Zuschuss zur Tiefgarage kam aus dem Landessanierungsprogramm, weitere Förderung nicht, da Aichwald nicht zum ländlichen Raum zählt und auf den entsprechenden Töpfen folglich der Deckel drauf blieb.

Auch architektonisch setzt das von der Arbeitsgemeinschaft Esslinger Architekten geplante Gebäude an der Ortsdurchfahrt einen Akzent. Das Giebeldach und der ausgeprägte Flachdachvorbau sind durchaus typisch für das Quartier, mit seinen kräftigen Farben und den „rostigen“ Cortenstahl-Elementen an der Front zieht es die Blicke an.     aia / Foto: aia


Kunterbunte Träume

Zwei Amerikaner in Nürtingen: Ausstellung mit James Rizzi und Leslie G. Hunt

Leuchtend bunt und fröhlich – so wird die neue große Kunstausstellung in der Nürtinger Kreuzkirche, die am Samstag, 10. Januar, startet. Unter dem Titel „American Dreams“ widmet sich die von der Stadt gemeinsam mit der Reuderner Galeristin Brigitte Kuder-Broß organisierte Schau dieses Mal gleich zwei Künstlern: dem Popart-Star James Rizzi und dem Meister der Radierung Leslie G. Hunt.

In den vergangenen Jahren sorgten vor allem glanzvolle Namen wie Dali und Picasso für einen Ansturm auf die Ausstellungen zu Jahresbeginn. Dieses Mal gehen die Macher neue Wege: In der Kreuzkirche treffen Rizzis bunte Wimmelbilder auf die klaren und akribischen, handkolorierten Radierungen seines Landsmannes Hunt. „Die Ausstellung lädt dazu ein, die beiden Künstler zu vergleichen“, erklärt Brigitte Kuder-Broß. Zudem bringe Hunt das Thema Genuss des Lebens in die Ausstellung.

Gezeigt werden insgesamt rund 140 Exponate der beiden Künstler. Beispiele für Rizzis 3-D-Grafiken finden sich ebenso darunter wie Originale aus der Feder von Hunt. Letztere sind ganz besondere Ausstellungsobjekte, wie die Galeristin bemerkt: „Sie werden auf ganz hochwertigem, speziell präpariertem Papier gezeichnet“, verrät Kuder-Broß.

Wie jedes Jahr spannt sich um die Ausstellung ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Neben Führungen, langen Ausstellungsabenden (am 28. Januar und 20. Februar), der Reihe „Wein und Kunst“ (am 16. und 23. Januar, jeweils 18.30 Uhr, Anmeldung unter t 0 70 22/ 75-3 30) sowie Konzerten (am 31. Januar, 11 Uhr, Matinee mit dem Gesangsensemble „Mixed Voices“ und der Bläsergruppe des Nürtinger Max-Planck-Gymnasiums sowie am 6. Februar, 18.30 Uhr, mit Iris Oettinger und Band) und Aktionen für Kinder gibt es erstmals auch die Gelegenheit, einen der beiden Künstler persönlich zu treffen: Hunt wird am Sonntag, 18. Januar, ab 11 Uhr zu einem „Meet & Greet“ in die Kreuzkirche kommen. In einer eigens zur Ausstellung erstellten Videobotschaft spricht Peter Maffay über seinen besonderen Bezug zum 2011 verstorbenen Popart-Künstler James Rizzi. Zudem bekommen Briefmarkenfreunde an den Wochenenden Sonderstempel und Sonderumschläge.

Welch große Strahlkraft die jährlichen großen Kunstausstellungen in der Kreuzkirche inzwischen haben, zeigt auch ein Kunstprojekt der Nürtinger
Jugendkunst- und Musikschule: Die Nachwuchskünstler gestalteten im Vorfeld zur Schau einen Wagen ganz im Stil der bunten Welt von James Rizzi.

Welche Künstler 2016 gezeigt werden, steht übrigens auch schon fest: Auf vielfachen Wunsch der Besucher werden mit Werken der beiden katalanischen Künstler Joan Miró und Salvador Dalí künstlerische Höhepunkte aus der Zeit des Surrealismus zu sehen sein.       mo / Foto: mo

 

Info: Die Ausstellung in der Kreuzkirche Nürtingen ist in der Zeit vom 10. Januar bis 22. Februar dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6/3 Euro. Weitere Informationen, auch zum Rahmenprogramm und zu Sonderführungen, sind unter www.nuertingen.de zu finden.


Abgestimmt

In der Politik wird der Vorschlag von Arbeitsamts-Chef Weise,
auf freiwilliger Basis bis 70 arbeiten zu können, diskutiert.
Was meinen Sie, ist die Möglichkeit zur Rente mit 70 erstrebenswert?

Foto: dpa

Arbeiten bis 70?

  • Ja! (67% )
  • Nein! (33% )
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2015 steht vor der Tür

2015 steht vor der Tür: Der deutsche Schriftsteller und Lyriker Karl Friedrich Henckell, der auch als „Arbeiterdichter“ bekannt war, hat seine Gedanken zum Jahresanfang in einem Gedicht festgehalten, das auch die Menschen heute noch anspricht. „Mein Neujahrswunsch“ ist zwischen 1883 und 1886 entstanden und im Jahr 1921 erschienen.

 

Mein Neujahrswunsch

Was ich erwarte vom neuen Jahre?

Dass ich die Wurzel der Kraft mir wahre,

Festzustehen im Grund der Erden,

Nicht zu lockern und morsch zu werden,

Mit den frisch ergrünenden Blättern

Wieder zu trotzen Wind und Wettern,

Mag es ächzen und mag es krachen,

Dunkel zu rauschen, hell zu lachen,

Und im flutenden Sonnenschein

Freunden ein Baum des Lebens zu sein.

 

Das Wochenblatt ECHO wünscht mit einem Blick an der Burgruine Reußenstein vorbei ins winterliche Neidlinger Tal seinen Lesern und Anzeigenkunden ein gesundes, spannendes und erfolgreiches Jahr 2015.
Foto: Dieter Ruoff


Von Wahlen und Meilensteinen

Vier Oberbürgermeister und ein Bürgermeister werfen Blicke zurück

Ein spannendes Jahr geht für uns alle zu Ende. Für die Zukunft unserer Stadt wichtige Projekte wie der neue Zentrale Omnibusbahnhof mit neuem Taktverkehr wurden erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Verkauf der Flächen beim Hauptbahnhof oder der mit dem Land vereinbarten Verlagerung des Hochschulstandortes Flandernhöhe in die Neue Weststadt gelingt es, unseren  Wirtschafts- und Hochschulstandort zu stärken. Inzwischen ist der Betreuungsbedarf von 40 Prozent der unter Dreijährigen realisiert. Und 2015 gehen voraussichtlich zwei weitere Gemeinschaftsschulen an den Start. Wirtschaftliche Stärke, Sicherung von Arbeitsplätzen, bezahlbarer Wohnraum, Bildung, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, soziale Netzwerke sowie Klimaschutz sind und bleiben für Esslingen Eckpfeiler einer nachhaltigen Entwicklung. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.

Jürgen Zieger, Oberbürgermeister der Stadt Esslingen

 

In der persönlichen Rückschau kommt mir das Bild in den Sinn, wie herzlich die Flüchtlinge bei uns in der Stadt aufgenommen wurden. In Ruit sind 38 junge Männer, die vor Krieg, Unterdrückung und Verfolgung geflohen sind, untergekommen. Sie starten nun in ein neues Leben und viele aus unserer Stadt begleiten die Flüchtlinge dabei. Das berührt mich sehr.

In der Kommunalpolitik steht auch dieses Jahr der Themenbereich Bildung und Betreuung im Vordergrund. Wir haben mit der Errichtung eines Interimskindergartens in Nellingen eine unkonventionelle Lösung für mehr Kindergartenplätze gefunden und wir haben mit dem Bau der Grundschule in Ruit einen Meilenstein gesetzt.

Christof Bolay, Oberbürgermeister der Stadt Ostfildern

 

Schon zu Beginn 2014 zeigte sich das Jubiläum „150 Jahre Eisenbahn“, das uns mit Ausstellungen und dem Theater „Delirium furiosum“ begleitet hat. Bei Bauarbeiten für das Gewerbegebiet „Hegelesberg“ wurde Spannendes entdeckt – die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung Kirchheims aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus. Jedoch nicht nur die Vergangenheit hat uns begleitet, es wurde ein neuer Gemeinderat gewählt, das Sportvereinszentrum und der Campus Rauner wurden auf den Weg gebracht. Ein Zeichen für Integration haben wir mit dem „Hain der Kulturen“ im Bürgerpark Herrschaftsgärten gesetzt. Den Blick auf Kommendes haben wir im Herbst mit den Workshops zum „Zukunftsdialog“ gestärkt. Die mit viel bürgerschaftlichem Engagement erarbeiteten Ziele werden im Frühjahr 2015 gebündelt, sie geben die Richtung für ein weiterhin erfolgreiches Kirchheim unter Teck vor.

Angelika Matt-Heidecker, Oberbürgermeisterin der Stadt Kirchheim

 

In diesem Jahr haben uns viele Themen in Nürtingen bewegt und beschäftigt. Unser neuer Gemeinderat ist mit dem Einzug zweier neuer Fraktionen noch vielfältiger geworden. Die steigenden Flüchtlingszahlen stellen uns vor große Herausforderungen, denen wir aber begegnen werden. Das Max-Planck-Gymnasium feierte seinen hundertsten Geburtstag und unser Neubau am Stadteingang auf dem ehemaligen Heimareal sein Richtfest. Gemeinsam mit der Bürgerschaft wollen wir mehrere Areale Nürtingens gestalten, um unsere Stadt in Zeiten des demografischen Wandels lebenswert für die Zukunft zu machen. An diesem Ziel wollen wir weiter arbeiten. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2015.

Otmar Heirich, Oberbürgermeister der Stadt Nürtingen

 

Für Plochingen war 2014 ein gutes Jahr. Mit der Inbetriebnahme des Kinderhauses Beethovenstraße wurden weitere 60 Plätze für Ein- bis Sechsjährige geschaffen. Damit wird der Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz erfüllt. In den nächsten Jahren liegt das Hauptaugenmerk für Investitionen im schulischen Bereich. Am ersten Adventswochenende weihten wir in der Marktstraße 36 unsere neue „Plochingen Info“ ein. Einheimische und Touristen erhalten hier alle Informationen über unsere Stadt. Nach der Wahl waren im Gemeinderat einige neue Gesichter zu sehen; die kommunalpolitischen Verhältnisse blieben jedoch stabil. Nun wünsche ich Ihnen für das neue Jahr viel Glück, Zufriedenheit und Gesundheit. Wir alle hoffen, angesichts der vielen Unruhen und Kriege in unserer Welt, eine friedvollere Zeit erleben zu dürfen.

Frank Buß, Bürgermeister der Stadt Plochingen

 

Fotos:  Stadtverwaltungen


Verhaltener Optimismus im Jupiterjahr

Horoskop 2015: Der Aichwalder Astrologe Manfred Magg hat in die Sterne geschaut


 

Viele Menschen fragen sich: Was bringt mir das neue Jahr? Das Wochenblatt ECHO hat den Aichwalder Astrologen und Buchautor Manfred Magg gefragt, was die Sterne sagen.

„Mit Bedacht unterwegs zu neuen Ufern“, so könnte laut Magg das Jahresmotto 2015 lauten. Dafür sorge der ernste Saturn, der im Jupiterjahr in das optimistische Tierkreiszeichen des Schützen wechselt und ab Mitte Juni dort für 2015 bleibt. Saturn fordere, Ideale kritisch zu prüfen. Er verlange Konzentration auf das Wesentliche. Gesellschaftliche Werte und das Recht bekommen demnach neues Gewicht. 2015 verspricht weniger Stress, ideologisch-kriegerische Spannungen könnten ab April deutlich abnehmen. Maggs Sternenblicke im Einzelnen:

 

Widder: Widder durchleben seit 2011 mitunter spannungsreiche Veränderungen, bei denen sich heftige Konflikte nicht immer vermeiden lassen. Grundsätzlich ist alles zu eng und der Ausstieg aus alten Bindungen und Verpflichtungen kann plötzlich sein. Wer vor dem 1. April geboren ist, hat das Gröbste schon hinter sich. Die zwischen dem 2. und 6. April Geborenen stecken bis April 2015 im Tumult. Auf die nach dem 6. April Geborenen kommen Befreiungsimpulse erst noch zu. Beziehungen und kreative Tätigkeiten werden durch Venus vom 17. März bis 10. April besonders unterstützt.

 

Stier: Für den Stier geht eine wahrscheinlich recht anstrengende Zeit mit Verpflichtungen und Verantwortungen allmählich und ab September 2015 endlich ganz zu Ende. Ab Mitte August ist mit unterstützenden Kräften zu rechnen, die einen optimistischeren Herbst ankündigen. In Beziehungsfragen vielversprechend sind die Zeit Mitte März bis Mitte April und der November.

 

Zwillinge: . . . sollten versuchen, ihre vielfältigen Aktivitäten auf die wichtigen zu reduzieren und sich mehr zu konzentrieren, sonst könnten unangenehme Korrekturen auf sie zukommen. Konfliktträchtige Begegnungen mit Regeln und mit Autoritätspersonen wären dann möglich. Vor allem Zwillinge, die zwischen dem 22. und 28. Mai geboren wurden, fühlen sich 2015 wahrscheinlich von außen abgebremst. Für die danach Geborenen gilt dies vermehrt ab dem Jahr 2016. Um frischen Wind in Beziehung zu bringen oder neue Wege zu gehen, eignen sich der Januar und Mitte April bis Anfang Mai.

 

Krebse: . . . durchleben seit 2008 tief greifende innere Wandlungen. Die zwischen 22. Juni und 5. Juli Geborenen haben sie hinter sich. Die zwischen 6. und 8. Juli Geborenen durchleben 2015 den Höhepunkt des Wandlungsprozesses. Bis Ende März sind plötzliche Veränderungen möglich. Ab Mitte August hilft ein harmonischer Kräftezuwachs. Für Beziehungsangelegenheiten wären Mitte März bis Mitte April und Ende Juli recht günstig.

 

Löwe: Für kreativen Selbstausdruck war 2014 ein Highlight. Bis August 2015 ist die Zeit günstig für große Auftritte und um ins Volle zu gehen. Danach folgt eine kosmische Verschnaufpause, in der man am besten die Früchte genießt und Erfolge auswertet. Günstig für Beziehungen ist die Zeit von Anfang Juni bis Mitte Juli.

Jungfrau: Eine Jungfrau kann vorsichtig abwarten, um nicht unangenehme Überraschungen zu erleben.  Ab 12. August läuft sie für den Zeitraum von etwa einem Jahr zur Bestform auf. Die frühen Jungfrauen ereilt ihr „Glück“ schon im Herbst, die später Geborenen etwas später. Ab dann sollte man die Skepsis etwas hintanstellen und sich größere Unternehmungen zutrauen. Selten liegt das Gelingen so greifbar nahe. Venus unterstützt Beziehungen von Anfang Mai bis Anfang Juni und von Ende Juli bis Anfang November.

 

Waage: Wahrscheinlich bekommen Waagen schon seit einiger Zeit immer wieder Anstöße von außen, neue Wege zu gehen. Konzepte dafür gibt es ja genug im Kopf. Wer den Durchbruch nicht allein schafft, sucht sich am besten einen Wegbegleiter oder Coach. Insbesondere für die um den 23./24. September und zwischen dem 6. und 11. Oktober Geborenen wären die Zeiten für Veränderungen und Aufbruch günstig. Von Anfang November bis Anfang Dezember unterstützt sie Venus bei Beziehungen.

 

Skorpion: Hinter Skorpionen liegen wahrscheinlich zwei anstrengende und einschränkende Jahre. Zwischen Juni und September 2015 könnte es nochmals einen Nachschlag geben, der vielleicht familiäre und partnerschaftliche Bindungen sowie bindende Verpflichtungen gegenüber Geschäfts- und anderen Partnern betrifft. Es ist an der Zeit, Verstrickungen zu lösen und untergründig rumorende Dinge aus der Vergangenheit abzuschließen. Ab Herbst könnte vieles leichter werden. Für Beziehungsfragen ist der Dezember gut.

 

Schütze: „So richtig schnell geht jetzt nichts.“ Dieses Gefühl könnten Schützen haben. Dabei helfen weder große Ideen noch Begeisterung, sondern nüchterner Realismus ist gefragt. Saturn fordert, Ideale und neue Projekte auf den Prüfstand zu stellen. Wer zwischen dem 23. November und 6. Dezember geboren ist, fühlt sich oft ausgebremst: Nur mit Geduld lassen sich tragfähige Ergebnisse erreichen. Von Anfang Juni bis Anfang Oktober könnte es in Beziehungen interessant sein.

 

Steinbock: Steinböcke leben seit 2008 im Epizentrum der Veränderungen. Sie betreffen das Berufsleben, das Bankenwesen, gesellschaftliche Regeln und Werte. Damit begann ein untergründiger Prozess der Selbstwandlung. Seit 2014 betrifft dies die zwischen dem 4. und 8. Januar Geborenen. Man sollte sich nicht wundern, dass vieles in Frage gestellt wird und neue Seiten des Ichs herauskommen. Manchmal ändern sich auch Selbstausdruck und Lebensziele, die einen in eine neue Richtung drängen. Für die Beziehung förderlich können die Zeiten von Anfang Oktober bis Anfang November und der Dezember sein.

 

Wassermann: Wassermänner spüren wahrscheinlich seit Längerem den Drang zum Aufbruch. Voraussetzung wäre aber, dass Energie dafür investiert wird und man bei Misserfolg nicht das Weite sucht. Rückschläge sollten in Chancen umgemünzt werden. Manchmal braucht es eben den Neuansatz, bis etwas wirklich klappt. Der Januar eignet sich beziehungsmäßig besonders, um manches zu verändern oder um neue Wege zu gehen. Eine gute Zeit wäre auch von Mitte April bis Anfang Mai.

 

Fische: Wären Fische nicht von Haus aus gespürig, wäre die Zeit dafür gekommen. Die Einfühlung wird verstärkt, wodurch Fische die kleinsten Flöhe husten hören. Sie sollten Auszeiten nehmen, bevor es zu viel wird. Abgrenzung zu üben, bleibt stetige Aufgabe. Im Herbst beginnt die beste Zeit, das Bewusstsein umfassend zu erweitern. Ende Januar bis Ende Februar reagieren Fische in Beziehungen besonders sensibel. Ähnlich ist es von Anfang Mai bis Anfang Juni.

 

Info: Handlesen und Horoskop, Manfred Magg, gepr. Astrologe DAV, Erlenweg 6, Aichwald, t 07 11/3 05 16 04, 18 bis 19 Uhr, info@handlesen.de, www.handlesen.de

Foto: bob


Abgestimmt

Experten raten, sich zum neuen   Jahr nicht zu viel vorzunehmen.
Vorsätze sollen realistisch bleiben. Was sagen Sie? Nützen die
sogenannten guten Vorsätze überhaupt? Stimmen Sie ab.

Foto: dpa

Nutzen Vorsätze?

  • Ja! (67% )
  • Nein! (33% )
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